Stadtgemeinde Reutte ehrt ihren Burgherr
Aus einem Versprechen entstand eines der Lebenswerke von Armin Walch
24. März 2026 | von
Johannes Pirchner
Zum Jubiläum ehrten das Land Tirol und die Stadt Reutte den visionären „Burgherrn“. Überreicht wurden die Auszeichnungen vom Vorstand des Vereins Burgenwelt Ehrenberg: Bürgermeister Günter Salchner, TVB-Obmann-Stv. Markus Saletz, GF Armin Walch und Vizebürgermeister Markus Illmer (v. l.) auf der Bühne der Ehrenberg Arena. Foto: Burgenwelt Ehrenberg/Hetfleisch
Sichtlich bewegt nahm Walch die Ehrungen entgegen, die mit Standing Ovations der Festgäste begleitet wurden. Weggefährten, Freunde und Geschäftspartner würdigten ihn im Laufe des Abends.
GEWIDMETER ABSCHLUSS. Der letzte Programmpunkt der Jubiläumsfeier war Armin Walch gewidmet. Als er die Bühne betrat, war ihm die Rührung anzusehen. In seiner Ansprache betonte er die gemeinsame Leistung: „Es ist fast zu viel für mich. Wir müssen dies etwas abkürzen.“ Ebenfalls betonte er: „Das Geheimnis des Erfolgs von Ehrenberg liegt sicher darin, dass viele Menschen an einem Strang ziehen und wir gemeinsam ein Ziel verfolgen.“
PERSÖNLICHE ERINNERUNG. Emotional wurde es bei der Erinnerung an den ehemaligen Weggefährten und 1999 verstorbenen Reuttener GR Friedl Schennach. Dieser kümmerte sich ab 1969 bis zu seinem Tod mit dem „Komitee zur Rettung der Ruine Ehrenberg“ um die Sicherung und Erhaltung der Anlage und legte die weiteren Arbeiten schließlich in Walchs Hände. Walch schilderte eine der letzten Begegnungen beim Pulverturm auf Ehrenberg: „Armin – du musst mir eines versprechen, kümmer dich weiterhin um meine Burg.“ Dieses Versprechen nahm Armin Walch an. Heute 30 Jahre später sagte er hierzu mit einem Schmunzler: „Jetzt, wenn ich auf Ehrenberg schaue, denke ich an diesen Moment zurück und sage mir – Friedl jetzt kannst du wirklich zufrieden sein“, was für großen Applaus sorgte. Als Walch sich verabschieden wollte, trat Reuttes Bürgermeister auf die Bühne.
RÜCKBLICK AUF WALCH. Bürgermeister Günter Salchner stellte zunächst den Werdegang und die Leistungen Walchs in den Mittelpunkt. „Ohne Armin Walch wäre die Geschichte Ehrenbergs unvollständig“, hielt er fest. Geboren am 18. März 1956 als erster Sohn von Gebhard und Maria (Midi) Walch, gründete er 1983 sein Architekturbüro, das über Jahre hinweg die Entwicklung der Gemeinde mitprägte. 31 Jahre lang war er Ortsplaner von Reutte, zahlreiche Projekte gehen auf ihn zurück, darunter auch der erste Kreisverkehr Österreichs in Reutte. Salchner betonte auch die persönliche Seite: Viele Menschen in der Stadtgemeinde Reutte, Geschäftspartner, Freunde und Wegbegleiter haben Walch viel zu verdanken. Sein Einsatz und seine Haltung, etwa auch für Barrierefreiheit sowie soziale Anliegen, seien vorbildhaft und spiegeln sich in seinem langjährigen Engagement wider. „30 Jahre Burgenwelt und 70 Jahre Armin Walch – gute 100 Jahre für Reutte und das ganze Außerfern.“
AUSZEICHNUNG. Im Anschluss an diese Würdigung sprach Bürgermeister Günter Salchner die offiziellen Ehrungen aus. Seitens der Stadtgemeinde Reutte wurde Walch für 30 Jahre Einsatz rund um Ehrenberg mit der Verdienstmedaille der Stadtgemeinde Reutte ausgezeichnet. Zusätzlich wurde dem Geschäftsführer der Burgenwelt Ehrenberg seitens der Tiroler Landesregierung der Dank „für seine langjährige Tätigkeit zum Wohle des TVB-Naturparkregion Reutte und für das gemeinnützige Wirken für die Heimat“ ausgesprochen.
DANK AN FAMILIE. Walch, tief bewegt, bedankte sich für die Ehrung und dankte den wichtigsten Menschen in seinem Leben: „Frau Maria, Tochter Nora und Sohn Vinzenz – 30 Jahre lang haben sie Ehrenberg mitgetragen und mitertragen.“ Die RUNDSCHAU gratuliert Armin Walch zur Auszeichnung und der gesamten Burgenwelt zum Jubiläum.
GEWIDMETER ABSCHLUSS. Der letzte Programmpunkt der Jubiläumsfeier war Armin Walch gewidmet. Als er die Bühne betrat, war ihm die Rührung anzusehen. In seiner Ansprache betonte er die gemeinsame Leistung: „Es ist fast zu viel für mich. Wir müssen dies etwas abkürzen.“ Ebenfalls betonte er: „Das Geheimnis des Erfolgs von Ehrenberg liegt sicher darin, dass viele Menschen an einem Strang ziehen und wir gemeinsam ein Ziel verfolgen.“
PERSÖNLICHE ERINNERUNG. Emotional wurde es bei der Erinnerung an den ehemaligen Weggefährten und 1999 verstorbenen Reuttener GR Friedl Schennach. Dieser kümmerte sich ab 1969 bis zu seinem Tod mit dem „Komitee zur Rettung der Ruine Ehrenberg“ um die Sicherung und Erhaltung der Anlage und legte die weiteren Arbeiten schließlich in Walchs Hände. Walch schilderte eine der letzten Begegnungen beim Pulverturm auf Ehrenberg: „Armin – du musst mir eines versprechen, kümmer dich weiterhin um meine Burg.“ Dieses Versprechen nahm Armin Walch an. Heute 30 Jahre später sagte er hierzu mit einem Schmunzler: „Jetzt, wenn ich auf Ehrenberg schaue, denke ich an diesen Moment zurück und sage mir – Friedl jetzt kannst du wirklich zufrieden sein“, was für großen Applaus sorgte. Als Walch sich verabschieden wollte, trat Reuttes Bürgermeister auf die Bühne.
RÜCKBLICK AUF WALCH. Bürgermeister Günter Salchner stellte zunächst den Werdegang und die Leistungen Walchs in den Mittelpunkt. „Ohne Armin Walch wäre die Geschichte Ehrenbergs unvollständig“, hielt er fest. Geboren am 18. März 1956 als erster Sohn von Gebhard und Maria (Midi) Walch, gründete er 1983 sein Architekturbüro, das über Jahre hinweg die Entwicklung der Gemeinde mitprägte. 31 Jahre lang war er Ortsplaner von Reutte, zahlreiche Projekte gehen auf ihn zurück, darunter auch der erste Kreisverkehr Österreichs in Reutte. Salchner betonte auch die persönliche Seite: Viele Menschen in der Stadtgemeinde Reutte, Geschäftspartner, Freunde und Wegbegleiter haben Walch viel zu verdanken. Sein Einsatz und seine Haltung, etwa auch für Barrierefreiheit sowie soziale Anliegen, seien vorbildhaft und spiegeln sich in seinem langjährigen Engagement wider. „30 Jahre Burgenwelt und 70 Jahre Armin Walch – gute 100 Jahre für Reutte und das ganze Außerfern.“
AUSZEICHNUNG. Im Anschluss an diese Würdigung sprach Bürgermeister Günter Salchner die offiziellen Ehrungen aus. Seitens der Stadtgemeinde Reutte wurde Walch für 30 Jahre Einsatz rund um Ehrenberg mit der Verdienstmedaille der Stadtgemeinde Reutte ausgezeichnet. Zusätzlich wurde dem Geschäftsführer der Burgenwelt Ehrenberg seitens der Tiroler Landesregierung der Dank „für seine langjährige Tätigkeit zum Wohle des TVB-Naturparkregion Reutte und für das gemeinnützige Wirken für die Heimat“ ausgesprochen.
DANK AN FAMILIE. Walch, tief bewegt, bedankte sich für die Ehrung und dankte den wichtigsten Menschen in seinem Leben: „Frau Maria, Tochter Nora und Sohn Vinzenz – 30 Jahre lang haben sie Ehrenberg mitgetragen und mitertragen.“ Die RUNDSCHAU gratuliert Armin Walch zur Auszeichnung und der gesamten Burgenwelt zum Jubiläum.