Verbesserungsvorschläge der Bürgerinitiative wirken
Landesrat René Zumtobel zieht nach einem Jahr positive Bilanz für Musau
2. Dezember 2025 | von
Bruno Dengg
Der Verkehr Richtung Norden belastet Musau fast an jedem Wochenende sehr stark. Die Bürgerinitiative hofft, dass diese unerträgliche Situation im Laufe 2026 der Vergangenheit angehören wird. RS-Foto: Dengg
Der Streckenabschnitt bei Musau ist ein neuralgischer Bereich entlang der B179 Fernpassstraße. Bei Stau oder stockendem Verkehr fahren dort viele Verkehrsteilnehmerinnen und -nehmer von der B179 ab und glauben, dadurch die vermeintlich schnellere Strecke über Musau nutzen zu können. Um dem einen Riegel vorzuschieben wurden vor einem Jahr nach engem Austausch mit Anrainerinnen und Anrainern im Rahmen des Fernpasspakets Maßnahmen umgesetzt. Ein Jahr danach zeigt sich: Das Fahrverbot für den Ausweichverkehr bewährt sich und die dazugehörigen Optimierungen haben zu spürbaren Verbesserungen für die Musauerinnen und Musauer geführt, wie Verkehrslandesrat René Zumtobel berichtet: „Im Jahr 2024 wurden an der Zählstelle Vils durchschnittlich 17.320 Fahrzeuge pro Tag erfasst. Das zeigt, welchem Druck die umliegenden Ortschaften potenziell ausgesetzt sind – besonders, wenn es sich staut. Gemeinsam mit der Bürgerinitiative aus Musau haben wir Verbesserungsvorschläge diskutiert und diese gezielt umgesetzt. Ich freue mich, dass wir nach zwölf Monaten aufzeigen können, dass die Maßnahmen die gewünschte Wirkung zeigen. Wir setzen innerhalb unseres Handlungsspielraums alles daran, die Bevölkerung vom Durchreiseverkehr bestmöglich zu entlasten.“
BEREITS UMGESETZTE MASSNAHMEN IM BEREICH MUSAU.Die verstärkten Kontrollen des Fahrverbots für den Ausweichverkehr in Richtung Süden greifen. Weiters wurde vor dem Ortsgebiet Roßschläg von Reutte kommend die Geschwindigkeit von 100 auf 70 km/h gedrosselt. Eine Optimierung der Beschilderung sowie die digitale Anzeige der Fahrverbote zeigen zusätzliche Wirkung. Die Verantwortlichen der Bürgerinitiative – Roswitha Hammerl, Marion Höller, Josef Senner und Bruno Dengg – berichteten auf Einladung des Verkehrslandesrats vor einem Jahr von der Situation und präsentierten damals auch konkrete Verbesserungsvorschläge zur Lösung der Verkehrsproblematik in Musau. Auch sie betonen heute: „Durch die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Land ist es gelungen, dass es in Musau trotz generell steigendem Verkehrsaufkommen ruhiger und sicherer geworden ist. Es war und ist auch weiterhin wichtig, an diesen Schrauben zu drehen. Die Fahrverbote in Richtung Süden funktionieren sehr gut, ähnliches würden wir uns auch in Fahrtrichtung Norden wünschen. Es ist schon viel Positives geschehen, doch das wäre ein weiterer maßgeblicher Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität im Dorf. Der Verkehr wird generell eine große Herausforderung im Außerfern bleiben."
BÜRGERINITIATIVE – ES FEHLT ALLERDINGS NOCH DER ZWEITE TEIL. Die Musauerinnen und Musauer sind überglücklich über die Zurückweisungen Richtung Süden, jedoch belastet der starke Verkehr Richtung Norden weiterhin die Bevölkerung in großem Ausmaß. Die Bürgerinitiative R. Hammerl, M. Höller, J. Senner und B. Dengg berichtete, dass sie eng in Kontakt mit Herrn LR Zumtobel stehe und ihm bereits sinnvolle, leicht umsetzbare und großteils kostenneutrale Vorschläge zur Lösung des „Restproblems“ unterbreitet habe. Wenn diese auch noch in die Tat umgesetzt würden und im Laufe der Zeit eine bilaterale Lösung der Grenzkontrollen zwischen Österreich und Deutschland getroffen werden könnte, dürfte die Verkehrsproblematik in Musau wohl endgültig der Vergangenheit angehören.
Die RUNDSCHAU bleibt am Ball und wird über die Vorschläge der Bürgerinitiative und über ein Gespräch mit LR Zumtobel berichten, der sich bis dato sehr stark für ihre Lösungen eingesetzt hat.
BEREITS UMGESETZTE MASSNAHMEN IM BEREICH MUSAU.Die verstärkten Kontrollen des Fahrverbots für den Ausweichverkehr in Richtung Süden greifen. Weiters wurde vor dem Ortsgebiet Roßschläg von Reutte kommend die Geschwindigkeit von 100 auf 70 km/h gedrosselt. Eine Optimierung der Beschilderung sowie die digitale Anzeige der Fahrverbote zeigen zusätzliche Wirkung. Die Verantwortlichen der Bürgerinitiative – Roswitha Hammerl, Marion Höller, Josef Senner und Bruno Dengg – berichteten auf Einladung des Verkehrslandesrats vor einem Jahr von der Situation und präsentierten damals auch konkrete Verbesserungsvorschläge zur Lösung der Verkehrsproblematik in Musau. Auch sie betonen heute: „Durch die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Land ist es gelungen, dass es in Musau trotz generell steigendem Verkehrsaufkommen ruhiger und sicherer geworden ist. Es war und ist auch weiterhin wichtig, an diesen Schrauben zu drehen. Die Fahrverbote in Richtung Süden funktionieren sehr gut, ähnliches würden wir uns auch in Fahrtrichtung Norden wünschen. Es ist schon viel Positives geschehen, doch das wäre ein weiterer maßgeblicher Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität im Dorf. Der Verkehr wird generell eine große Herausforderung im Außerfern bleiben."
BÜRGERINITIATIVE – ES FEHLT ALLERDINGS NOCH DER ZWEITE TEIL. Die Musauerinnen und Musauer sind überglücklich über die Zurückweisungen Richtung Süden, jedoch belastet der starke Verkehr Richtung Norden weiterhin die Bevölkerung in großem Ausmaß. Die Bürgerinitiative R. Hammerl, M. Höller, J. Senner und B. Dengg berichtete, dass sie eng in Kontakt mit Herrn LR Zumtobel stehe und ihm bereits sinnvolle, leicht umsetzbare und großteils kostenneutrale Vorschläge zur Lösung des „Restproblems“ unterbreitet habe. Wenn diese auch noch in die Tat umgesetzt würden und im Laufe der Zeit eine bilaterale Lösung der Grenzkontrollen zwischen Österreich und Deutschland getroffen werden könnte, dürfte die Verkehrsproblematik in Musau wohl endgültig der Vergangenheit angehören.
Die RUNDSCHAU bleibt am Ball und wird über die Vorschläge der Bürgerinitiative und über ein Gespräch mit LR Zumtobel berichten, der sich bis dato sehr stark für ihre Lösungen eingesetzt hat.