Waldrastlift am Scheideweg
Der einzige Skilift im Talkessel von Reutte stand im Fokus der Arbeitssitzung des Planungsverbandes 2
Am vergangenen Donnerstagnachmittag trafen sich die Gemeindeverantwortlichen in Wängle, um ihre erste Arbeitssitzung des neuen Jahres abzuhalten. Der wichtigste Tagesordnungspunkt dieses Treffens betraf die Ertüchtigung des Waldrastliftes.
9. Feber 2026
Vielleicht schon Realität in der kommenden Wintersaison? Neue Schneekanonen zur Ertüchtigung des Waldrastliftes. Foto: Wolfgang Winkler
Die Gemeinde Ehenbichl, so berichtete mir Bürgermeister Wolfgang Winkler, betreibt den Waldrastlift zusammen mit den Nachbargemeinden Breitenwang, Pflach und Reutte seit 2014 und ist sehr bestrebt, diesen so lange wie möglich weiterzuführen. Mittlerweile ist diese Anlage der letzte Tallift im Umkreis von Reutte. Ortschef Winkler zeigte sich hocherfreut und stolz, dass der SC Ehenbichl ZV Skilauf mit seinen vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern mit gro-ßem Engagement und vielen Einsatzstunden den Betrieb in der Waldrast derzeit noch immer aufrechterhalten kann. Und das ehrenamtlich!
STATUS QUO. Betriebsleiter Andreas Pauckner und Christoph Kerber, Zuständiger für die Beschneiung und stellvertretend für das Waldrastteam, erklärten den anwesenden Kommunalpolitikerinnen und -politikern aus erster Hand, dass der sehr beliebte Waldrastlift nur mit einer Ertüchtigung weiter am Leben erhalten werden könne, da die bestehende Anlage inzwischen 30 Jahre alt ist. Ihre Bauteile seien laut Pauckner und Kerber trotz bester Wartung am Ende ihrer Lebensdauer angelangt, wodurch immer wieder Probleme auftauchen u. a. Kompressorausfall bei einer Lanze, teilweise Funktionsmängel am Hydranten und eine suboptimale Positionierung der Schächte für eine Vollbeschneiung. Die 6.500 m3 erzeugter Schnee reichen gerade einmal für die Beschneiung von 14.000 m2 Pisten- und 9.000 m2 Loipenfläche. Dies sei leider ein großes Manko, da die Waldrast mit neuen, starken Anlagen viel mehr Fläche für die Skifahrer und die Langläufer am Fuße von Ehrenberg zur Verfügung stellen könnte.
DAS ZAUBERWORT HEISST ERTÜCHTIGUNG. Um sich über Leistung und Funktionsweise einer modernen Beschneiungsanlage in Talregionen einen Überblick zu verschaffen stellte TechnoAlpin, ein weltweit führender Anbieter in der Planung und Herstellung von schlüsselfertigen Beschneiungsanlagen, auf Einladung des Verbandsobmannes Bgm. Wolfgang Winkler das Konzept für eine Ertüchtigung des Waldrastliftes vor. Dies würde gegenüber dem Status quo enorme Vorteile bringen, u. a. Grund- und Maximalbeschneiung in kürzester Zeit bei gleichzeitiger Einsparung von Wasser und Energie für ca. 60.000 m2 Pisten- und Loipenfläche. Die Waldrast habe den großen Vorteil, dass genügend Wasser und Energie vorhanden sei.
Erklärtes Ziel von Winkler ist es, alle Verbandsgemeinden mit ins Boot zu holen. Bei der Arbeitssitzung konnte er eine erste Einschätzung über deren Beteiligung ausloten und erwartet zeitnah eine Entscheidung. In weiterer Folge wird das Projekt dem Eigentümer, der TVB Naturparkregion Reutte, gesondert vorgestellt werden. Für den Bgm. von Ehenbichl ist klar, dass die Entscheidung über eine Ertüchtigung bis zum Frühjahr fallen muss, da sonst deren Umsetzung für die kommende Wintersaison gefährdet sei und zudem die Kleinskigebietsförderung des Landes wegfallen würde. Positiv stimme, dass das Projekt technisch und rechtlich machbar wäre und „nur“ noch die Finanzierungsfrage, um die sich die Gemeinde Ehenbichl intensiv bemüht, gelöst werden müsse. Mit der Ertüchtigung könnte das Angebotsspektrum so erweitert werden, dass auch der Publikumsskilauf nicht zu kurz käme.
FRIDA. – HAT NOCH KINDERKRANKHEITEN. Die Gemeindevertreterinnen und -vertreter beschäftigten sich in einem weiteren Punkt mit der neuen digitalen Plattform des Landes, über die Eltern bzw. Erziehungsberechtigte ihren Bedarf für einen Kinderkrippen-, Kindergarten- oder Hortplatz in Tirol einmelden können. Trotz intensiver Werbekampagne mussten die Gemeinden starke Unterstützung leisten. Deshalb schlägt der Planungsverband vor, sich in einer Sondersitzung noch vor der finalen Zuteilung am 1. April 2026 mit der Koordinatorin des Landes auszutauschen, auf die Kinderkrankheiten im System hinzuweisen und gemeindeübergreifende Wünsche abzustimmen. Im Übrigen wurde das Thema Spenden behandelt und die Termine für die Treffen im Jahre 2026 wurden fixiert.
STATUS QUO. Betriebsleiter Andreas Pauckner und Christoph Kerber, Zuständiger für die Beschneiung und stellvertretend für das Waldrastteam, erklärten den anwesenden Kommunalpolitikerinnen und -politikern aus erster Hand, dass der sehr beliebte Waldrastlift nur mit einer Ertüchtigung weiter am Leben erhalten werden könne, da die bestehende Anlage inzwischen 30 Jahre alt ist. Ihre Bauteile seien laut Pauckner und Kerber trotz bester Wartung am Ende ihrer Lebensdauer angelangt, wodurch immer wieder Probleme auftauchen u. a. Kompressorausfall bei einer Lanze, teilweise Funktionsmängel am Hydranten und eine suboptimale Positionierung der Schächte für eine Vollbeschneiung. Die 6.500 m3 erzeugter Schnee reichen gerade einmal für die Beschneiung von 14.000 m2 Pisten- und 9.000 m2 Loipenfläche. Dies sei leider ein großes Manko, da die Waldrast mit neuen, starken Anlagen viel mehr Fläche für die Skifahrer und die Langläufer am Fuße von Ehrenberg zur Verfügung stellen könnte.
DAS ZAUBERWORT HEISST ERTÜCHTIGUNG. Um sich über Leistung und Funktionsweise einer modernen Beschneiungsanlage in Talregionen einen Überblick zu verschaffen stellte TechnoAlpin, ein weltweit führender Anbieter in der Planung und Herstellung von schlüsselfertigen Beschneiungsanlagen, auf Einladung des Verbandsobmannes Bgm. Wolfgang Winkler das Konzept für eine Ertüchtigung des Waldrastliftes vor. Dies würde gegenüber dem Status quo enorme Vorteile bringen, u. a. Grund- und Maximalbeschneiung in kürzester Zeit bei gleichzeitiger Einsparung von Wasser und Energie für ca. 60.000 m2 Pisten- und Loipenfläche. Die Waldrast habe den großen Vorteil, dass genügend Wasser und Energie vorhanden sei.
Erklärtes Ziel von Winkler ist es, alle Verbandsgemeinden mit ins Boot zu holen. Bei der Arbeitssitzung konnte er eine erste Einschätzung über deren Beteiligung ausloten und erwartet zeitnah eine Entscheidung. In weiterer Folge wird das Projekt dem Eigentümer, der TVB Naturparkregion Reutte, gesondert vorgestellt werden. Für den Bgm. von Ehenbichl ist klar, dass die Entscheidung über eine Ertüchtigung bis zum Frühjahr fallen muss, da sonst deren Umsetzung für die kommende Wintersaison gefährdet sei und zudem die Kleinskigebietsförderung des Landes wegfallen würde. Positiv stimme, dass das Projekt technisch und rechtlich machbar wäre und „nur“ noch die Finanzierungsfrage, um die sich die Gemeinde Ehenbichl intensiv bemüht, gelöst werden müsse. Mit der Ertüchtigung könnte das Angebotsspektrum so erweitert werden, dass auch der Publikumsskilauf nicht zu kurz käme.
FRIDA. – HAT NOCH KINDERKRANKHEITEN. Die Gemeindevertreterinnen und -vertreter beschäftigten sich in einem weiteren Punkt mit der neuen digitalen Plattform des Landes, über die Eltern bzw. Erziehungsberechtigte ihren Bedarf für einen Kinderkrippen-, Kindergarten- oder Hortplatz in Tirol einmelden können. Trotz intensiver Werbekampagne mussten die Gemeinden starke Unterstützung leisten. Deshalb schlägt der Planungsverband vor, sich in einer Sondersitzung noch vor der finalen Zuteilung am 1. April 2026 mit der Koordinatorin des Landes auszutauschen, auf die Kinderkrankheiten im System hinzuweisen und gemeindeübergreifende Wünsche abzustimmen. Im Übrigen wurde das Thema Spenden behandelt und die Termine für die Treffen im Jahre 2026 wurden fixiert.





