Wings for Life Run 2026
„Wir laufen für die, die es nicht mehr können“
11. Mai 2026 | von
Sarah Kerber
TEILNEHMER. Auch 2026 sind wieder zahlreiche Läufer weltweit an den Start gegangen. Egal ob Hobbyjogger, Spitzensportlerin oder Spaziergänger, jeder konnte mitmachen. Denn beim Wings for Life World Run zählt nicht die schnellste Zeit, sondern die Unterstützung der Rückenmarksforschung. Viele nahmen über die App teil, andere liefen gemeinsam bei organisierten Events oder in Teams wie der Alpenverein Ehrwald. Starten durfte man als Läufer, Spaziergänger oder mit dem Rollstuhl. Fahrräder, Skateboards oder Ähnliches waren nicht zugelassen.
ALPENVEREIN EHRWALD. Auch dieses Jahr zeigt sich der Alpenverein Ehrwald wieder besonders aktiv. Zahlreiche motivierte Läufer erschienen pünktlich um 13 Uhr am Startpunkt. Zu Beginn leitete der Obmann des AV Ehrwald, Peter Spielmann, die Gruppe mit Hilfe eines Einsatzautos der Bergrettung bis zum Verpflegungszelt. Er selbst konnte aufgrund einer Verletzung leider nicht teilnehmen. Sportlich zeigten sich auch die Rollstuhlfahrer, welche beeindruckende Strecken zurücklegten. Die Stimmung unter den Teilnehmern war ausgezeichnet, und die Motivation war vom Start bis zum Schluss spürbar. Besonders schön war die bunte Mischung aus Jung und Alt, die gemeinsam ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Bewegung setzte. Mit beeindruckenden 24,06 Kilometern lief heuer vom Team E(hr)wald Alpenverein der 18-jährige Florian Schennach die längste Strecke, bevor ihn das Catcher Car einholen konnte. Gefolgt von Daniel Pilz (16 Jahre) und Nina Schreyer (18 Jahre) mit über 23 Kilometern. Der Team Kaptain Ewald Somweber (50 Jahre) rollte eine Strecke von über 3 Kilometern mit seinem Rollstuhl. Insgesamt liefen sie eine herausragende Distanz von über 740 Kilometern bei 74 Teammitgliedern. Auch das Team ECE lief motiviert mit, Benedikt Guem sammelte über 32 km. Starke elf Kilometer sammelten die Läufer des Tennisclub Ehrwald & Biberwier.
WINGS FOR LIFE. Hinter dem Lauf steht die Stiftung Wings for Life, die seit 2004 Forschungsprojekte rund um Querschnittslähmung unterstützt. Mittlerweile wurden bereits 344 Projekte in 19 Ländern gefördert und jedes Jahr erhält die Stiftung ca 200 neue Förderungsanfragen. Millionen Menschen sind von Querschnittslähmung betroffen und sind deswegen auf einen Rollstuhl angewiesen. Jährlich steigt die Anzahl der Betroffenen um mindestens 250.000 Menschen weltweit an. Hunderte Wissenschaftler arbeiten daran, Verletzungen des Rückenmarks besser zu verstehen und eines Tages heilen zu können.
DER LAUF. Es gibt keine klassische Ziellinie. Stattdessen startet 30 Minuten nach dem Rennen ein sogenanntes virtuelles „Catcher Car“. Anfangs fährt es mit 14 km/h und wird nach und nach schneller. Sobald es einen Teilnehmer virtuell einholt, ist dessen Lauf beendet. Dadurch laufen alle so lange, wie sie können, unabhängig davon, ob jemand fünf oder fünfundzwanzig Kilometer schafft. Der Lauf ist einzigartig, da tausende Menschen weltweit zu selben Zeit teilnehmen, entweder beim sogenannten Flagship Run oder mit der App verbunden sind. Besonders ist, dass sämtliche Startgelder und Spenden direkt in die Forschung fließen. Sport bekommt hier eine andere Bedeutung. Der Lauf zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viel möglich ist, wenn Menschen weltweit gemeinsam an ein Ziel glauben. Und vielleicht bringt genau dieser gemeinsame Einsatz die Forschung irgendwann den entscheidenden Schritt weiter.
Auch im übrigen Bezirk Reutte waren für „Wings for Life“ Teams, Läuferinnen und Läufer unterwegs und sammelten eifrig Kilometer.
ALPENVEREIN EHRWALD. Auch dieses Jahr zeigt sich der Alpenverein Ehrwald wieder besonders aktiv. Zahlreiche motivierte Läufer erschienen pünktlich um 13 Uhr am Startpunkt. Zu Beginn leitete der Obmann des AV Ehrwald, Peter Spielmann, die Gruppe mit Hilfe eines Einsatzautos der Bergrettung bis zum Verpflegungszelt. Er selbst konnte aufgrund einer Verletzung leider nicht teilnehmen. Sportlich zeigten sich auch die Rollstuhlfahrer, welche beeindruckende Strecken zurücklegten. Die Stimmung unter den Teilnehmern war ausgezeichnet, und die Motivation war vom Start bis zum Schluss spürbar. Besonders schön war die bunte Mischung aus Jung und Alt, die gemeinsam ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Bewegung setzte. Mit beeindruckenden 24,06 Kilometern lief heuer vom Team E(hr)wald Alpenverein der 18-jährige Florian Schennach die längste Strecke, bevor ihn das Catcher Car einholen konnte. Gefolgt von Daniel Pilz (16 Jahre) und Nina Schreyer (18 Jahre) mit über 23 Kilometern. Der Team Kaptain Ewald Somweber (50 Jahre) rollte eine Strecke von über 3 Kilometern mit seinem Rollstuhl. Insgesamt liefen sie eine herausragende Distanz von über 740 Kilometern bei 74 Teammitgliedern. Auch das Team ECE lief motiviert mit, Benedikt Guem sammelte über 32 km. Starke elf Kilometer sammelten die Läufer des Tennisclub Ehrwald & Biberwier.
WINGS FOR LIFE. Hinter dem Lauf steht die Stiftung Wings for Life, die seit 2004 Forschungsprojekte rund um Querschnittslähmung unterstützt. Mittlerweile wurden bereits 344 Projekte in 19 Ländern gefördert und jedes Jahr erhält die Stiftung ca 200 neue Förderungsanfragen. Millionen Menschen sind von Querschnittslähmung betroffen und sind deswegen auf einen Rollstuhl angewiesen. Jährlich steigt die Anzahl der Betroffenen um mindestens 250.000 Menschen weltweit an. Hunderte Wissenschaftler arbeiten daran, Verletzungen des Rückenmarks besser zu verstehen und eines Tages heilen zu können.
DER LAUF. Es gibt keine klassische Ziellinie. Stattdessen startet 30 Minuten nach dem Rennen ein sogenanntes virtuelles „Catcher Car“. Anfangs fährt es mit 14 km/h und wird nach und nach schneller. Sobald es einen Teilnehmer virtuell einholt, ist dessen Lauf beendet. Dadurch laufen alle so lange, wie sie können, unabhängig davon, ob jemand fünf oder fünfundzwanzig Kilometer schafft. Der Lauf ist einzigartig, da tausende Menschen weltweit zu selben Zeit teilnehmen, entweder beim sogenannten Flagship Run oder mit der App verbunden sind. Besonders ist, dass sämtliche Startgelder und Spenden direkt in die Forschung fließen. Sport bekommt hier eine andere Bedeutung. Der Lauf zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viel möglich ist, wenn Menschen weltweit gemeinsam an ein Ziel glauben. Und vielleicht bringt genau dieser gemeinsame Einsatz die Forschung irgendwann den entscheidenden Schritt weiter.
Auch im übrigen Bezirk Reutte waren für „Wings for Life“ Teams, Läuferinnen und Läufer unterwegs und sammelten eifrig Kilometer.










