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Reutte | Politik | 17. Jänner 2022 | Sabine Schretter

Für Reutte arbeiten und die Zukunft gemeinsam gestalten

Für Reutte arbeiten und die Zukunft gemeinsam gestalten
Sie wollen als Liste „Team Schimana“ gemeinsam für Reutte arbeiten: Sophie Schatzlmair, Barbara Petrini, Bürgermeister-Kandidat Klaus Schimana, Daniela Rief, Bernhard Egger (vorne v.l.) und Monika Burtscher, Robert Specht, André Schütter, Thomas Storf, Klaus Weber, Erol Karamollaoglu, Branko Pletikosa, Klaus Eberle und Elisabeth Pfurtscheller (hinten v.l.). RS-Foto: Schretter
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Bürgermeister-Kandidat Klaus Schimana stellt sein „Dreamteam der Liste Schimana“ vor

Er möchte in den nächsten Jahren als Bürgermeister die Geschicke der Marktgemeinde Reutte lenken und tritt als Bürgermeister-Kandidat mit der offenen – doch ÖVP-nahen – Bürgerliste „Team Schimana“ zur Wahl am 27. Februar an. Klaus Schimana stellte seine Liste im Bräuhouse Reutte vor.
Von Sabine Schretter.
„Wir halten Reutte hoch“ – das versprechen Klaus Schimana und sein „Team Schimana“, das sich als offene Bürgerliste deklariert, die die Breite der Bevölkerung erreichen wolle. „Es ist kein Geheimnis, dass ich ein ÖVPler bin, ich trete aber mit keiner reinen Parteiliste an.  Dem Wähler geht es nicht darum, wo jemand dazugehört. Der Wähler möchte Klarheit – und die können wir geben“, erklärt Klaus Schimana. Gemeindepolitik als Sachpolitik  will er betreiben, keine Parteipolitik. Mit der Gemeindepolitik hat sich Schimana in den letzten sechs Jahren als Vize-Bürgermeister intensiv auseinandergesetzt. „Ich konnte in der Zeit viele tolle Erfahrungen machen. Heute geht für mich ein Lebens-traum in Erfüllung, nämlich der, mit meinem ,Team Schimana‘ für Reutte zu arbeiten und die Zukunft zu gestalten“, untermauert er seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt in Reutte. Es geht nun darum, Antworten auf die Frage: „Wo wollen wir in Reutte hin?!“, zu finden. Unter dem Motto „Reutte 2030“ soll der Programmprozess der Liste „Team Schimana“ in der Bevölkerung ausgebreitet werden. Klaus Schimana geht es nicht nur um die großen Projekte – einen kleinen Seitenhieb auf die Aktivitäten im Untermarkt,  „das war eh alles richtig“, kann er sich nicht verkneifen, ihm geht es um die Probleme der Menschen.

Liste Schimana.
„Einer weiß wenig, viele wissen viel“ – diese Worte hat sich Klaus Schimana auf seine Fahne geheftet. Seit dem Rücktritt von Alt-Bgm. Luis Oberer stand für den gelernten Banker und seit 2013 als Leiter der Bezirksgeschäftsstelle Reutte der Tiroler Volkspartei tätigen Klaus Schimana fest, sich der Wahl um den Bürgermeistersessel zu stellen. Als Teamplayer sammelte er Leute für seine Liste, „die mit ihrer Erfahrung die Breite abbilden können“. Als Nummer 1 führt er die Liste an. Der 50-Jährige ist verheiratet und Vater dreier Kinder. Politik liegt in der Familie, Klaus Schimanas Schwester Elisabeth Pfurtscheller ist Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat und nimmt Platz 15 auf der Liste ihres Bruders ein. Familie, Geselligkeit, Vereinsleben und ehrenamtliche Tätigkeit sind dem passionierten Angler wichtig.
Die Liste „Team Schimana“ setzt sich aus Quereinsteigern und Leuten, die bereits im Gemeinderat mitwirkten, zusammen. Schnell habe man Leute gefunden, die mitarbeiten wollen. Schwieriger sei es gewesen, die Liste weiter hinten zu komplettieren – auf den beiden letzten Plätzen rangieren GR Gabi Singer und GV Elisabeth Schuster. Roland Beirer verzichtete aus gesundheitlichen Gründen auf einen Listenplatz. Noch ein Name fehlt: Ernst Hornstein ist nicht dabei. „Ich möchte einen Generationswechsel einleiten, auch Leute, die bereits in zweiter Reihe mitarbeiten, weiter nach vorn holen. Ernst Hornstein wollte unbedingt auf einen vorderen Listenplatz, ich wollte, dass er die Liste weiter hinten abrundet. Mit der Reihung war Ernst nicht einverstanden, daher ist er nicht mit auf der Liste“, erklärt Schimana das Fehlen des ÖVP-Urgesteins.

Den zweiten Platz auf der Liste um Klaus Schimana nimmt GR Daniela Rief ein.
Die Kindergartenpädagogin wird sich vor allem um die Themen Kinderbetreuung und Soziales kümmern. An dritter Stelle findet sich mit Klaus Weber ein Quereinsteiger, der  für Infrastrukturthemen zuständig sein wird. Die Listenplätze vier, fünf und sechs sind mit schon gedienten Ersatzgemeinderäten besetzt: Barbara Petrini wird als Mitarbeiterin beim TVB Bindeglied zwischen Gemeinde und Tourismus sein. Bernhard Egger, Schulleiter und in der Erwachsenenbildung tätig, wird sich für Bildungsthemen ins Zeug legen. In der Pflege tätig ist Klaus Eberle, der sich als Gemeinderat um die Anliegen zu pflegender Personen und pflegender Angehöriger annehmen wird. Auf dem siebten Listenplatz steht mit André Schütter ein weiterer Quereinsteiger. Der Grafiker, der auch ein eigenes Modelabel betreibt, beschreibt sich als „nah an den jungen Leuten.“ Er, der sein Geschäft im Reuttener Untermarkt betreibt, soll wichtigen Input bringen, wie der Untermarkt weiter mit Leben gefüllt werden kann. Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimathemen sind es vor allem, womit sich die Listenplatzachte Monika Brutscher auseinandersetzen wird. Robert Specht (Platz neun) ist als Polizist genau der Richtige, um sich mit Sicherheitsthemen zu beschäftigen. Das Ordnungsamt in Reutte soll aufgewertet und verstärkt auf Sicherheitsaspekte geachtet werden. Dass Reutte für alle, auch für Bürger, die aus anderen Herkunftsländern stammen, ein guter Platz zum Leben ist, besitzt für Branko Pletikosa hohe Priorität (Platz zehn auf der Liste). Als gebürtiger Bosnier ist er Ansprechpartner für Bürger, die aus dem ehemaligen Jugoslawien stammen. Auch die türkische Kommunity soll in Reutte einen Ansprechpartner haben. Erol Karamollaoglu, der die elfte Stelle einnimmt, will sich dafür einsetzen, dass sich in Reutte alle als Gemeinschaft wohlfühlen. Er wird besonders auf die Kommunikation untereinander achten, die „in Reutte mehr fehlt als Integration“. Für Rechtsbelange wird sich, an zwölfter Stelle gereiht, Rechtsanwalt Dr. Christian Tschiderer kümmern. Sehr jung und sportlich ist Studentin Sophie Schatzlmair, die sich dafür stark machen will, dass junge Leute nach ihrer Ausbildung gern in Reutte bleiben oder wieder an ihren Heimatort zurückkehren. Außerdem sind ihr Umweltthemen wichtig. Ein „alter“ Freund des Bürgermeisterkandidaten besetzt Platz 14: Landwirt und Agrar-obmann Thomas Storf wird ein Auge auf Regionalität und achtsamen Umgang mit Wald, Grund und Boden haben. Die ersten 15 auf der Liste „Team Schimana“ beschließt die Schwester des Listenführers, NR Elisabeth Pfurtscheller, die Reutte als ihre politische Heimat bezeichnet und Ersatzgemeinderätin bleiben möchte. Guten Kontakte zu Land und Bund zu haben, das sei für eine Gemeinde wichtig, freut sich Klaus Schimana, seine Schwester mit im Boot zu haben.

Wahllziel.
Das Wahlziel des „Teams Schimana“ ist klar definiert: Man will stärker werden, Mandate dazugewinnen und die absolute Mehrheit verhindern. Klaus Schimanan präzisiert die Zielvorgabe: „Wir wollen den Bürgermeister stellen. Ich möchte Bürgermeister werden!“
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