Neue Lechbrücke für Höfen?
Prinzipielle Zustimmung, aber Zurückhaltung beim Zahlen
22. November 2021 | von
Jürgen Gerrmann
Ehenbichls Bürgermeister und Planungsverbands-Vorsitzender Wolfgang Winkler (links) und Höfens Vize-Bgm. Rüdiger Reymann zeigen es: „Hier an der Geschiebefalle könnte die neue Rad- und Fußgängerbrücke über den Lech entstehen.“
Von Jürgen Gerrmann.
Höfens Vizebürgermeister Rüdiger Reymann hatte in Vertretung des verhinderten Bürgermeisters Vinzenz Knapp das Projekt mit einer Spannweite von 46 Metern und Kosten von geschätzten 924 000 Euro vorgestellt. Die Stahlkonstruktion soll zwischen dem Ortsteil Hornberg und der Geschiebefalle auf der anderen Lech-Seite eine Verbindung herstellen und dadurch einen zusätzlichen Naherholungsraum erschließen. Unterstützung gab es vom Planungsverbandsobmann: Ehenbichls Bürgermeister Wolfgang Winkler wies darauf hin, dass die EWR bald mit ihren Bauarbeiten am Kanal zum Kraftwerk in der Nähe der Reuttener Lechbrücke, das modernisiert wird, beginnt und dadurch auch ein Naherholungsgebiet erstmal für geraume Zeit wegfalle. Reymann fragte auch an, ob man Chancen für eine Förderung sehe. „Man muss es halt gut begründen“, sagte Reuttes Bürgermeister Günter Salchner auch in seiner Eigenschaft als Obmann der Regionalentwicklung Außerfern (REA). Er sah darin zwar Vorteile für Radler, aber auch eine Gefahr: Es gelte aufzupassen, dass der Lechweg seine Zertifizierung nicht verliere, wenn sich auf zu vielen Strecken Radler und Wanderer in die Quere kommen.
„Wer braucht die Brugg’?“
Finanzielle Beiträge von Gemeinden, die nicht unmittelbar betroffenen sind, erachtete Lechaschaus Bürgermeister Hansjörg Fuchs „schon für schwierig“. Es sei ihm unmöglich, da was zuzusagen, wenn die finanziellen Rahmenbedingungen nicht mal für die eigene Gemeinde überschaubar seien. Trotz erneuter Schützenhilfe Winklers, der darüber nachdachte, vielleicht auch Geld aus dem Verkauf des Geschiebes dort dafür zu verwenden, regte sich keine rechte Begeisterung. Und der Pflacher Helmut Schönherr fand ganz harsche Worte: „Das ist doch total sinnlos – wer braucht die Brugg’?!“
Höfens Vizebürgermeister Rüdiger Reymann hatte in Vertretung des verhinderten Bürgermeisters Vinzenz Knapp das Projekt mit einer Spannweite von 46 Metern und Kosten von geschätzten 924 000 Euro vorgestellt. Die Stahlkonstruktion soll zwischen dem Ortsteil Hornberg und der Geschiebefalle auf der anderen Lech-Seite eine Verbindung herstellen und dadurch einen zusätzlichen Naherholungsraum erschließen. Unterstützung gab es vom Planungsverbandsobmann: Ehenbichls Bürgermeister Wolfgang Winkler wies darauf hin, dass die EWR bald mit ihren Bauarbeiten am Kanal zum Kraftwerk in der Nähe der Reuttener Lechbrücke, das modernisiert wird, beginnt und dadurch auch ein Naherholungsgebiet erstmal für geraume Zeit wegfalle. Reymann fragte auch an, ob man Chancen für eine Förderung sehe. „Man muss es halt gut begründen“, sagte Reuttes Bürgermeister Günter Salchner auch in seiner Eigenschaft als Obmann der Regionalentwicklung Außerfern (REA). Er sah darin zwar Vorteile für Radler, aber auch eine Gefahr: Es gelte aufzupassen, dass der Lechweg seine Zertifizierung nicht verliere, wenn sich auf zu vielen Strecken Radler und Wanderer in die Quere kommen.
„Wer braucht die Brugg’?“
Finanzielle Beiträge von Gemeinden, die nicht unmittelbar betroffenen sind, erachtete Lechaschaus Bürgermeister Hansjörg Fuchs „schon für schwierig“. Es sei ihm unmöglich, da was zuzusagen, wenn die finanziellen Rahmenbedingungen nicht mal für die eigene Gemeinde überschaubar seien. Trotz erneuter Schützenhilfe Winklers, der darüber nachdachte, vielleicht auch Geld aus dem Verkauf des Geschiebes dort dafür zu verwenden, regte sich keine rechte Begeisterung. Und der Pflacher Helmut Schönherr fand ganz harsche Worte: „Das ist doch total sinnlos – wer braucht die Brugg’?!“