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Die Zugspitz-Trophy machte Station in Biberwier

Mehr als 70 Kids und junge Tennistalente zeigten, was in ihnen steckt

Die Raiffeisen-Zugspitz-Trophy ist mittlerweile ein Fixpunkt im Kalender der Tennisclubs von Ehrwald, Lermoos, Biberwier und Bichlbach. Die Idee hinter dieser Veranstaltung ist einfach – und vielleicht gerade deshalb so erfolgreich: Den Organisatorinnen Karin und Theresia Wohlgenannt geht es darum, Kinder und Jugendliche für das Tennisspielen zu begeistern.

Sabine Schretter
29. Juni 2026
Die Zugspitz-Trophy machte Station in Biberwier
Bei der diesjährigen Raiffeisen-Zugspitz-Trophy tummelten sich mehr als 70 Kinder auf dem Tennisplatz in Biberwier. Foto: 2rad-weber
Die Raiffeisen-Zugspitz-Trophy hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Für den Tennissport in Zwischentoren ist die Trophy das, was der Zugspitz-Cup für den Skisport ist. In diesem Jahr standen von 8. bis 14. Juni mehr als 70 Kinder und Jugendliche in Biberwier auf dem Tennisplatz. Sie alle waren mit vollem Einsatz bei der Sache. Doch auch der Spaß kam bei dieser Sportveranstaltung für die jungen Cracks von morgen nicht zu kurz. Auch wenn sich das Wetter eher durchwachsen präsentierte, konnte die Veranstaltung zur Zufriedenheit aller durchgeführt werden. Das ist vor allem der tatkräftigen Unterstützung durch die jungen Spielerinnen des Tennisclubs Biberwier zu verdanken. Bei der Preisverteilung am 21. Juni waren jedenfalls nur strahlende Gesichter zu sehen. Aktivitäten wie die Zugspitz-Trophy motivieren die Kinder und Jugendlichen, fleißig weiterzutrainieren und auch bei der nächsten Veranstaltung, die von 24. bis 26. Juli in Ehrwald stattfindet, wieder teilzunehmen.

Zwei Frauen, eine Idee. Die Idee zu dieser Veranstaltung stammt von Karin Wohlgenannt und ihrer Tochter Theresia. Die beiden wollten den ehemaligen Talente-Cup wieder aufleben lassen, bei dem tirolweit nach jungen Tennistalenten Ausschau gehalten wurde. Dank Karin und Theresia Wohlgenannt gibt es dieses Format nun gezielt in Zwischentoren. Theresia Wohlgenannt erklärt: „Wer im Tennis gut sein will, muss nicht nur gut spielen können. Es geht auch um Koordination, Geschicklichkeit und natürlich Schnelligkeit. Bei unseren Veranstaltungen werden die Kinder und Jugendlichen in die Klassen U5, U7, U9, U11, U13 und U18 eingeteilt. In den Klassen bis U13 wird nicht nur Tennis gespielt: Auch die Ergebnisse der Disziplinen Weitsprung, Weitwurf, Zielwerfen, Fächerlauf, Sprint und eines koordinativen Überraschungsbewerbs fließen in die Bewertung ein. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie viel Spaß die Teilnehmenden haben und wie viele Freundschaften geschlossen werden. Tennis ist zwar zum überwiegenden Teil ein Einzelsport, aber die Begeisterung für die gelbe Filzkugel lässt auch so etwas wie eine Tennisgemeinde entstehen.“

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