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Reutte | Sport | 25. Feber 2020 | Sabine Schretter

SPG Ehrwald/Imst holt Meistertitel!

SPG Ehrwald/Imst holt Meistertitel!
Luca Jozwowski (weiß 10) erzielte das Tor zur 2:1-Führung für die SPG Ehrwald/Imst. Foto: Privat
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ZugspitzScorpions rangen in spannendem Eishockeykrimi verdient Kufsteiner Dragons nieder


Das Gaisbachstadion war gerammelt voll, die Stimmung gewaltig. Ein 5:4-Sieg über die Dragons aus Kufstein machte den Tag perfekt. Nach über 30 Jahren konnten die Eishockeycracks der SPG Ehrwald/Imst daheim in Ehrwald wieder ein Titel erkämpfen.

Von Sabine Schretter

Sportclubobmann und „Stadionstimme“ Markus Köck meinte nach der Begegnung überglücklich: „Sensationell, was die Truppe von Philip Schneeberger da geleistet hat – Hut ab! So schön kann Eishockey sein.“ Ein eingefleischter SPG-Fan zeigte sich beim Bier nach dem Spiel ebenfalls zufrieden: „Ein Hitchcock Krimi ist nichts im Vergleich zu dem, was die ,Buam’ da heute abgeliefert haben. Das ist Eishockey vom Feinsten. Die Mannschaft hat sich den Meistertitel verdient.“
Dennoch: Der Sieg war knapp, denn die Kufsteiner waren gekommen, um zu siegen und machten das schon zu Beginn deutlich. Bereits nach zwei Minuten stand es 1:0 für die Dragons. Aber das Gaisbachstadion war voll mit kampferprobten Fans und knapp 600 Zuschauern – und sie alle wollten einen Sieg ihrer Scorpions sehen. Der „sechste Mann“ auf der Tribüne trieb die Cracks zur Höchstleistung an. Die zeigte sich erst einmal in Minute zwölf eindrucksvoll mit einem Doppelschlag der Scorpions: Zuerst netzte Marco Wilhelm ein und stellte auf 1:1. Noch in derselben Minute legte Luca Jozwowski nach und der Spielstand hieß 2:1. Aber auch die Kufsteiner steckten nicht auf, Wilhelm erzielte mit seinem 2:2 den Ausgleichtreffer. Knapp vor Drittelende gelang dem namensgleichen Ehrwalder Wilhelm – Marco – Wilhelm sein zweiter Treffer. Mit einer 3:2 Führung ging die SPG Ehrwald/Imst in die Pause.
Im zweiten Drittel glich Dalpiaz für die Kufsteiner Dragons aus, ehe Martin Wilhelm die Scorpions erneut mit 4:3 in Führung schoss. Mit diesem Spielstand ging es zum zweiten Mal in die Kabinen.
Beim Pausenglühwein fachsimpelten eingefleischte Eishockeyexperten: „Wenn die Burschen jetzt nicht gewaltig zulegen, ist das Spiel noch nicht gewonnen. Die Kufsteiner haben sicher noch was im Köcher.“ Diese Worte fanden Gehör, denn Daniel Fischnaller entsprach schon kurz nach Drittelbeginn dem Wunsch des heimischen Publikums und erhöhte auf 5:3. Doch die Dragons steckten noch nicht auf. Dalpiaz setzte nach und verkürzte auf 5:4. In der Schlussminute nahmen die Kufsteiner sogar den Goalie vom Eis und kämpften mit sechs Mann um den Ausgleich. In dieser schwierigen Phase zeigten die Schützlinge von Erfolgstrainer Philip Schneeberger noch einmal eindrucksvoll, was sie im Verlauf dieser Meisterschaft gelernt hatten, hielten dem Druck der Festungsstädter stand und retteten den knappen, aber verdienten Sieg über die Runden.
Ein sichtlich zufriedener SPG-Stürmer Daniel Fischnaller meinte nach dem Schlusspfiff: „Mein Bruder im Tor (Maximilian Fischnaller) war vor dem Spiel schon ein wenig nervös. Vor so vielen Zuschauern hat der noch nie gespielt. Es war ein herrliches Spiel.“ Und Spielertrainer Philip Schneeberger resümierte mit einem Augenzwinkern: „Ich hab ja immer schon gewusst, dass ich als Trainer gut bin. Doch im Ernst: Gratulation an die Jungs, die im entscheidenden Moment das Geforderte knallhart umgesetzt haben. Da ist im Verlauf der Meisterschaft eine Mannschaft zusammengewachsen, die Potenzial hat.“ Und vor dem Stadion, beim Beladen des Busses für die Heimreise, anerkannte der Coach der Kufsteiner: „Kompliment, das Finale habt ihr verdient gewonnen.“
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