Zukunft des SV Wängle Skilauf ist gesichert
Ein neuer Obmann und das Komitee wurden einstimmig gewählt
27. Oktober 2025 | von
Johannes Pirchner
Simon Baumann ist neuer Obmann des SV Wängle Skilauf. Foto: Privat
Nach der regulären Jahreshauptversammlung im Oktober (die RUNDSCHAU berichtete), bei der keine Nachfolge für den scheidenden Obmann Martin Silgener gefunden wurde, schien der Verein nach 77 Jahren am Ende. Zwei Wochen später kam dann die Wende: Simon Baumann, wohnhaft in Wängle, aber bislang nicht Vereinsmitglied, meldete sich überraschend bei Martin Silgener mit den Worten: „Ich habe das in der RUNDSCHAU gelesen und es kann nicht sein, dass ein Verein flöten geht.“
EINSTIMMIG. Wahlleiter Berni Leuprecht präsentierte Simon Baumann als Kandidaten – die Versammlung wählte ihn einstimmig zum neuen Obmann. Seine Abwesenheit bei der Versammlung war dem Weltcupauftakt in Sölden geschuldet, wofür volles Verständnis herrschte. Auf Nachfrage der RUNDSCHAU ließ Simon Baumann ausrichten, dass er sich „auf die neue Herausforderung freue“ und für die kommenden Tage bereits eine erste Komiteesitzung einberufen werde. Ein Zeichen für klare Struktur und Engagement von Beginn an.
KONTINUITÄT UND NEUES. Das neu gewählte Komitee des SV Wängle Skilauf setzt sich wie folgt zusammen: Neben Baumann wird Martin Likar die Funktion des Obmann-Stellvertreters übernehmen. Joachim Müller wurde zum Kassier gewählt, Hermann Rief zu seinem Stellvertreter. Die Schriftführung liegt bei Harald Wiedemann, unterstützt von Martin Silgener als Schriftführer-Stellvertreter. Die Koordination der Zeitnehmung übernimmt künftig Michael Dablander als Skizeit-Admin. Als Sportwart wurde Martin Weirather bestätigt, ihm zur Seite steht Marie-Therese Schraudolf als Sportwart-Stellvertreterin. Die Verantwortung für das Material liegt bei Markus Friedl als Zeugwart und Florian Barbist, der als dessen Stellvertreter fungiert.
„WIR DÜRFEN VEREIN NICHT STERBEN LASSEN“. In Abwesenheit des neu gewählten Obmanns übernahm Martin Likar als frisch gewählter Stellvertreter die Leitung der Versammlung – eine Aufgabe, die er mit Klarheit und Erfahrung ausführte. „Ich war vor zwei Wochen auch bei der besagten Sitzung anwesend, und mir ging's wie vielen anderen Vereinsmitgliedern des SV Wängle: Wir können den Verein nicht sterben lassen! – Gemeinsam übernehmen wir nun Verantwortung.“ Likar verwies auf die eindrucksvolle Zahl von über 300 Mitgliedern, darunter 42 Kinder im aktiven Rennlauf – ein klares Zeichen für den hohen Stellenwert des Vereins im Dorfleben. „Man sieht es auch daran, dass praktisch die gesamte Volksschule Wängle im Verein ist – für eine Gemeinde mit 1.000 Einwohnern ist das eine unglaubliche Quote.“
DANK UND WERTSCHÄTZUNG. Emotional war auch der Moment des Abschieds von Martin Silgener, der den Verein sechs Jahre lang als Obmann geführt und in dieser Zeit maßgeblich geprägt hat. In seinen letzten Worten sagte er: „Wir haben viele Telefonate geführt, und es war wirklich, wirklich schwierig, dass wir das so zusammenbringen. Aber jetzt ist es geschafft – und ich bin froh, dass wir jemanden gefunden haben.“ Silgener bleibt dem Verein als Schriftführer-Stellvertreter erhalten – ein Zeichen, dass er weiterhin mitgestalten und Wissen weitergeben wird. Martin Likar fand klare Worte: „Martin hat den Verein strukturell aufgebaut, die Mitgliederzahlen gesteigert und das Vereinsleben geprägt. Dafür gebührt ihm großer Dank.“
RESPEKT. Bgm. Florian Barbist bedankte sich beim neuen Obmann: „Simon wohnt seit ein paar Jahren in Wängle, war kein Vereinsmitglied und hat kurz vor Ende der Frist angerufen. Es ist nicht selbstverständlich, Verantwortung zu übernehmen. Aber genau das braucht ein Dorf wie Wängle. Und die, die das tun, verdienen unseren Respekt.“
START IN NEUE SAISON. Mit einem vollständigen Vorstand, motivierten Funktionären und engagierten Unterstützern blickt der SV Wängle Skilauf zuversichtlich in die Zukunft. Dass bereits erste Ideen vom neuen Obmann eingebracht werden, sorgte bei der Versammlung für ein Schmunzeln – Hermann Rief bemerkte augenzwinkernd: „Der neue Obmann holt sich schon Ideen beim Weltcupauftakt in Sölden für den SV Wängle.“
EINSTIMMIG. Wahlleiter Berni Leuprecht präsentierte Simon Baumann als Kandidaten – die Versammlung wählte ihn einstimmig zum neuen Obmann. Seine Abwesenheit bei der Versammlung war dem Weltcupauftakt in Sölden geschuldet, wofür volles Verständnis herrschte. Auf Nachfrage der RUNDSCHAU ließ Simon Baumann ausrichten, dass er sich „auf die neue Herausforderung freue“ und für die kommenden Tage bereits eine erste Komiteesitzung einberufen werde. Ein Zeichen für klare Struktur und Engagement von Beginn an.
KONTINUITÄT UND NEUES. Das neu gewählte Komitee des SV Wängle Skilauf setzt sich wie folgt zusammen: Neben Baumann wird Martin Likar die Funktion des Obmann-Stellvertreters übernehmen. Joachim Müller wurde zum Kassier gewählt, Hermann Rief zu seinem Stellvertreter. Die Schriftführung liegt bei Harald Wiedemann, unterstützt von Martin Silgener als Schriftführer-Stellvertreter. Die Koordination der Zeitnehmung übernimmt künftig Michael Dablander als Skizeit-Admin. Als Sportwart wurde Martin Weirather bestätigt, ihm zur Seite steht Marie-Therese Schraudolf als Sportwart-Stellvertreterin. Die Verantwortung für das Material liegt bei Markus Friedl als Zeugwart und Florian Barbist, der als dessen Stellvertreter fungiert.
„WIR DÜRFEN VEREIN NICHT STERBEN LASSEN“. In Abwesenheit des neu gewählten Obmanns übernahm Martin Likar als frisch gewählter Stellvertreter die Leitung der Versammlung – eine Aufgabe, die er mit Klarheit und Erfahrung ausführte. „Ich war vor zwei Wochen auch bei der besagten Sitzung anwesend, und mir ging's wie vielen anderen Vereinsmitgliedern des SV Wängle: Wir können den Verein nicht sterben lassen! – Gemeinsam übernehmen wir nun Verantwortung.“ Likar verwies auf die eindrucksvolle Zahl von über 300 Mitgliedern, darunter 42 Kinder im aktiven Rennlauf – ein klares Zeichen für den hohen Stellenwert des Vereins im Dorfleben. „Man sieht es auch daran, dass praktisch die gesamte Volksschule Wängle im Verein ist – für eine Gemeinde mit 1.000 Einwohnern ist das eine unglaubliche Quote.“
DANK UND WERTSCHÄTZUNG. Emotional war auch der Moment des Abschieds von Martin Silgener, der den Verein sechs Jahre lang als Obmann geführt und in dieser Zeit maßgeblich geprägt hat. In seinen letzten Worten sagte er: „Wir haben viele Telefonate geführt, und es war wirklich, wirklich schwierig, dass wir das so zusammenbringen. Aber jetzt ist es geschafft – und ich bin froh, dass wir jemanden gefunden haben.“ Silgener bleibt dem Verein als Schriftführer-Stellvertreter erhalten – ein Zeichen, dass er weiterhin mitgestalten und Wissen weitergeben wird. Martin Likar fand klare Worte: „Martin hat den Verein strukturell aufgebaut, die Mitgliederzahlen gesteigert und das Vereinsleben geprägt. Dafür gebührt ihm großer Dank.“
RESPEKT. Bgm. Florian Barbist bedankte sich beim neuen Obmann: „Simon wohnt seit ein paar Jahren in Wängle, war kein Vereinsmitglied und hat kurz vor Ende der Frist angerufen. Es ist nicht selbstverständlich, Verantwortung zu übernehmen. Aber genau das braucht ein Dorf wie Wängle. Und die, die das tun, verdienen unseren Respekt.“
START IN NEUE SAISON. Mit einem vollständigen Vorstand, motivierten Funktionären und engagierten Unterstützern blickt der SV Wängle Skilauf zuversichtlich in die Zukunft. Dass bereits erste Ideen vom neuen Obmann eingebracht werden, sorgte bei der Versammlung für ein Schmunzeln – Hermann Rief bemerkte augenzwinkernd: „Der neue Obmann holt sich schon Ideen beim Weltcupauftakt in Sölden für den SV Wängle.“
