Artikel teilen
Artikel teilen >

Menschen für die Freiwilligenarbeit gewinnen

Die neuen Ehrenamtkoordinatorinnen Stefanie Vettorazzi-Randl und Susanne Koller stellen ihr Aufgabengebiet vor

Die Ehrenamtsbörse im Sozial- und Gesundheitssprengel Telfs und Umgebung sieht sich als Drehscheibe für Menschen jeden Alters, welche unentgeltlich tätig werden möchten. Freiwilligen- und Ehrenamtskoordinatorin Stefanie Vettorazzi-Randl und ihre Kollegin Susanne Koller stellten im Gespräch mit der RUNDSCHAU die verschiedenen Gruppen vor, für die Freiwillige gesucht werden, und sie sprachen sich für eine Stärkung der Zusammengehörigkeit aller Ehrenamtler aus.

Von Christina Hötzel
25. Juli 2023
Menschen für die Freiwilligenarbeit gewinnen
Kümmern sich mit viel Engagement um ihre Freiwilligen: Stefanie Vettorazzi-Randl und Susanne Koller (v.l.). RS-Foto: Hötzel
Von Christina Hötzel

„Nach Corona möchten wir die Freiwilligenarbeit wieder aus dem Schlaf erwecken und neue Leute dazubringen,  die aktiv arbeiten. Darüber hinaus kümmern wir uns um den Pool der bereits tätigen Ehrenamtler. Sie investieren viele wertvolle Stunden und deshalb verdienen sie, dass wir uns um sie bemühen“, erklärten die Koordinatorinnen. „Freiwilliges Engagement stärkt den Zusammenhalt in der Gesellschaft und ist ein unschätzbarer Wert in vielen Lebensbereichen“, davon sind die Mitarbeiterinnen des Sozial- und Gesundheitssprengels überzeugt. Hilfe wird eigentlich überall gebraucht und alle, ob jung oder alt, können sich melden. Mit einer einzigen Stunde im Monat können Interessierte schon viel bewirken.

VIELFÄLTIGE AUFGABENGEBIETE IM SOZIALEN BEREICH. Ob in der Tagesbetreuung, in der Hospizbewegung,  in der Computeria, in der „1 zu 1 Lernhilfe“, im Museumsdienst oder als Radlkutscher, bei einem persönlichen Gespräch finden die Koordinatorinnen und Interessenten heraus, wie sich die individuellen Fähigkeiten und die verfügbare Zeit bestmöglich einbringen lassen.  Im Noaflhaus können Interessierte in ruhiger Atmosphäre Menschen begegnen und ihr Wissen vertiefen, während sie als Radlkutscher Menschen eine Freude machen und fit bleiben. Egal ob man eine Aufgabe nach oder neben dem Beruf sucht oder noch zur Schule geht, helfen kann eigentlich jeder. Die Arbeit mit den verschiedenen Schulen soll unter anderem für das Projekt „Zeit schenken“ intensiviert werden. Schüler schenken dort ihre Zeit beispielsweise der Lernhilfe und der Bücherei Telfs und machen dadurch für die Einzelnen einen Unterschied. „Junge Menschen können so  schon einmal in den sozialen Bereich hereinschnuppern. Sie können auch Bonuspunkte sammeln, die ihnen später im Berufsleben nützlich sein können. Auch große Firmen legen immer mehr Wert auf soziale Kompetenzen“, betonte Vettorazzi-Randl.

INTERESSANTES ARBEITSUMFELD LÄSST NEUE IDEEN ZU. Seit März ist die neue Ehrenamtkoordinatorin in diesem Bereich tätig. Die Telferin ist gut vernetzt und dadurch wird ihr viel Vertrauen entgegengebracht. Vorher war sie im Ärztehaus in der Neurologie tätig. Mit ihrer Kollegin Susanne Koller macht sie sich viele Gedanken, wie die Zusammengehörigkeit unter den verschiedenen Gruppen noch gestärkt werden kann.  Eine Weihnachtsfeier und ein Sommerfest zum gegenseitigen Kennenlernen gibt es bereits. Ein Stammtisch für alle Freiwilligen, einmal pro Monat, ist eines der angedachten Projekte. Neben den verschiedenen Gruppen braucht es helfende Hände bei der Winter- und Frühjahrstauschbörse oder am Stand bei den Gesundheitstagen im Inntalcenter. Handwerklich versierte Personen, die für Allfälliges wie beispielsweise Maler- oder Aufräumarbeiten kurzfristig kontaktiert werden können, sind ebenfalls herzlich willkommen.  Interessierte können sich  im Büro der Freiwilligen- und Ehrenamtskoordinatorinnen des Sozial- und Gesundheitssprengels Telfs, Kirchstraße 12, unter den Telefonnummern 0676  830 38 60 46
(Stefanie Vettorazzi-Randl) oder 0676 830 38 60 20 (Susanne Koller) melden.

Aktuelle Artikel

Kommentare

0 Posts