Tägliches Glockengeläut für den Frieden
Vergangenen Sonntag wurde mit einem Festakt die neue „Friedensglocke“ in Telfs-Mösern gefeiert
Mehrere Monate lang blieb das Geläut der „Friedensglocke des Alpenraums“ verstummt. Die Friedensbotschafterin musste nämlich heuer im Juni wegen eines feinen Risses neu gegossen werden, zudem wurde der Standort in Telfs-Mösern verlegt. Vergangenen Sonntag wurde die neue „Friedensglocke“ von Bischof Hermann Glettler gesegnet, der gemeinsam mit Alt-LH Herwig van Staa zum „Friedensbotschafter“ ernannt wurde.
Gebi G. Schnöll
24. Oktober 2023
Die neue „Friedensglocke“ erklingt nun an einem neuen Standort in der Telfer Fraktion Mösern. Foto: Land Tirol/Die Fotografen
Von Gebi G. Schnöll
Mit einem Gewicht von 10,5 Tonnen ist die „Friedensglocke“ die größte freistehende Glocke im Alpenraum. Errichtet wurde das Monument im Jahr 1997 anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der ARGE ALP (Arbeitsgemeinschaft Alpenländer). Erst im Vorjahr hatten sich die Regierungschefs der zehn Bündnisländer aus Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz bei der Friedensglocke versammelt, um das 50-Jahr-Jubiläum des Alpenbündnisses zu feiern. Dieses Jahr stand nun eine Neugestaltung der Friedenglocke an: Aufgrund eines feinen Risses wurde aus der alten Glocke eine neue gegossen. Dies übernahm die seit mehr als 400 Jahren bestehende „Glockengießerei Grassmayr“ in Innsbruck. Darüber hinaus wurde die Glocke rund dreihundert Meter Luftlinie an den nordwestlichen Ortsrand von Mösern versetzt. Dort ist in einer Bauzeit von knapp sechs Monaten eine barrierefreie Aussichtsplattform mit der Glocke im Zentrum und umgebenden Sitzmöglichkeiten entstanden.
KOSTBARES GUT. „Frieden ist ein kostbares Gut, das geschützt und gefördert werden muss – von jeder und jedem Einzelnen. Denn der Frieden fängt im Einzelnen an – Gedanken und Werte sind die Basis unseres Tuns und Handelns“, betonte LH Anton Mattle bei seiner Festrede. „Wir waren uns stets der Wichtigkeit eines Fortbestands dieses Friedenssymbols bewusst. Ich danke meinem Gemeinderat für den Weitblick und das einhellige Bekenntnis, die Glocke am neuen Standort auf eigenem Grund und Boden neu zu errichten“, erklärte der Telfer Bürgermeister Christian Härting. Bischof Hermann Glettler und Alt-LH Herwig van Staa sind seit Sonntag die neuen Friedensbotschafter. Es handelt sich hierbei um Menschen und Institutionen, die durch ihr Lebenswerk Grenzen überschritten und die in den Entfaltungen der Kultur, des Sports, der Wirtschaft, der Medizin, der Politik, des Gemeinwesens oder der Religion Wesentliches geleistet haben und leisten.
Mit einem Gewicht von 10,5 Tonnen ist die „Friedensglocke“ die größte freistehende Glocke im Alpenraum. Errichtet wurde das Monument im Jahr 1997 anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der ARGE ALP (Arbeitsgemeinschaft Alpenländer). Erst im Vorjahr hatten sich die Regierungschefs der zehn Bündnisländer aus Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz bei der Friedensglocke versammelt, um das 50-Jahr-Jubiläum des Alpenbündnisses zu feiern. Dieses Jahr stand nun eine Neugestaltung der Friedenglocke an: Aufgrund eines feinen Risses wurde aus der alten Glocke eine neue gegossen. Dies übernahm die seit mehr als 400 Jahren bestehende „Glockengießerei Grassmayr“ in Innsbruck. Darüber hinaus wurde die Glocke rund dreihundert Meter Luftlinie an den nordwestlichen Ortsrand von Mösern versetzt. Dort ist in einer Bauzeit von knapp sechs Monaten eine barrierefreie Aussichtsplattform mit der Glocke im Zentrum und umgebenden Sitzmöglichkeiten entstanden.
KOSTBARES GUT. „Frieden ist ein kostbares Gut, das geschützt und gefördert werden muss – von jeder und jedem Einzelnen. Denn der Frieden fängt im Einzelnen an – Gedanken und Werte sind die Basis unseres Tuns und Handelns“, betonte LH Anton Mattle bei seiner Festrede. „Wir waren uns stets der Wichtigkeit eines Fortbestands dieses Friedenssymbols bewusst. Ich danke meinem Gemeinderat für den Weitblick und das einhellige Bekenntnis, die Glocke am neuen Standort auf eigenem Grund und Boden neu zu errichten“, erklärte der Telfer Bürgermeister Christian Härting. Bischof Hermann Glettler und Alt-LH Herwig van Staa sind seit Sonntag die neuen Friedensbotschafter. Es handelt sich hierbei um Menschen und Institutionen, die durch ihr Lebenswerk Grenzen überschritten und die in den Entfaltungen der Kultur, des Sports, der Wirtschaft, der Medizin, der Politik, des Gemeinwesens oder der Religion Wesentliches geleistet haben und leisten.







