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Wildparker sorgen für Ärger

Im Telfer Ortsteil „Am Fuchsbühel“ werden die legalen Parker zur Kasse gebeten

Im Telfer Ortsteil „Am Fuchsbühel“ gehen unter Bewohnern von drei „Frieden“-Wohnanlagen die Wogen hoch. Die gemeinnützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft hat jetzt nämlich mit Pollern etliche Besucherparkplätze abgesperrt. Die einzelnen Parkflächen können ab 1. Dezember von den Bewohnern der drei Mehrparteienhäuser um 30 Euro (inkl. MwSt.) monatlich angemietet werden. Das sei unsozial, heißt es. Von Seiten des Wohnbauträgers „Frieden“ erklärt man, dass mit der Maßnahme dem widerrechtlichen Wildparken ein Riegel vorgeschoben werden soll.

Von Gebi G. Schnöll
21. November 2023
Wildparker sorgen für Ärger
Die mit Pollern abgesperrten Parkplätze sorgen bei den Bewohnern der „Frieden-Wohnanlagen“ für Ärger. Foto: privat
Von Gebi G. Schnöll

Die Besucherparkplätze vor den „Friedenwohnanlagen 20, 20a und 20b im Telfer Ortsteil „Am Fuchsbühel“ sollten eigentlich den Besuchern von den rund 50 Wohnungen der drei Mehrparteienhäuser vorbehalten sein. Doch das ist offenbar schon längst nicht mehr der Fall. Auf den Parkplätzen wurden bisher immer wieder Autos widerrechtlich abgestellt, meistens von Bewohnern oder Besuchern anderer Wohnanlagen „Am Fuchsbühel“.  „Ich staunte nicht schlecht, als plötzlich alle Besucherparkplätze mit massiven Metallpfosten versperrt waren. Gleichzeitig gab es die Aufforderung, diese Parkplätze in Zukunft gegen teures Geld anzumieten“, schildert ein Bewohner der „Frieden“-Wohnanlage in einer E-Mail an die RUNDSCHAU. Diese Vorgangsweise sei rücksichtlos, unsozial und entspreche nicht der Tiroler Bauordnung. „Alle gesellschaftlichen Institutionen sind aufgefordert, ein derart rücksichtloses  Verhalten nicht zu dulden. Sonst besteht die Gefahr, dass künftig auch andere Bauträger für die Besucherparkplätze Mieten einheben“, so der verärgerte Verfasser der E-Mail weiter.

IST DIE MASSNAHME LEGAL? Peter Peer von der „Frieden“-Verwaltung erklärt auf Anfrage, dass es immer wieder Beschwerden wegen der widerrechtlich abgestellten Fahrzeuge auf den Besucher- und Behindertenparkplätzen gibt und man mit der Maßnahme dem rücksichtlosen  Wildparken einen Riegel vorschieben wolle. Das Wildparkproblem „Am Fuchsbühel“ kennt auch der Telfer Bürgermeister Christian Härting. „Dass etwas geschehen muss, ist klar. Ob das Baurecht eine Sperre bzw. Vermietung der Besucher- und Behindertenabstellplätze zulässt, ist aber die andere Seite. Die zuständige Stelle im Marktgemeindeamt prüft derzeit noch!“
Wildparker sorgen für Ärger
Geparkt wird „Am Fuchsbühel“ wo es geht. Das sorgt für Ärger. Foto: privat

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