Auf der Couch von Island träumen
Marika Wille-Jais stellt derzeit im Telfer Einrichtungshaus Föger aus
25. Mai 2026 | von
Agnes Dorn
Die Werke der Künstlerin Marika Wille-Jais entstehen mit Vorliebe in der kargen Landschaft von Island – unverwechselbar. Foto: Dorn
Unter abstrakte Malerei sind oft auch Werke eingeordnet, denen sehr wohl eine zutiefst gegenständliche Konnotation innewohnt. So zumindest bei vielen Werken von Marika Wille-Jais, die offensichtlich der Natur entlehnt sind und sich als naturhafte Elemente in ihre Umgebung einfügen. So auch im Einrichtungshaus Föger, wo derzeit eine ganze Ausstellung Einblicke in die Anschauungswelt der Künstlerin bietet. Gut die Hälfte der zum Teil großformatigen Werke sind in Island bei einem mehrwöchigen Auslandsstipendium entstanden. Die karge, zuweilen kalte Landschaft mit ihren Vulkanen und Geysiren fängt die Künstlerin dabei intuitiv ein, um sie dann auf Leinwand zu verewigen. Dass in ihr selbst auch ein Stück Island steckt, lässt sich in ihren Bildern erahnen, denn die Nähe der Künstlerin zu diesem Flecken Erde ist sichtbar und spürbar.
MAGISCHES LAND. Es war dies ihr elfter Islandaufenthalt und bereits im heurigen Herbst wird sie erneut die weite Reise antreten, um dem Ort ihrer bildnerischen Träume wieder nahe zu sein. „Marika ist eine Künstlerin, die nicht im geschlossenen Atelier malt. Sie spürt das, was sie malt“, erklärt auch die Kuratorin der Ausstellung, Kozeta Krulis von der Bota Art Gallery in Mutters, das unmittelbare Erlebnis in der Kunst von Wille-Jais. Auch die Künstlerin selbst beschreibt das Entstehen der Bilder als intuitiven Akt: „Ich hab einen Vulkan im Kopf, dann schütte ich die Farbe auf die Leinwand und dann ist da genau der Vulkan.“
FÜR DEN WOHNRAUM GESCHAFFEN. Die Magie dieses Schaffensprozesses ist es wohl auch, die die Bilder so lebendig werden lässt. Denn auch bei ihren Aktmalereien spielten Landschaft und Natur eine entscheidende Rolle: Die einzelnen Elemente des Körpers entdeckt die Künstlerin erst in der Landschaft, um diese dann aus ihr herauszuarbeiten, wie es Galerist Martin Krulis beschreibt, der eigens für die Vernissage eine Hose in der Lieblingsfarbe der Künstlerin angezogen hat. Das wohl ganz Spezielle an dieser Ausstellung wiederum ist es, dass die Betrachter tatsächlich einen Eindruck davon gewinnen, wie die Kunstwerke im Wohnraum zur Geltung kommen. Und zu den Werken von Wille-Jais kann man nur festhalten, dass sie jeden Raum aufwerten, durch ihre Schönheit und naturhafte Präsenz.
MAGISCHES LAND. Es war dies ihr elfter Islandaufenthalt und bereits im heurigen Herbst wird sie erneut die weite Reise antreten, um dem Ort ihrer bildnerischen Träume wieder nahe zu sein. „Marika ist eine Künstlerin, die nicht im geschlossenen Atelier malt. Sie spürt das, was sie malt“, erklärt auch die Kuratorin der Ausstellung, Kozeta Krulis von der Bota Art Gallery in Mutters, das unmittelbare Erlebnis in der Kunst von Wille-Jais. Auch die Künstlerin selbst beschreibt das Entstehen der Bilder als intuitiven Akt: „Ich hab einen Vulkan im Kopf, dann schütte ich die Farbe auf die Leinwand und dann ist da genau der Vulkan.“
FÜR DEN WOHNRAUM GESCHAFFEN. Die Magie dieses Schaffensprozesses ist es wohl auch, die die Bilder so lebendig werden lässt. Denn auch bei ihren Aktmalereien spielten Landschaft und Natur eine entscheidende Rolle: Die einzelnen Elemente des Körpers entdeckt die Künstlerin erst in der Landschaft, um diese dann aus ihr herauszuarbeiten, wie es Galerist Martin Krulis beschreibt, der eigens für die Vernissage eine Hose in der Lieblingsfarbe der Künstlerin angezogen hat. Das wohl ganz Spezielle an dieser Ausstellung wiederum ist es, dass die Betrachter tatsächlich einen Eindruck davon gewinnen, wie die Kunstwerke im Wohnraum zur Geltung kommen. Und zu den Werken von Wille-Jais kann man nur festhalten, dass sie jeden Raum aufwerten, durch ihre Schönheit und naturhafte Präsenz.


