Die kleine Spam-Dame hat Cookies dabei, um die neuen Besucher von Cyberama, Lilly, Flo und Conny, willkommen zu heißen. Foto: Dorn
Seit November hat sich das über zwanzigköpfige Ensemble der Dorfbühne Hörtenberg Kids einmal in der Woche getroffen, um gemeinsam das Stück „Cyberama“ zu proben. Herausgekommen ist eine Produktion, die durch ihre Buntheit, ihre Originalität und ihre Kurzweiligkeit die Zuschauer im Turnsaal Pfaffenhofen von der ersten Minute an verzauberte. Zu verdanken ist das vor allem den Kindern und Jugendlichen im Alter von vier bis 14 Jahren, die mit großem Eifer ihr schauspielerisches Können unter Beweis stellten. Regisseurin Sabrina Köfler und Nicole Walch gelang es bestens, allen jugendlichen Schauspielern viel Platz einzuräumen, um sie zur Geltung zu bringen. Schwere Sprechpassagen meisterten alle bravourös. Auch die Geschichte selbst war sehr gut gewählt, führt sie doch mit Witz und Charme in die Computerwelt des 21. Jahrhunderts: Die Kinder Flo, Lilly und Conny treiben allerlei Schabernack und bringen damit ihre Eltern und Nachbarn zur Weißglut. Als sie im Internet surfen, geschieht das unvorstellbare Wunder, und sie werden auf magische Weise vom Computer verschluckt. Sie erwachen in Cyberama, einem seltsamen Land im Inneren des Computers, in dem all jene landen, die zu viele Dummheiten begangen haben. Auf der Suche nach einem Ausweg begegnen sie skurrilen Gestalten, bis sie schließlich vor Gericht stehen. Dort werden ihnen all ihre Streiche zur Last gelegt. Die Zuschauer waren begeistert und die drei Vorstellungen wahre Zauberwerke an Schauspielkunst, Witz und Abenteuer. Die jungen Schauspieler werden sich nun wieder etwas gedulden müssen, denn das nächste Stück, das das Theater Hörtenberg einstudieren wird, wird wieder von den Erwachsenen gespielt werden.


