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Die Leichtigkeit des Aquarells bei Föger

Nächste Auflage von „Kunst trifft Couch“ mit Werken von Heinz Hofer

Seit über drei Jahren läuft die Event-Erfolgsserie „Kunst trifft Couch“. Das Einrichtungshaus Föger setzt damit die Idee kreativ um, Kunst dorthin zu bringen, wo sie oft ihren Platz findet – nämlich mitten im Wohnraum. Gemeinsam mit der Bota Art Gallery hießen Hausherr Hannes Haffner und der Künstler Heinz Hofer zahlreiche Besucher herzlich willkommen.

6. Oktober 2026
Die Leichtigkeit des Aquarells bei Föger
Heinz Hofers Aquarelle beeindrucken durch feinen Pinselstrich, der mit großer Präzision Motive einfängt und sie mit weichem Licht in Szene setzt. Im Bild „Apulien – San Angelo“. Foto: Friederike Bundschuh
„Es freut mich sehr, Euch heute wieder in unserem Einrichtungshaus begrüßen zu dürfen“, eröffnete Hannes Haffner den Abend. „Kozeta und Martin Krulis von der Bota Art Gallery haben wieder einen spannenden Künstler gefunden, der seine Werke hier präsentiert, ganz bewusst in gemütlichem ‚Wohnzimmerambiente‘. Unser Obergeschoß hat sich längst zu mehr als nur einem Ausstellungsbereich für Wohnideen entwickelt, es ist zu einem Hotspot der Kunst im Raum Telfs geworden und ein Ort für Inspiration“, so Haffner. „Mit Heinz Hofer zeigen wir diesmal eine künstlerische Handschrift, die Präzision, Ruhe und Atmosphäre auf faszinierende Weise verbindet. Seine Aquarelle funktionieren in unseren Wohnwelten hervorragend, weil sie Räume nicht dominieren, sondern ihnen eine ganz eigene Stimmung geben.“

Außergewöhnlich feine Pinselführung und anspruchsvolle Technik. Heinz Hofer ist Jahrgang 1946 und zählt zu den bedeutendsten gegenständlichen Aquarellisten Österreichs. Claus Pack prägte maßgeblich seinen künstlerischen Weg. Heinz Hofer entwickelte eine unverwechselbare und sehr persönliche „Handschrift“ für seine Werke, die sich durch eine außergewöhnlich feine Pinselführung auszeichnen. Es gelingt ihm mit großer Präzision, Motive einzufangen und ihnen mit weichem Licht, Farben und feinen Details ihre charakteristische Ausdruckskraft zu verleihen. Mit sicherem Blick und viel Gefühl für sein Motiv lässt Hofer Werke entstehen, die durch ihre Leichtigkeit und beeindruckende Genauigkeit faszinieren.

Landschaftseindrücke, venezianische Palazzi oder geheimnisvolle Winkel. „Das erste Mal präsentieren wir hier nur Aquarelle von einem Künstler, der aus Höchst in Vorarlberg kommt. Die Technik des Aquarells hat eine lange Geschichte, die von Heinz Hofer praktizierte Freiluftmalerei hat sich erst im 19. Jahrhundert entwickelt. Denken wir nur an Paul Cézanne oder Emil Nolde, die im Freien waren und dort aquarelliert haben. Heinz Hofer hat auch die ‚Akademie des Sehens‘ besucht, die Oskar Kokoschka in Salzburg gegründet hat. 1981 begannen Hofers zahlreiche Malreisen, die ihn zunächst nach Nordafrika und später durch Europa geführt haben. Seine Bilder erzählen von Landschaften in der Toskana, Mallorca, Österreich, Deutschland oder der Schweiz und faszinieren mit besonderen Eindrücken der Mittelmeerländer oder Ägyptens.“ Martin Krulis endet launig mit Wilhelm Busch: „Schwerer ist wie Bilder malen, Leute finden, die's bezahlen.“ Die Aquarelle von Heinz Hofer sind aktuell im Einrichtungshaus Föger in Telfs/Pfaffenhofen zu sehen. Mehr Informationen zur Ausstellung siehe www.foeger.at/kunst. Weitere Besichtigungstermine nach Anmeldung unter kunst@foeger.at möglich.
Die Leichtigkeit des Aquarells bei Föger
Aquarellkunst bei Föger Wohnen Telfs. „Hausherr“ Hannes Haffner, Kozeta Krulis, Heinz Hofer, Martin Krulis und der ungarische Honorarkonsul Christian Winder. (v.r.) Foto: Bundschuh
Die Leichtigkeit des Aquarells bei Föger
Auch Tiroler Motive bildeten Vorlagen zu Hofers Aquarellen. Im Bild „Winter in Arzl“ mit der Kalvarienbergkirche. Foto: Bundschuh
Die Leichtigkeit des Aquarells bei Föger
„Kunst trifft Couch“ in fröhlicher Runde (v.l.) Peter Augustin, Martin Krulis, Hannes Haffner und Heinz Hofer. Foto: Bundschuh

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