Eine Villa voll Licht
Ausstellung in der Villa Schindler offenbart Helles
4. Mai 2026 | von
Agnes Dorn
Die beiden Künstlerinnen Gitti Schneider und Evdokia Gundolf mit Laudatorin Eva Frei vor einem Werk von Schneider (v. l.). Foto: Dorn
Neben dem Spiel mit dem Licht verbindet die Werke der beiden doch so unterschiedlichen Künstler-innen ihr Blick auf das Ganzheitliche des Motivs: Durch die bewusste Inszenierung mittels Helligkeit wird dem Dargestellten eine Präsenz verliehen, die auf etwas verweist, das auch jenseits der Dinge Rechnung trägt, oder, wie es Laudatorin Christine Frei formuliert, es wird das Mysterium offenbar, indem das Licht, das per se unsichtbar ist, sich manifestiert. „Das Licht hat immer auch eine spirituelle und religiöse Dimension, der sich auch die Wissenschaftler nicht entziehen können. Wer sich auf den Lichtweg begibt, ist eine Forschende“, beschreibt Frei den Schaffungsprozess der beiden Künstlerinnen. Gitti Schneider ist eine bekannte Innsbrucker Künstlerin, die Kunstgeschichte und Psychologie studierte und bereits in Berlin, Brüssel oder Rom mit Ausstellungen bekannt wurde. Ihre Kollegin und gebürtige Ägypterin Evdokia Gundolf studierte Kunst in den USA und wurde auch in Österreich mit ihren Werken bekannt. Die Ausstellung in der Villa Schindler wird von einem Rahmenprogramm begleitet: Am 28.5. gibt es ein Konzert mit Harry Triendl, am 17.6. eine Lesung mit Arne Rautenberg, Jurczok 1001 und Selma Asotic, am 26.9. ein Konzert mit Jesse Grand & Band und am 8.10. ein Künstlergespräch. Termine für die Kunstworkshops für Kinder werden in Kürze auf der Homepage der Marktgemeinde bekannt gegeben.
