Kosmos, Chaos und Pointen
Der Weltuntergang wurde in Telfs zur Lachnummer
21. Mai 2026 | von
Niki Meze
Großer Andrang auch nach dem Weltuntergang: Bei der Signierstunde zum aktuellen Buch mit dem klingenden Titel „Aus“ wurde weitergelacht und diskutiert.
Fotos: Meze
Fotos: Meze
Kabarettist Martin Puntigam führte als schlagfertiger Moderator durch den Abend und sorgte dafür, dass seine beiden wissenschaftlichen Kollegen nicht völlig im Universum der Fachbegriffe verloren gingen. Astronom Dr. Florian Freistetter erklärte dabei mit trockenem Humor die großen Fragen des Kosmos: Was war vor dem Urknall? Ist eine Milliarde Jahre in der Astronomie überhaupt relevant? Und welchen Einfluss hat das Kalium einer Banane auf den Weltuntergang? Letzteres demonstrierte Freistetter sogar höchst anschaulich auf der Bühne. Die Science Busters kommen bekanntlich immer dann zum Einsatz, wenn die Religion beim „Jüngsten Gericht“ an ihre Grenzen stößt – egal ob es um die Apokalypse oder um die Frage geht, was da eigentlich in der Kantine serviert wurde.
KLIMAKRISE TRIFFT KABARETTBÜHNE. Molekularbiologe Martin Moder wiederum zeigte, dass Wissenschaft auch im Alltag lauert – etwa beim Thema Stehpinkeln. Mit einem ebenso kuriosen wie pointierten Experiment erklärte er, warum diese männliche Gewohnheit deutlich unhygienischer ist als gedacht und weshalb selbst solche Kleinigkeiten irgendwie mit dem Untergang der Menschheit zusammenhängen könnten. Dass dabei der gesamte Saal zwischen ungläubigem Staunen und schallendem Gelächter schwankte, gehörte zum Konzept. Überhaupt präsentierten die Science Busters ihre mittlerweile 19. Live-Show als rasante Mischung aus Wissenschaft, Kabarett und kontrolliertem Chaos. Themen wie Klimakrise, Asteroiden, Aberglaube oder radioaktiver Müll wurden ebenso humorvoll wie verständlich zerlegt. Die Experimente funktionierten, die Pointen saßen und selbst komplizierte wissenschaftliche Zusammenhänge wurden überraschend leicht verdaulich serviert.
WISSENSCHAFT MIT SCHMUNZELFAKTOR. Eine Besucherin brachte es bei der anschließenden Signierstunde schließlich treffend auf den Punkt: „Eine wirklich kurzweiliger Abend mit einer Kabarett-Mischung aus Eckart von Hirschhausen und Dieter Nuhr.“ Und tatsächlich zeigte sich in Telfs: Der Weltuntergang mag irgendwann kommen – langweilig wird er mit den Science Busters aber sicher nicht.
KLIMAKRISE TRIFFT KABARETTBÜHNE. Molekularbiologe Martin Moder wiederum zeigte, dass Wissenschaft auch im Alltag lauert – etwa beim Thema Stehpinkeln. Mit einem ebenso kuriosen wie pointierten Experiment erklärte er, warum diese männliche Gewohnheit deutlich unhygienischer ist als gedacht und weshalb selbst solche Kleinigkeiten irgendwie mit dem Untergang der Menschheit zusammenhängen könnten. Dass dabei der gesamte Saal zwischen ungläubigem Staunen und schallendem Gelächter schwankte, gehörte zum Konzept. Überhaupt präsentierten die Science Busters ihre mittlerweile 19. Live-Show als rasante Mischung aus Wissenschaft, Kabarett und kontrolliertem Chaos. Themen wie Klimakrise, Asteroiden, Aberglaube oder radioaktiver Müll wurden ebenso humorvoll wie verständlich zerlegt. Die Experimente funktionierten, die Pointen saßen und selbst komplizierte wissenschaftliche Zusammenhänge wurden überraschend leicht verdaulich serviert.
WISSENSCHAFT MIT SCHMUNZELFAKTOR. Eine Besucherin brachte es bei der anschließenden Signierstunde schließlich treffend auf den Punkt: „Eine wirklich kurzweiliger Abend mit einer Kabarett-Mischung aus Eckart von Hirschhausen und Dieter Nuhr.“ Und tatsächlich zeigte sich in Telfs: Der Weltuntergang mag irgendwann kommen – langweilig wird er mit den Science Busters aber sicher nicht.

