Krimilesung von Andreas Gruber
„Todesspur“ – österreichischer Thrillerautor unterhielt in der Bücherei & Spielothek Telfs
15. Oktober 2025 | von
Friederike Bundschuh
Der österreichische Thriller-Bestsellerautor Andreas Gruber bot in der Bibliothek & Spielothek Telfs einen „erlesenen“, unterhaltsamen Vorgeschmack auf seine „Todesspur“. Foto: Bundschuh
„Herzlich willkommen zu unserem heutigen ganz besonderen Lesungsabend! Es freut mich sehr, dass Sie in der Krimifestwoche zu uns gefunden haben“, begrüßte Nadja Fenneberg die zahlreichen Besucher in der Bibliothek & Spielothek Telfs. „Heute haben wir die Freude, einen der erfolgreichsten österreichischen Thrillerautoren hier bei uns begrüßen zu dürfen.“ Sprach’s, und ein launiger Dialog mit Bestsellerautor Andreas Gruber begann. Es ging um seine Berufung als Controller, jedenfalls nicht als Drehbuchautor und Journalist, um den Prager Frühling, der begann, als er geboren wurde, oder um Cosy Crime, das so gar nicht das Seine ist. Dafür würde er schon eher Katzenkrimis schreiben oder Gruseliges mit Humor, so wie „Kill Bill“. Gruber streifte auch seine literarischen Anfänge, die zunächst mithilfe der Buchgemeinschaft „Donauland“ an den Leser gebracht wurden, bevor sich ein Verlag mit einem Vertrag einfand. Der Autor erzählte vom Märchen Struwwelpeter, das im Band „Todesfrist“ verarbeitet wurde, und über die Hintergründe von „Todesurteil“ oder „Todesmärchen“. Gefragt nach neuen Projekten, kommt heraus, dass die „Thriller-Todesreihe“ mit einem zweibändigen Werk ihren Abschluss finden wird. Gruber lachte viel, bezog das Publikum in seine Pointen mit ein und bot schlicht und ergreifend einen unterhaltsamen Abend rund um sein erfolgreiches Ermittlerduo.
„KOTZBROCKEN“ MAARTEN S. SNEIJDER UND PARTNERIN SABINE NEMEZ. Im Fokus standen jedenfalls die Bände um den „verhaltenskreativen“, Marihuana rauchenden holländischen Ermittler, der mit Profilerin Nemez, auch „Eichkätzchen“ genannt, komplexe Fälle löst. Diesmal ging es um die „Todesspur“, denn die beiden folgen einem gefährlichen Terroristen, der entscheidend am Entstehen der nächsten Generation der Terrorgruppe RAF beteiligt sein soll. Im Laufe der Geschehnisse kommt die geheimnisvolle Lea Fuchs „an Bord“, deren eigene mörderische Pläne die Ermittlungen des Erfolgsduos völlig auf den Kopf stellen. Hintergrund dieses Thrillerthemas sind ein Sachbuch („Der Baader-Meinhof-Komplex“) und Diplomarbeiten dazu, die Gruber als junger Erwachsener gelesen hat. Seit damals fasziniert ihn die Frage, was die RAF wohl heute tun würde, gäbe es eine vierte Generation. „Manche würden sich wünschen, das herauszufinden, manche davor zurückschrecken. Das überlasse ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. An Sie geht mein Dank, dass ich wieder für Sie morden durfte. Und wie immer hoffe ich, dass Sie sich dabei verdomd gut unterhalten haben“, so der Autor auf Seite 621 der „Todesspur“. Dem ist nichts hinzuzufügen, meint die RUNDSCHAU.
„KOTZBROCKEN“ MAARTEN S. SNEIJDER UND PARTNERIN SABINE NEMEZ. Im Fokus standen jedenfalls die Bände um den „verhaltenskreativen“, Marihuana rauchenden holländischen Ermittler, der mit Profilerin Nemez, auch „Eichkätzchen“ genannt, komplexe Fälle löst. Diesmal ging es um die „Todesspur“, denn die beiden folgen einem gefährlichen Terroristen, der entscheidend am Entstehen der nächsten Generation der Terrorgruppe RAF beteiligt sein soll. Im Laufe der Geschehnisse kommt die geheimnisvolle Lea Fuchs „an Bord“, deren eigene mörderische Pläne die Ermittlungen des Erfolgsduos völlig auf den Kopf stellen. Hintergrund dieses Thrillerthemas sind ein Sachbuch („Der Baader-Meinhof-Komplex“) und Diplomarbeiten dazu, die Gruber als junger Erwachsener gelesen hat. Seit damals fasziniert ihn die Frage, was die RAF wohl heute tun würde, gäbe es eine vierte Generation. „Manche würden sich wünschen, das herauszufinden, manche davor zurückschrecken. Das überlasse ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. An Sie geht mein Dank, dass ich wieder für Sie morden durfte. Und wie immer hoffe ich, dass Sie sich dabei verdomd gut unterhalten haben“, so der Autor auf Seite 621 der „Todesspur“. Dem ist nichts hinzuzufügen, meint die RUNDSCHAU.