Kulinarische Rituale und Gewohnheiten
„Zu Tisch!“ – Galerie im Salzbau präsentiert neue Ausstellung von Nina Gross
19. Mai 2026 | von
Christina Hötzel
Finde die Katze auf dem Bild: Ingeborg Freudenthaler und Nina Gross vor dem Werk „Dinner with cat“, dessen Titel für Gesprächsstoff sorgte. Foto: Hötzel
Nina Gross (geboren 1989 in Berlin) studierte bei Daniel Richter an der Akademie der bildenden Künste in Wien. In ihren eigensinnigen Werken setzt sie sich explizit mit narrativen Themen auseinander, die sie mittels einer reduzierten, pastellfarbigen Farbpalette auf den Bilduntergrund bringt. Sie arbeitet häufig in Serien und entwickelt durch Wiederholung, Variation und kontinuierliche Destillation eine eigenständige Bildsprache. Auf die Frage von Günter Salzmann, was es mit dem Titel „Zu Tisch!“ auf sich habe, antwortete sie: „Erstmal vielen Dank für die Einladung, meine Bilder auszustellen. Ich freue mich sehr, wieder zurück in Österreich zu sein, meiner zweiten Heimat. Ja, zu Tisch, da geht es um Rituale und Gewohnheiten, die wir alle kennen. Und Rituale formen Kultur. Ich habe in sehr vielen unterschiedlichen Kulturen gewohnt oder gelebt. Ich bin halb Deutsche, halb Französin, also bin ich mit meinen Eltern viel umgezogen, auch ein paar Mal zwischen den zwei Ländern. Danach habe ich auch in den USA gewohnt und dann später in Vietnam. Daraus resultierend habe ich ganz unterschiedliche Kulturen kennengelernt mit einem ganz unterschiedlichen Alltag und auch unterschiedlichen Esskulturen.“
ANALOG VERSUS DIGITAL. „In herausfordernden Zeiten ist Kunst ein Anker, der Hoffnung und Zuversicht gibt. Wir verbringen gerade so viel Zeit im digitalen Raum und in den sozialen Medien, dass es schön ist, auch einmal wieder in einen analogen Raum einzutreten“, betonte Melanie Wiener, die Leiterin der Abteilung Kultur des Landes Tirol. Sie dankte der Unternehmerin und Gastgeberin Ingeborg Freudenthaler für ihr privates Engagement für die Förderung der Kunst im Alpenraum. „Nina Gross spricht mit ihren eigenwilligen und kraftvollen Werken ein breites Publikum an – kunstaffine Sammlerinnen und Sammler ebenso wie Menschen, die vielleicht zum ersten Mal über den Kauf eines Kunstwerks nachdenken und bisher vor den preislichen Barrieren zurückgeschreckt sind. Genau diesen Zugang möchte ich in der Galerie im Salzbau erfahrbar machen: Kunst als leistbare Anlageform, die nicht hinter Berührungsängsten verborgen bleiben sollte“, so Ingeborg Freudenthaler. Die Ausstellung wird von dem Kunstexperten Günter Salzmann kuratiert und bis zum 26. Juni zu sehen sein.
ANALOG VERSUS DIGITAL. „In herausfordernden Zeiten ist Kunst ein Anker, der Hoffnung und Zuversicht gibt. Wir verbringen gerade so viel Zeit im digitalen Raum und in den sozialen Medien, dass es schön ist, auch einmal wieder in einen analogen Raum einzutreten“, betonte Melanie Wiener, die Leiterin der Abteilung Kultur des Landes Tirol. Sie dankte der Unternehmerin und Gastgeberin Ingeborg Freudenthaler für ihr privates Engagement für die Förderung der Kunst im Alpenraum. „Nina Gross spricht mit ihren eigenwilligen und kraftvollen Werken ein breites Publikum an – kunstaffine Sammlerinnen und Sammler ebenso wie Menschen, die vielleicht zum ersten Mal über den Kauf eines Kunstwerks nachdenken und bisher vor den preislichen Barrieren zurückgeschreckt sind. Genau diesen Zugang möchte ich in der Galerie im Salzbau erfahrbar machen: Kunst als leistbare Anlageform, die nicht hinter Berührungsängsten verborgen bleiben sollte“, so Ingeborg Freudenthaler. Die Ausstellung wird von dem Kunstexperten Günter Salzmann kuratiert und bis zum 26. Juni zu sehen sein.
Nina Gross mit ihrem Ehemann vor den Bildern „What’s for dinner?“ (l.)
und „Durststrecke“. Foto: Hötzel
und „Durststrecke“. Foto: Hötzel

