Vier „Schindeln“ fürs Oberland
Musikvideo-Auszeichnungen für herausragende Produktionen und kreative Leistungen
Österreichs Musikvideo-Festival „Goldene Schindel“ bot am 17. Oktober im Rahmen der feierlichen Gala im Innsbrucker Metropol zum vierten Mal heimischen Filmschaffenden, Musikerinnen und Musikern und der Kreativszene eine Bühne. In vier Kategorien waren insgesamt zwölf Musikvideos nominiert, die diesjährigen Preisträger kommen aus Telfs, dem Ötztal und dem Raum Landeck. Durch den Abend führte Moderatorin und Künstlerin Yasmo, „Saltbrennt“ und „AVEC“ begeisterten mit ihren Live-Auftritten.
27. Oktober 2026
Die Spannung steigt! Der Telfer Jesse Grande (rechts) mit seinem Bruder Julian vor Beginn der Gala. Foto: Bundschuh
Das Festival „Goldene Schindel“ wurde vor vier Jahren vom „Kulturverein LoR – Legends of Rock“ ins Leben gerufen und bringt Filmschaffende, Musiker und Kulturinteressierte zusammen. Heuer wurden Konzerte, Film, Kunst, Literatur und Wissenschaft zwischen dem 19. September und dem 18. Oktober an unterschiedlichen Schauplätzen Tirols präsentiert. Die Bedeutung von Musikvideos als kreatives Bindeglied zwischen Musik- und Filmbranche bildete 2026 einen besonderen Schwerpunkt, denn es wurden Produktionen, die sonst häufig im Schatten der veröffentlichten Musik stehen, vor den Vorhang geholt. Der Telfer Festivalleiter Michael Klieber im Originalton: „Wir wollten zeigen, wie viel in einem Musikvideo steckt und was entstehen kann, wenn man diese Kunstform mit anderen Bereichen verbindet. Deshalb ging die Goldene Schindel heuer noch stärker hinaus in die Regionen und an unterschiedliche Kulturorte.“
VIER KATEGORIEN - VIER AUSZEICHNUNGEN. Prämiert werden Musikvideos als eigenständige Kunstform, in der Musik, Film, visuelles Storytelling und kreative Zusammenarbeit vereint sind. Die Schindel-Awards spiegeln die Vielfalt des Festivals wider, denn sie sind aus Glas, Stein, Holz und vergoldetem Messing. Sie stehen für die vier Bewertungs-Kategorien: Die „Spotlight Schindel“ (Glas) rückt die kreative Umsetzung von Storytelling in Musikvideos in den Mittelpunkt. Die „Legacy Schindel“ (Stein) würdigt das herausragendste Musikvideo unabhängig vom Erscheinungsjahr, das nachhaltig in Erinnerung geblieben ist. Die „Tiroler Schindel“ (Holz) zeichnet die beste Produktion mit direktem Tirolbezug aus und die „Goldene Schindel“ prämiert das beste Musikvideo des Wettbewerbs.
THE WINNERS ARE... Die gläserne „Spotlight-Schindel“ ging heuer an den Telfer Jesse Grande mit seinem Kollegen Magneto für „Glungezer“. Beide gewannen bereits 2024 die „Goldene Schindel“ für das Video zur Single „Karate“. Das diesjährige Musikvideo ist eine Hommage an den Hausberg von Magneto, den Glungezer in Tirol, und kommentiert mit einem Mix aus Dada-Rock'n'Roll und Tourismuskritik den Bau eines neuen Panoramarestaurants und Gipfelkreuzes. Die „Legacy Schindel“ gewann das Tiroler Rap-Trio aus dem Raum Landeck Von Seiten der Gemeinde mit „Wolffreie Zone“. Darin geht es um das Schüren von Ängsten, Einwanderung, Grenzen, Panikmache, Verschwörungstheorien und in erster Linie um die Verrohung der Sprache. Auch die „Tiroler Schindel“ ging an Von Seiten der Gemeinde für „Vegl“, einen Dialekt-Song, der bissige gesellschafts- und gesellschaftspolitische Kritik enthält, die mit ornithologischen Metaphern spielt. Über die „Goldene Schindel“ für das beste Musikvideo jubelte die Rapperin und Schauspielerin Nenda Neururer aus dem Ötztal. In „KRRRA“, dem Titelsong ihres gleichnamigen Albums, bearbeitet sie künstlerisch das traditionell zu Übergriffen neigende Krampusritual, das nicht ganz überraschend vor allem Frauen zu Opfern macht. Die RUNDSCHAU gratuliert herzlich!
VIER KATEGORIEN - VIER AUSZEICHNUNGEN. Prämiert werden Musikvideos als eigenständige Kunstform, in der Musik, Film, visuelles Storytelling und kreative Zusammenarbeit vereint sind. Die Schindel-Awards spiegeln die Vielfalt des Festivals wider, denn sie sind aus Glas, Stein, Holz und vergoldetem Messing. Sie stehen für die vier Bewertungs-Kategorien: Die „Spotlight Schindel“ (Glas) rückt die kreative Umsetzung von Storytelling in Musikvideos in den Mittelpunkt. Die „Legacy Schindel“ (Stein) würdigt das herausragendste Musikvideo unabhängig vom Erscheinungsjahr, das nachhaltig in Erinnerung geblieben ist. Die „Tiroler Schindel“ (Holz) zeichnet die beste Produktion mit direktem Tirolbezug aus und die „Goldene Schindel“ prämiert das beste Musikvideo des Wettbewerbs.
THE WINNERS ARE... Die gläserne „Spotlight-Schindel“ ging heuer an den Telfer Jesse Grande mit seinem Kollegen Magneto für „Glungezer“. Beide gewannen bereits 2024 die „Goldene Schindel“ für das Video zur Single „Karate“. Das diesjährige Musikvideo ist eine Hommage an den Hausberg von Magneto, den Glungezer in Tirol, und kommentiert mit einem Mix aus Dada-Rock'n'Roll und Tourismuskritik den Bau eines neuen Panoramarestaurants und Gipfelkreuzes. Die „Legacy Schindel“ gewann das Tiroler Rap-Trio aus dem Raum Landeck Von Seiten der Gemeinde mit „Wolffreie Zone“. Darin geht es um das Schüren von Ängsten, Einwanderung, Grenzen, Panikmache, Verschwörungstheorien und in erster Linie um die Verrohung der Sprache. Auch die „Tiroler Schindel“ ging an Von Seiten der Gemeinde für „Vegl“, einen Dialekt-Song, der bissige gesellschafts- und gesellschaftspolitische Kritik enthält, die mit ornithologischen Metaphern spielt. Über die „Goldene Schindel“ für das beste Musikvideo jubelte die Rapperin und Schauspielerin Nenda Neururer aus dem Ötztal. In „KRRRA“, dem Titelsong ihres gleichnamigen Albums, bearbeitet sie künstlerisch das traditionell zu Übergriffen neigende Krampusritual, das nicht ganz überraschend vor allem Frauen zu Opfern macht. Die RUNDSCHAU gratuliert herzlich!






