Altes Tiroler Kartenspiel wird neu belebt
Ein genehmigter Verein mit dem Kemater Obmann Rudolf Häusler kümmert sich um die Pflege des „Perlaggens“
Historische Dokumente belegen die Niederschrift von Spielregeln aus dem Jahr 1833. Das beweist, dass das „Perlaggen“ in Nord- und Südtirol zu den traditionsreichsten Kartenspielen im Alpenland gehört. Im Gasthof Altwirt in Kematen wird am Samstag, dem 14. November, ab 13 Uhr die Tiroler Meisterschaft abgehalten.
4. November 2026
Der Vereinsvorstand mit Vizepräsident Herbert Gamper, Obmann Rudolf Häusler sowie den Beiräten Ferdinand Tschenett, Gerald Koller und Franz Braunegger (v. l.) Foto: Eiter
„Wir erwarten zur Tiroler Meisterschaft Spieler aus Nord- und Südtirol und freuen uns auch über Kiebitze, die das Perlaggen als Zuseher verfolgen. Für mich ist das eines der schönsten Kartenspiele, das von den Teilnehmern ganz viel Geschick und taktische Schlauheit erfordert“, macht der Präsident Rudolf Häusler Werbung für eine echte Volkskunst. Nordtiroler Hochburgen des auch südlich des Brenners sehr populären Spiels sind Imst, Tarrenz, Kematen, Ranggen, Axams und neuerdings auch Telfs.
Vorstand. In allen den oben genannnten Orten treffen sich Kartenspieler einmal jährlich zu einem Turnier und beinahe wöchentlich zum Training. Neben Obmann Rudolf Häusler bilden der Imster Immobilienexperte Herbert Gamper als Vizepräsident, der aus einer Axamer Transportfamilie stammende Franz Braunegger als Schriftführer sowie der pensionierte Pharmareferent und Mediator Ferdinand Tschnett aus Tarrenz, der Mathematikprofessor Gerald Koller aus Telfs und der im Zirler Kultur- und Vereinswesen stark engagierte Peter Wakonig als Beiräte den Vorstand. „Kassier brauchen wir keinen, weil bei uns keine Mitgliedsbeiträge behoben werden und wir somit nur die Pflege der Tradition als Hauptzweck verfolgen“, betont Häusler.
Vorstand. In allen den oben genannnten Orten treffen sich Kartenspieler einmal jährlich zu einem Turnier und beinahe wöchentlich zum Training. Neben Obmann Rudolf Häusler bilden der Imster Immobilienexperte Herbert Gamper als Vizepräsident, der aus einer Axamer Transportfamilie stammende Franz Braunegger als Schriftführer sowie der pensionierte Pharmareferent und Mediator Ferdinand Tschnett aus Tarrenz, der Mathematikprofessor Gerald Koller aus Telfs und der im Zirler Kultur- und Vereinswesen stark engagierte Peter Wakonig als Beiräte den Vorstand. „Kassier brauchen wir keinen, weil bei uns keine Mitgliedsbeiträge behoben werden und wir somit nur die Pflege der Tradition als Hauptzweck verfolgen“, betont Häusler.
Gebi G. Schnöll





