Arbeitnehmer in Kematen auf Überholspur
In drei Jahren wird es in den niedergelassenen Betrieben gleich viele Beschäftigte wie Dorfbewohner geben
8. April 2026 | von
Gebi G. Schnöll
In Kematen drehen sich Bagger und Baukräne. Im Bild die Großbaustelle der Firma „Huppenkothen“. Foto: Schnöll
Die Erträge beliefen sich im Jahr 2025 im Kemater Gemeindesäckel auf rund 15,9 Millionen Euro, dem stehen Aufwendungen in Höhe von ca. 14,1 Millionen Euro gegenüber. Das Nettoergebnis beträgt somit etwa 1,8 Millionen Euro. Die Ertragsanteile machten im vergangenen Jahr ca. 3,7 Millionen Euro aus. Zur Entwicklung des Kemater Budgets sagt Bürgermeister Klaus Gritsch, dass die Kostensteigerungen natürlich auch in seiner Gemeinde gut spürbar sind, trotzdem sei die Finanzlage gut. Darlehen in Höhe von 1,5 Millionen Euro konnten zum Beispiel im Rechnungsjahr 2025 getilgt und der Verschuldungsgrad auf 35 Prozent gesenkt werden.
HOHE AUSGABEN. Im Rechnungsjahr 2025 wurden wieder etliche wichtige Investitionen getätigt. So sind zum Beispiel für einen Gebäudeankauf 850.000 Euro ausgegeben worden, rund 400.000 Euro wurden in die Infrastruktur investiert und um 350.000 Euro wurden Geräte und Maschinen für den Gemeindebauhof angekauft. Ein großer finanzieller Brocken sind jedes Jahr die Transferzahlungen an den Abwasserverband, an das Seniorenheim Teresa und an die Krankenhäuser, die sich gesamt mit rund 3,5 Millionen Euro zu Buche schlagen. Viel Geld wurde auch wieder in die Kinderbetreuung und Bildung investiert. Rund 1,4 Millionen Euro machen die Gemeindebeiträge aus. „Wir haben mit ziemlicher Sicherheit die beste Kinderbetreuung landesweit“, freut sich der Kemater Dorfchef.
IN DREI JAHREN GLEICH VIELE DORFBEWOHNER WIE ARBEITNEHMER. In Kematen drehen sich derzeit etliche Bagger und Baukräne. Im Auftrag der Gemeinde wird der Tennisplatz saniert, Kostenpunkt 370.000 Euro. 20 Prozent davon sind von Landesseite gefördert, und in den Gewerbegebieten wird ebenfalls tüchtig gebaut. Im „Gewerbepark Tirol Center“ errichtet derzeit „Transgourmet Österreich“ einen neuen, hochmodernen Zustellstandort, der heuer im Herbst seinen Betrieb aufnehmen soll. Mit einer Investition von 60 Millionen Euro entstehen ca. 11.000 Quadratmeter Lagerfläche und rund 140 Arbeitsplätze im Vollausbau. Auf dem ehemaligen „Tunap-Areal“ laufen derzeit ebenfalls Bauarbeiten auf Hochtouren. Die Unternehmen Huppenkothen GmbH, Kältepol und Metasys errichten Standorte, die etliche neue Arbeitsplätze bringen werden. Bürgermeister Klaus Gritsch rechnet damit, dass die vier angeführten Firmen in den nächsten drei Jahren insgesamt 300 Arbeitsplätze schaffen. Das würde bedeuten, dass Kematen gleich viele Einwohner wie Arbeitnehmer in den auf Gemeindegebiet niedergelassenen Betrieben zählt. In Kematen sind nämlich derzeit etwas mehr als 3.300 Einwohner registriert, dem stehen rund 3.000 Beschäftigte in den im Ort agierenden Firmen gegenüber.
HOHE AUSGABEN. Im Rechnungsjahr 2025 wurden wieder etliche wichtige Investitionen getätigt. So sind zum Beispiel für einen Gebäudeankauf 850.000 Euro ausgegeben worden, rund 400.000 Euro wurden in die Infrastruktur investiert und um 350.000 Euro wurden Geräte und Maschinen für den Gemeindebauhof angekauft. Ein großer finanzieller Brocken sind jedes Jahr die Transferzahlungen an den Abwasserverband, an das Seniorenheim Teresa und an die Krankenhäuser, die sich gesamt mit rund 3,5 Millionen Euro zu Buche schlagen. Viel Geld wurde auch wieder in die Kinderbetreuung und Bildung investiert. Rund 1,4 Millionen Euro machen die Gemeindebeiträge aus. „Wir haben mit ziemlicher Sicherheit die beste Kinderbetreuung landesweit“, freut sich der Kemater Dorfchef.
IN DREI JAHREN GLEICH VIELE DORFBEWOHNER WIE ARBEITNEHMER. In Kematen drehen sich derzeit etliche Bagger und Baukräne. Im Auftrag der Gemeinde wird der Tennisplatz saniert, Kostenpunkt 370.000 Euro. 20 Prozent davon sind von Landesseite gefördert, und in den Gewerbegebieten wird ebenfalls tüchtig gebaut. Im „Gewerbepark Tirol Center“ errichtet derzeit „Transgourmet Österreich“ einen neuen, hochmodernen Zustellstandort, der heuer im Herbst seinen Betrieb aufnehmen soll. Mit einer Investition von 60 Millionen Euro entstehen ca. 11.000 Quadratmeter Lagerfläche und rund 140 Arbeitsplätze im Vollausbau. Auf dem ehemaligen „Tunap-Areal“ laufen derzeit ebenfalls Bauarbeiten auf Hochtouren. Die Unternehmen Huppenkothen GmbH, Kältepol und Metasys errichten Standorte, die etliche neue Arbeitsplätze bringen werden. Bürgermeister Klaus Gritsch rechnet damit, dass die vier angeführten Firmen in den nächsten drei Jahren insgesamt 300 Arbeitsplätze schaffen. Das würde bedeuten, dass Kematen gleich viele Einwohner wie Arbeitnehmer in den auf Gemeindegebiet niedergelassenen Betrieben zählt. In Kematen sind nämlich derzeit etwas mehr als 3.300 Einwohner registriert, dem stehen rund 3.000 Beschäftigte in den im Ort agierenden Firmen gegenüber.
