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Auch Polling trifft der Sparstift ziemlich hart

Budgetplan 2026 beschlossen, wichtige Projekte sind heuer „Fertigstellung Hochbehälter“ und „Ausbau LWL-Netz“

Nur wenig Spielraum war in Polling bei der Erstellung des Haushaltsplans 2026 vorhanden. „Wir müssen den Sparstift ansetzen, wo es geht, große Sprünge können wir uns nicht leisten“, sagt Bürgermeisterin Gabi Rothbacher, die aber dennoch zuversichtlich ist, dass auch heuer wichtige Haushaltsausgaben erledigt werden können. Laufende Projekte wie der neue Trinkwasserhochbehälter und der Ausbau des Breitbandnetzes sollen weitergeführt werden.
4. Feber 2026 | von Gebi G. Schnöll
Auch Polling trifft der Sparstift ziemlich hart <br />
Bürgermeisterin Gabi Rothbacher muss ihres Amtes umsichtig walten. Der Sparstift zwingt dazu. Foto: Schnöll
Der Haushaltsplan 2026 der 1.340 Einwohner zählenden Gemeinde Polling sieht Einnahmen in Höhe von 4,67 Millionen Euro vor, die Ausgabenseite wurde mit 4,70 Millionen Euro berechnet. „Diverse Kürzungen seitens des Landes Tirol und allgemeine Mehrkosten sind auch für Polling eine große Herausforderung“, sagt Bürgermeisterin Gabi Rothbacher. Trotz des engen finanziellen Spielraums konnten im vergangenen Jahr wichtige Projekte in Angriff genommen werden. So ist zum Beispiel beim Bauhof die Photovoltaikanlage fertiggestellt und in Betrieb genommen worden. „Um die Anlage effizient zu nutzen, werden die Bauhofmitarbeiter künftig mit einem E-Fahrzeug unterwegs sein und es wird derzeit auch geprüft, ob im Bereich des Bauhofs eine öffentliche E-Ladestation eingerichtet werden soll“, berichtet Rothbacher.

SCHNELLES INTERNET FÜR ALLE. Ein großes Thema war in den vergangenen Jahren und ist auch heuer die Versorgung der Betriebe und Haushalte mit dem schnellen Internet. Die zwischenzeitlich in Betrieb befindliche Ortszentrale versorgt über die gemeindeeigene Breitbandinfrastruktur bereits mehr als 70 Pollinger Haushalte mit dem schnellen Internet. Aktuell wird das LWL-Netz am Pollingberg ausgebaut, um auch dort Anschlüsse über das Glasfasernetz zu ermöglichen. Federführend ist dabei Vizebürgermeister Thomas Norz. Ein weiteres Projekt, das heuer fertiggestellt werden soll, ist der Hochbehälter in Pollingberg, mit dem künftig im Gemeindegebiet die Trinkwasser- und Löschwasserversorgung abgesichert wird.

KINDERBETREUUNG. Die Bürgermeisterin führt gegenüber der RUNDSCHAU noch ein weiteres zentrales Thema an, nämlich eine Änderung bei der Kinderbetreuung. Anstatt vier Kindergartengruppen soll es künftig nur mehr drei Gruppen geben. Dafür wird eine zweite Kinderkrippengruppe gebildet. Dadurch sei dann mehr Platz zur Betreuung von Kleinkindern vorhanden. Derzeit befasst sich übrigens eine Projektgruppe unter GR Alexander Weissenbichler damit, wie die Pollinger Kinder in Zukunft bestmöglich betreut werden sollen.

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