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FF Zirl investiert laufend in die Ausrüstung

Bürgermeister Thomas Öfner lud zum Lokalaugenschein, bei dem auch Sicherheitslandsrätin Astrid Mair dabei war

Die FF Zirl feiert heuer ihr 150-Jahr-Bestandsjubiläum. Bürgermeister Thomas Öfner und FF-Kommandant HBI Florian Prosch luden Montag vergangener Woche zu einem Pressetermin, zu dem auch Sicherheitslandesrätin Astrid Mair und Zirls Vizebürgermeisterin LA Iris Zangerl-Walser geladen waren. Im Mittelpunkt standen beim Gespräch die in den vergangenen Jahren getätigten Investitionen in Fahrzeuge und Gerätschaften sowie geplante Anschaffungen.
18. Mai 2026 | von Gebi G. Schnöll
FF Zirl investiert laufend in die Ausrüstung
Lokalaugenschein bei der FF Zirl mit Vizebürgermeisterin LA Iris Zangerl-Walser, FF-Kommandant Florian Prosch, Sicherheitslandesrätin Astrid Mair und Bürgermeister Thomas Öfner (v. l.) Foto: Schnöl
„Die Marktgemeinde Zirl hat in den vergangenen Jahren konsequent in die Infrastruktur und Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr und in den Katastrophenschutz investiert und damit wichtige Maßnahmen für die Sicherheit der Bevölkerung umgesetzt. Weitere Maßnahmen befinden sich in Vorbereitung“, berichtete Bürgermeister Thomas Öfner, der auch betonte, dass die Feuerwehren in jeder Gemeinde eine wichtige Säule im Sicherheitsgefüge sind. Die strategisch zentrale Lage zur Seefelder Straße B177 und zur A12 stellt die Zirler Wehr immer wieder vor Herausforderungen, weshalb die FF Zirl auch im überregionalen Sicherheitskonzept, beispielsweise auch bei Waldbränden, wie sie in jüngster Zeit im Großraum Zirl der Fall waren, eine bedeutende Rolle einnimmt. „Dieses Sicherheitsbewusstsein zeichnete den Zirler Gemeinderat in den letzten Jahren aus und es wird auch in den Förderbeiträgen deutlich, die von Seiten des Landes Tirol immer wieder in die Sicherheit investiert werden“, so Öfner.

WICHTIGE INVESTITIONEN IN DIE SICHERHEIT. In den vergangenen Jahren wurden nachstehende Investitionen in die Ausrüstung der FF Zirl getätigt. 2023 wurde ein neues Kommandofahrzeug in den Dienst gestellt, das auch für überregionale Einsätze bei Waldbränden ausgestattet ist. In weiterer Folge wurden ein Notstromaggregat und eine Schlauchwaschanlage angekauft sowie im Feuerwehrhaus energetische Ertüchtigungen und die Sanierung der Sanitäranlagen durchgeführt. Dieses Maßnahmenpaket kostete insgesamt 645.000 Euro, davon konnten 267.000 Euro aus Landesförderungen bezahlt werden. Die nächsten größeren Neuerungen sind bereits in Planung. Für die Aufrüstung des bestehenden Lastenfahrzeuges zu einem modernen Wechselladerfahrzeug liegen laut Bürgermeister Thomas Öfner bereits Förderzusagen vor. Vom Gemeinderat genehmigt ist bereits die Errichtung eines Katastrophenschutzlagers, das direkt angrenzend zum Feuerwehrhaus eingerichtet und mit Ausrüstung und Material für Hochwasser-, Unwetter- und andere mögliche Katastropheneinsätze ausgestattet werden soll. „Auch für dieses Vorhaben werden Fördermittel fließen. Gerade in Zeiten zunehmender Wetterextreme ist eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur wichtig“, so Öfner. Heuer soll übrigens auch das kleine Tanklöschfahrzeug einer Generalsanierung unterzogen werden. Die Gesamtkosten für die Aufrüstung des Wechselladerfahrzeuges und das KAT-Lager wurden mit 580.000 Euro berechnet, davon sollen 254.000 Euro aus dem Fördertopf des Landes Tirol fließen. „In Tirol gibt es 356 Feuerwehren, die rund um die Uhr für unsere Sicherheit sorgen. So wie fast überall haben auch die Feuerwehrausstatter die Preise angehoben. Für ein Fahrzeug, das früher 145.000 Euro kostete, werden heute 200.000 Euro verlangt. Das Land Tirol ist bei den Zuschüssen für die Feuerwehren auf die Bundesmittel angewiesen. Trotzdem schauen wir, dass unsere Feuerwehren weiterhin bestens ausgestattet sind, damit sie ihr großes Aufgabenfeld erledigen können“, betonte Sicherheitslandesrätin Astrid Mair beim Lokalaugenschein.
FF Zirl investiert laufend in die Ausrüstung
Patrick Hauser erklärte die Schlauchwaschanlage, mit der auch Schläuche von anderen Feuerwehren wie neu werden. Foto: Schnöll
FF Zirl investiert laufend in die Ausrüstung
Die neue Anlage wäscht innerhalb weniger Minuten die Schläuche, prüft diese unter Hochdruck auf Dichtheit und trocknet sie danach. Foto: Schnöll

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