Fragenkatalog zu Wohnprojekt „Frieda“ in Zirl
„LF“-Klubobmann Sint will von LH-Stv. Geisler Antworten auf 50 Fragen – Projektgegner sammelten bisher 500 Unterschriften
In die Diskussionen um das geplante Wohnungsbauprojekt „Frieda“ im Zirler Ortszentrum schaltete sich nun auch die „Liste Fritz“ ein. Im Landtag wurde ein Fragenkatalog mit 50 Fragen eingebracht. Klubobmann Markus Sint sieht in dem Projekt eines privaten Investors keine Vorteile für die Marktgemeinde Zirl und deren Bürger.
23. Dezember 2025
Lokalaugenschein im Zirler Dorfzentrum, wo die Wohnanlage mit einem mehr als 16 Meter hohen Turm realisiert werden soll.
Foto: Liste Fritz
Foto: Liste Fritz
„Im Dorfzentrum von Zirl, direkt an der Landesstraße, plant ein privater Projektbetreiber mit großzügiger Unterstützung des Bürgermeisters und der Gemeinderatsmehrheit ein überdimensioniertes Bauprojekt ohne öffentlichen Nutzen. Direkt an der Landesstraße soll das höchste Gebäude hinkommen, ein Turm mit 16,7 Metern Höhe. Den Bebauungsplan hat eine Mehrheit im Gemeinderat beschlossen. Der Projektbetreiber erhält auch eine ungewöhnlich hohe Baumassendichte“, so „Liste Fritz“-Klubobmann Markus Sint, der sich kürzlich mit Bürgern und Gemeinderäten zu einem Lokalaugenschein im Zirler Dorfzentrum traf. „Das ist kein Bauprojekt, das ins Dorf passt, sondern in die Stadt gehört. Es ist viel zu dicht, viel zu groß, ganz klar überdimensioniert. Ein so hoher Turm gehört nicht ins Dorfzentrum von Zirl. Besonders kritisch sehe ich die Tatsache, dass dieses Bauprojekt keinen öffentlichen Nutzen stiftet, denn es ist kein geförderter Wohnraum vorgesehen. Die geplanten Wohnungen werden frei finanzierte und damit teure Wohnungen sein. Zirl wächst, aber nicht mit leistbarem Wohnraum!“
BAUPROJEKT SAMT "TURM VON ZIRL" THEMA IM LANDTAG. In der Aussendung stellt Sint weiter fest, dass die Gemeinde Zirl dem Projektwerber zur Umsetzung seines überdimensionierten Bauprojektes auch ein Grundstück anbiete. „Nachdem der Bürgermeister und die Mehrheit im Gemeinderat also offensichtlich das Bauprojekt nach Kräften unterstützen, muss sich die Aufsichtsbehörde im Landhaus einschalten. Wir haben eine umfassende Landtagsanfrage an den zuständigen und verantwortlichen Landesrat Josef Geisler gestellt. Mit 50 Fragen machen wir das riesige Bauprojekt zum Thema im Landtag. Wie passt dieses überdimensionierte Bauvorhaben zu den Zielen der Tiroler Raumordnung, wenn ein so großes, so dichtes, mit einem mehr als 16 Meter hohen Turm versehenes Bauwerk mitten ins Dorfzentrum von Zirl geklotzt wird? Wo liegt das öffentliche Interesse und der Mehrwert für die Zirler Bürger, wenn nur teure, frei finanzierte Wohnungen statt leistbarer Wohnungen entstehen? Warum darf da am Bedarf vorbei gebaut werden? Und warum braucht es kein Verkehrskonzept? Zu all diesen und noch vielen anderen Fragen verdienen die Bürger Antworten und Aufklärung“, meint „Liste Fritz“-Klubobmann Markus Sint.
BAUPROJEKT SAMT "TURM VON ZIRL" THEMA IM LANDTAG. In der Aussendung stellt Sint weiter fest, dass die Gemeinde Zirl dem Projektwerber zur Umsetzung seines überdimensionierten Bauprojektes auch ein Grundstück anbiete. „Nachdem der Bürgermeister und die Mehrheit im Gemeinderat also offensichtlich das Bauprojekt nach Kräften unterstützen, muss sich die Aufsichtsbehörde im Landhaus einschalten. Wir haben eine umfassende Landtagsanfrage an den zuständigen und verantwortlichen Landesrat Josef Geisler gestellt. Mit 50 Fragen machen wir das riesige Bauprojekt zum Thema im Landtag. Wie passt dieses überdimensionierte Bauvorhaben zu den Zielen der Tiroler Raumordnung, wenn ein so großes, so dichtes, mit einem mehr als 16 Meter hohen Turm versehenes Bauwerk mitten ins Dorfzentrum von Zirl geklotzt wird? Wo liegt das öffentliche Interesse und der Mehrwert für die Zirler Bürger, wenn nur teure, frei finanzierte Wohnungen statt leistbarer Wohnungen entstehen? Warum darf da am Bedarf vorbei gebaut werden? Und warum braucht es kein Verkehrskonzept? Zu all diesen und noch vielen anderen Fragen verdienen die Bürger Antworten und Aufklärung“, meint „Liste Fritz“-Klubobmann Markus Sint.
Gebi G. Schnöll





