Für Bahnfahrer, Fußgänger und Radfahrer
Völs unterzeichnet ÖBB-Übereinkommen und gründet Arbeitsgruppe zur Bildung einer Energiegemeinschaft
2. Dezember 2025 | von
Agnes Dorn
Der Bahnhof Völs wird ab nächstem Jahres umgebaut. Die Bahnsteige sollen zukünftig dann auch mit dem Lift erreicht werden können. Foto: Dorn
Die zeitgemäße Sanierung des Völser Bahnhofs stand bereits in einigen Wahlprogrammen der Gemeinderatslisten und wird von der ÖBB seit inzwischen acht Jahren geplant. In der jüngsten Gemeinderatssitzung konnte nun das Übereinkommen zwischen Völs, ÖBB und Land Tirol abgesegnet werden. Insgesamt wird das Projekt rund 22,7 Millionen Euro kosten, wobei auf die Gemeinde 873.000 Euro Beitrag entfallen, die über drei Jahre zu zahlen sind, und das Land steuert knapp über fünf Millionen Euro bei. Ziel ist neben der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes vor allem die barrierefreie Adaptierung der Bahnsteige, die Installation von Liftanlagen, die Errichtung eines WCs und eines Warteraums und die Anbindung der Regionalbahn. Auf der Südseite des Bahnhofs werden 69 doppelstöckige, überdachte Fahrradabstellplätze errichtet und zwölf Bikeboxen aufgestellt. Auf der Nordseite kommen weitere 20 doppelstöckige Abstellplätze hinzu. Ebenfalls Teil der jetzt getroffenen Übereinkunft ist die Straßenunterführung in der Kranebitterstraße. Diese wird nun von 5,20 Metern auf sieben Meter verbreitert, wodurch ein zwei Meter breiter und von der Fahrbahn abgesetzter Gehsteig angelegt werden kann. Die Kosten für diese Maßnahme werden zur Gänze von der Gemeinde übernommen und durch einen Pauschalbetrag in der Höhe von 100.000 Euro beglichen.
EEG UND PETITION. Ebenfalls in der jüngsten Sitzung wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe für die Gründung einer Energiegemeinschaft beschlossen, der der grüne Ersatz-Gemeinderat Markus Einkemmer vorstehen wird. Jede Gemeinderatsliste hat bereits eine Person nominiert, die in die Gruppe entsendet wird, die zunächst grundsätzliche Fragen klären soll. „Völs ist bekannt dafür, dass wir bei wichtigen Projekten mit einer Stimme reden“, findet Vizebürgermeisterin Silvia Pöhli hier klare Worte. Auch zur Petition zum Bildungsstandort zeigt sich ihre ÖVP-Liste mit dem Beschluss des Gemeinderats einig. Mit 733 Stimmen sei die Zahl der Unterschriften zwar beachtlich, aber die Obfrau des Sonderbauausschusses gibt zu bedenken, dass ein Drittel davon nicht aus Völs stamme. Außerdem sei „die anonyme Onlinepetition so allgemein formuliert, dass ich viele Aussagen teile und ohne Weiteres unterschreiben würde – bis auf einen Punkt: die Tiefgarage. Hier spreche ich mich im Namen des Ausschusses klar dafür aus.“
EEG UND PETITION. Ebenfalls in der jüngsten Sitzung wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe für die Gründung einer Energiegemeinschaft beschlossen, der der grüne Ersatz-Gemeinderat Markus Einkemmer vorstehen wird. Jede Gemeinderatsliste hat bereits eine Person nominiert, die in die Gruppe entsendet wird, die zunächst grundsätzliche Fragen klären soll. „Völs ist bekannt dafür, dass wir bei wichtigen Projekten mit einer Stimme reden“, findet Vizebürgermeisterin Silvia Pöhli hier klare Worte. Auch zur Petition zum Bildungsstandort zeigt sich ihre ÖVP-Liste mit dem Beschluss des Gemeinderats einig. Mit 733 Stimmen sei die Zahl der Unterschriften zwar beachtlich, aber die Obfrau des Sonderbauausschusses gibt zu bedenken, dass ein Drittel davon nicht aus Völs stamme. Außerdem sei „die anonyme Onlinepetition so allgemein formuliert, dass ich viele Aussagen teile und ohne Weiteres unterschreiben würde – bis auf einen Punkt: die Tiefgarage. Hier spreche ich mich im Namen des Ausschusses klar dafür aus.“

