„Hattinger Schwert“ ist 3.200 Jahre alt
Historisches Relikt aus der Bronzezeit ist derzeit Teil der Schausammlung des Museums im Zeughaus Innsbruck
4. November 2025 | von
Gebi G. Schnöll
Sind vom historischen Fundstück begeistert: Archäologe Wolfgang Sölder vom Landesmuseum, Bruno Sailer, der Sohn des Finders, Bürgermeister Dietmar Schöpf und Heimatforscher Markus Geyr (v. l.). Foto: Stefan Dietrich
Das Prunkstück wurde bereits in den 1970er-Jahren entdeckt. Bruno Sailer, der beim Besuch des Sammlungs- und Forschungszentrums des Landesmuseums in Hall mit dabei war, berichtete, dass sein Vater es nahe dem Dorfbach beim Ackerbau in etwa drei Meter Tiefe ausgegraben hat. Er habe das metallene Relikt zwar geborgen, auf große Aufmerksamkeit soll es aber weder beim Finder noch bei anderen Personen nicht gestoßen sein. Erst später verfasste die heimische Archäologin Katja Wilhelm eine erste Beschreibung, die beim Heimatforscher Markus Geyr das Interesse für das außergewöhnliche Objekt aus der Vorgeschichte geweckt hat. Er möchte das historisch wertvolle Fundstück nun der breiten Öffentlichkeit bekannt machen.
EIN GANZ BESONDERES FUNDSTÜCK. Tatsächlich handelt es sich bei der Hattinger Bronzewaffe um ein ganz besonderes Fundstück. Das bestätigt auch Wolfgang Sölder, der leitende Archäologe des Landesmuseums, den Besuchern. In seiner kunstvollen Ausführung und mit seinen Gravuren und Verzierungen war das Schwert zu seiner Zeit sicher ein wertvolles Prestigeobjekt, das seinem Besitzer Ansehen und Imagegewinn brachte. In Tirol gibt es nur ein weiteres Exemplar, das so vollständig und unbeschädigt erhalten ist. Wie Wolfgang Sölder weiters erläuterte, kann man davon ausgehen, dass die prunkvolle Waffe von den „Ur-Hattingern“ als Opfergabe deponiert wurde. Näheres lässt sich bisher nicht sagen, da die Beifunde, die in den Siebzigerjahren ebenfalls zum Vorschein kamen, verloren gingen. Es ist anzunehmen, dass es nicht allzu weit vom Fundort entfernt eine bronzezeitliche Siedlung und wohl auch einen Begräbnisplatz – ein Urnenfeld – gegeben hat.
SCHWERT IM ZEUGHAUS. Das „Hattinger Schwert“, das sich im Besitz des Landesmuseums Ferdinandeum befindet, ist derzeit in der Schausammlung des Museums im Zeughaus in Innsbruck zu sehen. Man denkt aber darüber nach, dieses einzigartige Überbleibsel aus der heimischen Frühgeschichte auch einmal in Hatting zeigen zu können. Und offenbar regt das uralte Schwert auch die Fantasie an. Denn wie man hört, soll es auch Eingang in die „Hattinger Sagensammlung“ finden, die Markus Geyr nächstes Jahr herausbringen möchte.
EIN GANZ BESONDERES FUNDSTÜCK. Tatsächlich handelt es sich bei der Hattinger Bronzewaffe um ein ganz besonderes Fundstück. Das bestätigt auch Wolfgang Sölder, der leitende Archäologe des Landesmuseums, den Besuchern. In seiner kunstvollen Ausführung und mit seinen Gravuren und Verzierungen war das Schwert zu seiner Zeit sicher ein wertvolles Prestigeobjekt, das seinem Besitzer Ansehen und Imagegewinn brachte. In Tirol gibt es nur ein weiteres Exemplar, das so vollständig und unbeschädigt erhalten ist. Wie Wolfgang Sölder weiters erläuterte, kann man davon ausgehen, dass die prunkvolle Waffe von den „Ur-Hattingern“ als Opfergabe deponiert wurde. Näheres lässt sich bisher nicht sagen, da die Beifunde, die in den Siebzigerjahren ebenfalls zum Vorschein kamen, verloren gingen. Es ist anzunehmen, dass es nicht allzu weit vom Fundort entfernt eine bronzezeitliche Siedlung und wohl auch einen Begräbnisplatz – ein Urnenfeld – gegeben hat.
SCHWERT IM ZEUGHAUS. Das „Hattinger Schwert“, das sich im Besitz des Landesmuseums Ferdinandeum befindet, ist derzeit in der Schausammlung des Museums im Zeughaus in Innsbruck zu sehen. Man denkt aber darüber nach, dieses einzigartige Überbleibsel aus der heimischen Frühgeschichte auch einmal in Hatting zeigen zu können. Und offenbar regt das uralte Schwert auch die Fantasie an. Denn wie man hört, soll es auch Eingang in die „Hattinger Sagensammlung“ finden, die Markus Geyr nächstes Jahr herausbringen möchte.

