Immer noch kein Friede um das „Frieda“
570 unterschrieben bisher Petition zum umstrittenen Wohnprojekt, demnächst verkündet Dorfchef Öfner den Ist-Stand
16. März 2026 | von
Gebi G. Schnöll
Die beiden alten Häuser und das ehemalige Geschäftsgebäude werden geschleift, danach soll auf dem Areal die moderne Wohnanlage „Frieda“ errichtet werden. Foto: Schnöll
„Der Marktgemeinde Zirl liegen mehrere Anfragen zur Informationsveranstaltung vom 10. März 2026 vor. Diese richtete sich an jene Personen, die im laufenden Verfahren Stellungnahmen bzw. Einsprüche zum Bebauungsplan im Zusammenhang mit dem Projekt ,FRIEDA‘ eingebracht haben. In den Anfragen wurde insbesondere die Frage gestellt, weshalb diese Veranstaltung nicht allgemein öffentlich zugänglich war. Dazu hält die Marktgemeinde Zirl fest, dass diese Informationsveranstaltung – wie bereits in früheren Verfahrensschritten – gezielt für jene Personen organisiert wurde, die formelle Stellungnahmen oder Einsprüche eingebracht haben, um deren Anliegen direkt zu besprechen. Parallel dazu hat es im bisherigen Verfahren mehrere öffentlich zugängliche Sitzungen, Auflagen und Informationsmöglichkeiten für alle Zirler Bürger gegeben“, lässt Bürgermeister Thomas Öfner wissen und legt gleich noch ein Schäufchen nach, indem er im Schreiben „Zur besseren Einordnung eine chronologische Übersicht der bisherigen Verfahrensschritte“ auflistet.
PETITION MIT 571 UNTERSCHRIFTEN. Obwohl 571 Personen (Anm.: Davon sind 410 Personen in Zirl wohnhaft) eine Petition unterschrieben haben, mit der „Ein Dorfzentrum mit Herz, anstatt Betonklotz und Investorendruck“ gefordert wird, waren zur Infoveranstaltung per RSB-Brief lediglich 24 Personen geladen worden. Informationen an die Presse sollen laut Bürgermeister Öfner am 27. März fließen. Da soll es dann eine Presseinformation der Marktgemeinde Zirl mit Darstellung des Beschlussergebnisses sowie der Inhalte des Bebauungsplans und des Projekts geben. „Die entsprechenden Informationen werden zeitgleich auf der Homepage der Marktgemeinde Zirl veröffentlicht werden und können selbstverständlich auch während der Amtsstunden im Marktgemeindeamt Zirl eingesehen werden“, kündigt Öfner an. „Zum Projekt sind laufende Informationen an die Bevölkerung geplant, dies je nach Erfordernis und Baufortschritt, insbesondere zu absehbaren Verkehrsbehinderungen im Zuge der Bauarbeiten. Die Marktgemeinde Zirl bedankt sich für das Interesse an diesem wichtigen Entwicklungsprojekt und steht für weitere Rückfragen gerne zur Verfügung. Sollten einzelne Bürger konkrete Fragen zu diesem Projekt haben, stehe ich als Bürgermeister selbstverständlich in meinen Sprechstunden sowie – bei Bedarf – in individuell vereinbarten Terminen zur Verfügung, um Fragen direkt zu beantworten“, so der Dorfchef. Fortsetzung folgt also!