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In den Lehrlingsalltag hineingeschnuppert

Zum „Tag der Lehre“ kamen zahlreiche interessierte Jugendliche ins Liebherr-Werk in Telfs

Um neun Uhr früh am vergangenen Samstag wurde das Liebherr-Werk Telfs von zahlreichen Kindern und Jugendlichen, gemeinsam mit ihren Eltern, besucht. Beim „Tag der Lehre“ stellt sich die Firma mit ihren Produkten wie Planier- und Laderaupen, Rohrlegern und Teleskopladern ihren potentiellen Lehrlingen vor. In zwei Gruppen unternahmen die jungen Leute nach der Unternehmenspräsentation durch die Geschäftsführung eine Werksführung und Workshops (kaufmännische Berufe) beziehungsweise einen Besuch der Lehrwerkstatt bei den technischen Berufen.

15. Oktober 2026
In den Lehrlingsalltag hineingeschnuppert
Mit großem Interesse schauten sich die potentiellen Liebherr-Lehrlinge die Lehrwerkstatt im Liebherr-Werk Telfs am „Tag der Lehre“ an. Foto: Hötzel
„Der Schlüssel zum Erfolg sind unsere Mitarbeiter“, betonte Geschäftsführer Alfred Weithaler. Beim Telfer Liebherr Werk stehen den Lehrlingen verschiedenste Lehrberufe vom Maschinenbautechniker:in, Metallbearbeiter:in, Baumaschinen-
techniker:in, Betriebselektriker:in, Industriekaufmann/-frau und Büro-kaufmann/-frau zur Auswahl, optional mit Matura. Dabei sprachen sich sowohl Weithaler als auch Lehrlingsausbildungsleiter Martin Lindenthaler ganz klar für die Lehre aus. Letzterer hat selber eine Lehre mit Meisterprüfung und eine Zusatzausbildung zum diplomierten Lehrlingsausbildungsleiter gemacht. Den Tag der Lehre findet Lindenthaler fast besser als Schulausflüge ins Werk, denn für ihn tragen die Eltern, die eine Ausbildung unterstützen, eine wichtige Rolle. Sechs der im aktuellen Lehrjahr gestarteten neun Lehrlinge waren bei einem „Tag der Lehre“ dabei.

Auf Erkundungstour im Unternehmen. Es kam aber nicht nur der Jahrgang, der im nächsten Jahr starten könnte, sondern auch jüngere Kinder. „Die erinnern sich oft später an ihre Eindrücke zurück“, meint Lindenthaler. Angeleitet durch die aktuellen Lehrlinge konnten die jungen Leute aus verschiedenen Bauteilen ein Werkstück zusammensetzen. Dabei lernten sie die verschiedenen Stationen der Lehrwerkstatt kennen. Es wurde gefeilt, ein Stromkreislauf zusammengesteckt, verschiedene Maschinen bedient und vieles mehr. Die Lehrlinge erwarten zahlreiche Benefits wie beispielsweise ein internes Paten-(Buddy)System, kostenloser Werksverkehr von Imst oder Innsbruck aus oder ein internes Gesundheitsmanagement. „Wir wissen auch nicht, wo die Reise momentan hingeht. Das weiß niemand“, erklärte Weithaler zur Situation am Arbeitsmarkt. Die Jobchancen mit einer Lehre seien aber nach wie vor gut. Man müsse aber mit einer gewissen Leidenschaft dabei sein.
In den Lehrlingsalltag hineingeschnuppert
Auch die jüngsten Teilnehmer arbeiteten schon voller Einsatz an ihrem Werkstück. Die aktuellen Lehrlinge halfen an jeder Station mit. Foto: Hötzel
In den Lehrlingsalltag hineingeschnuppert
Lehrlings-Ausbildungsleiter Martin Lindenthaler begrüßte die Kinder und Jugendlichen und ihre Eltern in der Lehrwerkstatt. Foto: Hötzel

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