Kein Weihnachtsfriede um Projekt „Frieda“
In Zirl regt sich Widerstand gegen eine von einem privaten Investor geplante Wohnungs- und Geschäftsanlage
2. Dezember 2025 | von
Gebi G. Schnöll
Rechts im Bild die geplante Wohn- und Geschäftsanlage. Projektgegner befürchten eine Beeinträchtigung des Ortsbildes, Lärm und Parkplatzprobleme. Auch das turmähnliche Gebäude stößt auf Kritik. Visualisierung: z.V.g. von der MG Zirl
„Das geplante Bauvorhaben ist zu groß, zu dicht und zu laut. Es nimmt den Anwohnern Licht, Sonne und Ruhe, überlastet die ohnehin knappen Parkmöglichkeiten und verändert das gewachsene Ortsbild massiv“, sagt Mario Indrist, der Initiator der Petition. Für ihn steht fest: „Dieses Projekt passt nicht in das Ortsbild und schon gar nicht ins Dorfzentrum. Wir wollen kein Dorfzentrum, das von Beton, Verkehr und Investorenprojekten geprägt ist, sondern eines, das für Menschen da ist – lebenswert, grün und gemeinschaftlich. Darum fordern wir die Gemeinde auf, das geplante Bauprojekt in seiner jetzigen Form zu stoppen und gemeinsam mit den Bürgern eine angepasste, nachhaltige Alternative zu entwickeln!“ Indrist stört baulich vor allem das geplante turmähnliche Gebäude, das neben der Etage auch vier Stockwerke enthalten und knapp 17 Meter hoch sein würde. Rund 400 Unterschriften haben die Projektgegner bisher gesammelt, die Unterschriftenlisten sollen noch im Dezember an Bürgermeister Thomas Öfner übergeben werden. „Wir wollen, dass über das Projekt und die Baupläne nochmals diskutiert wird“, so Indrist.
„TRANSPARENTE UND SAUBERE ABWICKLUNG!“ Der Zirler Dorfchef erklärt in einer schriftlichen Stellungnahme an die RUNDSCHAU: „Die Marktgemeinde Zirl arbeitet seit geraumer Zeit gemeinsam mit dem Bauträger bzw. Eigentümer an der Entwicklung des Projektes im Dorfzentrum von Zirl. Im Zuge der laufenden Projektbearbeitung wurden unterschiedliche Varianten geprüft, Fachplaner waren in jeder Phase eingebunden, die Inhalte wurden in den zuständigen Gremien (Raumordnungsausschuss und Gemeinderat) beraten und entsprechenden Beschlussfassungen zugeführt. Die Marktgemeinde Zirl legt großen Wert auf eine geordnete, transparente und rechtlich saubere Abwicklung aller notwendigen Schritte. Die notwendigen Beschlüsse hinsichtlich des Bebauungsplanes und des ergänzenden Bebauungsplanes wurden mit großer Mehrheit im Gemeinderat gefasst und sind mittlerweile auch von der Aufsichtsbehörde geprüft und rechtskräftig.“ Zur laufenden Petition will der Bürgermeister keine seriöse, faktenbasierte Bewertung abgeben. „Welchen konkreten Bezug oder welche konkrete Betroffenheit die Unterzeichner haben, kann von Seiten der Marktgemeinde Zirl keiner sachlichen Bewertung unterzogen werden. Persönlich bekannt ist mir als Bürgermeister der Initiator der Petition, der auch eine entsprechende Homepage erstellt hat. Mit ihm und mit weiteren Gemeindebürgern wurden in mehrstündigen Gesprächen ausführlich alle Befürchtungen, Argumente und Sorgen besprochen und in diesem Sinne auch umfassend, sachlich, fachlich sowie rechtlich relevant Stellung genommen. Wir haben als Hauptanliegen des Initiators die Parkplatzsituation im Dorfzentrum wahrgenommen. Bei der Weiterentwicklung des Projektes wurde auf diese Bedenken unmittelbar reagiert. Wir haben die Sorgen immer sehr ernst genommen und tun das weiterhin. Ein subjektiv anderes Empfinden ist offensichtlich dennoch vorhanden“, so Bürgermeister Thomas Öfner abschließend.
„TRANSPARENTE UND SAUBERE ABWICKLUNG!“ Der Zirler Dorfchef erklärt in einer schriftlichen Stellungnahme an die RUNDSCHAU: „Die Marktgemeinde Zirl arbeitet seit geraumer Zeit gemeinsam mit dem Bauträger bzw. Eigentümer an der Entwicklung des Projektes im Dorfzentrum von Zirl. Im Zuge der laufenden Projektbearbeitung wurden unterschiedliche Varianten geprüft, Fachplaner waren in jeder Phase eingebunden, die Inhalte wurden in den zuständigen Gremien (Raumordnungsausschuss und Gemeinderat) beraten und entsprechenden Beschlussfassungen zugeführt. Die Marktgemeinde Zirl legt großen Wert auf eine geordnete, transparente und rechtlich saubere Abwicklung aller notwendigen Schritte. Die notwendigen Beschlüsse hinsichtlich des Bebauungsplanes und des ergänzenden Bebauungsplanes wurden mit großer Mehrheit im Gemeinderat gefasst und sind mittlerweile auch von der Aufsichtsbehörde geprüft und rechtskräftig.“ Zur laufenden Petition will der Bürgermeister keine seriöse, faktenbasierte Bewertung abgeben. „Welchen konkreten Bezug oder welche konkrete Betroffenheit die Unterzeichner haben, kann von Seiten der Marktgemeinde Zirl keiner sachlichen Bewertung unterzogen werden. Persönlich bekannt ist mir als Bürgermeister der Initiator der Petition, der auch eine entsprechende Homepage erstellt hat. Mit ihm und mit weiteren Gemeindebürgern wurden in mehrstündigen Gesprächen ausführlich alle Befürchtungen, Argumente und Sorgen besprochen und in diesem Sinne auch umfassend, sachlich, fachlich sowie rechtlich relevant Stellung genommen. Wir haben als Hauptanliegen des Initiators die Parkplatzsituation im Dorfzentrum wahrgenommen. Bei der Weiterentwicklung des Projektes wurde auf diese Bedenken unmittelbar reagiert. Wir haben die Sorgen immer sehr ernst genommen und tun das weiterhin. Ein subjektiv anderes Empfinden ist offensichtlich dennoch vorhanden“, so Bürgermeister Thomas Öfner abschließend.
