Kindergartenzubau und Gewerbegebiet
Die Gemeinde Scharnitz hat zwar den Sparstift angesetzt, laufende Vorhaben werden jedoch umgesetzt
15. April 2026 | von
Christina Hötzel
Bürgermeister Christian Ihrenberger und die Gemeinde Scharnitz setzen die vorhandenen Mittel für die wichtigsten Infrastrukturprojekte ein. Foto: Hötzel
„Das ist eh schon ein großer Prozess, finanziell. Zur Infrastrukturerhaltung zählt auch, den Austausch der Straßenbeleuchtung auf LED um einen weiteren Straßenzug fortzusetzen. Teilweise erneuern wir für die Wasserversorgung Wasserleitungen, da diese einfach schon derart veraltet sind und wir immer wieder Rohrbrüche haben. Ferner ist da auch eine große Brücke, die wir machen müssen. Und natürlich die allgemeine Straßen- und Brückenerhaltung, da ist sowieso immer jährlich irgendwo etwas zu tun. Das sind unsere Hauptaufgaben, die wir sukzessive, Schritt für Schritt abarbeiten müssen“, beschreibt der Bürgermeister. Erst müsse man die angefangenen Projekte zu Ende bringen, um dann zu schauen, ob noch finanzielle Mittel übrig sind.
GEWERBEGEBIET UND QUELLENSANIERUNG. Ein größeres Projekt ist die Erschließung des Gewerbegebietes Gießenbach. Auf etwa 20.000 Quadratmetern Fläche sollen hier mehrere Betriebe angesiedelt werden. Die Fläche schräg gegenüber dem Fußballplatz wurde bereits ausgeholzt und die Vorarbeiten laufen. Die Sanierung der Waschtalquelle ist in der Planung. Bei Engpässen in der Wasserversorgung musste bisher auf die Seefelder Quelle zugegriffen werden. Solange keine unvorhergesehenen (Natur-)Katastrophen eintreten, könne man die Projekte gut verwirklichen, so Ihrenberger. Der Finanzierungshaushalt 2025 der Gemeinde ist positiv. Er wurde mit einer Einzahlungssumme von 4.448.612,65 Euro und einer Auszahlungssumme von 4.353.629,95 Euro abgeschlossen.
AUSHUBDEPONIE MIT NEGATIVEM NATURSCHUTZ-BESCHEID. Hinsichtlich der Aushubdeponie gibt es für die Gemeinde Scharnitz gute Nachrichten. Bereits im Dezember war der Bescheid des BH-Umweltreferats zur Bodenaushubdeponie eingelangt. Nach dem Abfallwirtschaftsgesetz wurde dieser positiv, aber naturschutzrechtlich negativ beurteilt. Das Projekt oberhalb des Friedhofes hätte eine Fläche von etwa 8.500 Quadratmetern und ein Deponievolumen von zirka 54.000 Kubikmetern einnehmen sollen, sowie ein Zwischenlager von 2.200 Quadratmetern. Die Frist, um einen Einspruch beim Bundesverwaltungsgericht einzureichen, läuft allerdings noch.
NAHVERSORGER UND TOURISMUS. Seit über einem Jahr gibt es mit dem „MiniM-Supermarkt“ wieder einen Nahversorger im Ort. „Der läuft gut, wir sind sehr zufrieden“, so der Bürgermeister. Gemeinsam mit dem Tourismusverband gäbe es kleine Projekte, wie eine Aussichtsplattform oder das Herrichten von Wander- und Radwegen. Gekommen, um zu bleiben, scheint auch ein Biber, der sich im Bereich Kuhüttel eingenistet hat, zu sein. „Der gibt schon Gas“, so Ihrenberger. Die Tiere sind aber strengstens geschützt und aussiedeln darf man sie nicht. Bei Gefahr im Verzug wird eine weitere Begutachtung in Verbindung mit dem Land stattfinden.
GEWERBEGEBIET UND QUELLENSANIERUNG. Ein größeres Projekt ist die Erschließung des Gewerbegebietes Gießenbach. Auf etwa 20.000 Quadratmetern Fläche sollen hier mehrere Betriebe angesiedelt werden. Die Fläche schräg gegenüber dem Fußballplatz wurde bereits ausgeholzt und die Vorarbeiten laufen. Die Sanierung der Waschtalquelle ist in der Planung. Bei Engpässen in der Wasserversorgung musste bisher auf die Seefelder Quelle zugegriffen werden. Solange keine unvorhergesehenen (Natur-)Katastrophen eintreten, könne man die Projekte gut verwirklichen, so Ihrenberger. Der Finanzierungshaushalt 2025 der Gemeinde ist positiv. Er wurde mit einer Einzahlungssumme von 4.448.612,65 Euro und einer Auszahlungssumme von 4.353.629,95 Euro abgeschlossen.
AUSHUBDEPONIE MIT NEGATIVEM NATURSCHUTZ-BESCHEID. Hinsichtlich der Aushubdeponie gibt es für die Gemeinde Scharnitz gute Nachrichten. Bereits im Dezember war der Bescheid des BH-Umweltreferats zur Bodenaushubdeponie eingelangt. Nach dem Abfallwirtschaftsgesetz wurde dieser positiv, aber naturschutzrechtlich negativ beurteilt. Das Projekt oberhalb des Friedhofes hätte eine Fläche von etwa 8.500 Quadratmetern und ein Deponievolumen von zirka 54.000 Kubikmetern einnehmen sollen, sowie ein Zwischenlager von 2.200 Quadratmetern. Die Frist, um einen Einspruch beim Bundesverwaltungsgericht einzureichen, läuft allerdings noch.
NAHVERSORGER UND TOURISMUS. Seit über einem Jahr gibt es mit dem „MiniM-Supermarkt“ wieder einen Nahversorger im Ort. „Der läuft gut, wir sind sehr zufrieden“, so der Bürgermeister. Gemeinsam mit dem Tourismusverband gäbe es kleine Projekte, wie eine Aussichtsplattform oder das Herrichten von Wander- und Radwegen. Gekommen, um zu bleiben, scheint auch ein Biber, der sich im Bereich Kuhüttel eingenistet hat, zu sein. „Der gibt schon Gas“, so Ihrenberger. Die Tiere sind aber strengstens geschützt und aussiedeln darf man sie nicht. Bei Gefahr im Verzug wird eine weitere Begutachtung in Verbindung mit dem Land stattfinden.
