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„Kinderschlössl“ kommt gut an

Neben der Anpassung der Fassade von Risenegg stehen in Flaurling einige kleinere Projekte an

Nach der feierlichen Eröffnung des „Kinderschlössl“ Risenegg im vergangenen September stehen in der Gemeinde Flaurling heuer eher kleinere Projekte an. Der LWL-Ausbau wird weiter vorangetrieben, das Dach am Nebengebäude der Flaurlinger Alm wird saniert und ein Grund für ein neues Feuerwehrhaus wird gesucht. Im Jahr 2027/28 braucht die Volksschule eine zweite 1. Klasse.
16. März 2026 | von Christina Hötzel
„Kinderschlössl“ kommt gut an<br />
Bürgermeisterin Brigitte Praxmarer im Gespräch über die neuen Infrastrukturprojekte in Flaurling. Foto: Hötzel
„Mit Risenegg haben wir eine Mordsfreude. Jeder hat Spaß, dort oben zu arbeiten. Es ist wie Heimkommen, habe ich schon oft gehört“, erzählt Bürgermeisterin Brigitte Praxmarer im Gespräch mit der RUNDSCHAU. Pfarrer Christoph Haider möchte aktuell noch die Außenansicht des Schlosses wiederherstellen. Dazu gibt es Gespräche mit dem Denkmalamt, denn das ganze Areal steht unter Denkmalschutz, und die Gemeinde ist als Mitzahler involviert. Vor allem soll die Fassade angepasst werden. Weiter vorantreiben möchte man auch den LWL-Ausbau. Zuerst ist der östliche Bahnhof vom Mühlangerweg ausgehend dran. Dabei werden Synergien genutzt, alte Wasserleitungen getauscht oder Beleuchtungskabel mitverlegt. 300.000 Euro werden investiert. Zu Behinderungen für die Bevölkerung kommt es durch die Verlegung von 30-kV-Kabeln durch die TINETZ am Auweg. Diese werden in der Mitte des Weges verlegt. Eine Zufahrt für Rettung und Feuerwehr sei immer gegeben, betont die Bürgermeisterin. Für eine bessere Zufahrt würden Platten verlegt und im Bedarfsfall ein Parkplatz vor der Baustelle eingerichtet.

DACHSANIERUNG FLAURLINGER ALM UND NEUES FEUERWEHRHAUS. Bei der Flaurlinger Alm wird das kleine Schindeldach des Nebengebäudes saniert. Dafür sind 21.000 Euro Kosten eingeplant. Ein neues Feuerwehrhaus wäre nötig, auch weil es im alten keine Umkleide für weibliche Feuerwehrleute gibt. Dafür wird ein Grund gesucht, die Gemeinde denkt über einen Grundkauf oder -tausch nach. Weiters fallen kleine Asphaltierungsarbeiten an und als Sprengelgemeinde hat Flaurling auch Anteil am Sozialsprengelhaus in Telfs. „Die Infrastrukturmittel für Gemeinden wurden gekürzt“, merkt Praxmarer an.

SCHULE UND KINDERBETREUUNG. Im Jahr 2027/28 braucht die Volksschule eine zweite 1. Klasse.  „Von der Kinderzahl wird diese wahrscheinlich nicht lange halten“, meint die Bürgermeisterin. Von den zwei Werkräumen könne man einen für die Zeit umdisponieren. Eine digitale Tafel braucht es noch und Möbelgarnituren bestellt die Gemeinde seit einigen Jahren nach. Die Kosten für die Kinderbetreuung bleiben mit 1,20 Euro derzeit, wie sie waren. „Wir haben immer noch Zeit, diese zu vereinheitlichen“, betont Praxmarer. Die Veränderungen, die mit dem Recht auf Kinderbildung und -betreuung einhergingen, seien gelegentlich nicht einfach zu handhaben. Bei den Bedarfsanmeldungen über die neue Plattform „FRIDA“ träten kleine Schwierigkeiten auf. Viele Personen hätten beispielsweise keine ID-Austria und kämen nicht auf die Plattform.

VERDUNKELUNG FÜR DEN KULTURSAAL. Für Veranstaltungen untertags braucht der Kultursaal eine Verdunkelung. Die solarangetriebenen Rollos mit Fernbedienung für die 33 Fenster wurden bereits geliefert. An Veranstaltungen stehen in Flaurling der Almbiathlon am 21. März bei der Flaurlinger Alm an, zu dem der Schiclub Flaurling, die Bergrettung Flaurling und die Schützen Flaurling einladen, der Dorfputz am 28. März (Start um 9 Uhr bei der Feuerwehrhalle) oder das Watterturnier am 11. April. Die Generalprobe der Kanzingbühne Flaurling ist am 11. Juni und die Premiere am 13. Juni.
„Kinderschlössl“ kommt gut an<br />
In den ehemaligen Widum (nicht im Bild) des denkmalgeschützten „Riseneggs“ sind die Kinderkrippen- und Hortkinder bereits im vergangenen September eingezogen, nun soll die übrige Fassade angepasst werden. Foto: Hötzel

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