Kleine Gemeinde hat viel vor
Unterperfuss plant unter anderem die Sanierung der Trinkwasseranlage – Kostenpunkt etwa 80.000 Euro
8. April 2026 | von
Christina Hötzel
Bürgermeister Josef Giner im neuen Gemeindetraktor, der unterstützt durch die Gemeindegutsagrargemeinschaft angeschafft wurde. Foto: Hötzel
Die Hochbehälter der Trinkwasseranlage der Gemeinde Unterperfuss liegen in Oberperfuss im Bereich der Völsesgasse mit einigen landwirtschaftlichen Flächen. „Unseren Erkenntnissen zufolge kommt es besonders bei Starkregen zu Verunreinigungen. Bis dato sind wir noch ohne UV-Anlage ausgekommen, diese würde die Coliformenbakterien aber natürlich abtöten“, so Giner. Kostenpunkt sind etwa 80.000 Euro. Mit Zuweisungen vom Land Tirol kann Unterperfuss auch rechnen. „Wir sind eine verhältnismäßig finanzschwache Gemeinde, da wir weniger Kommunaleinnahmen haben, und das ist schon ein großes Projekt, das wir heuer angehen müssen.“ Der Antrag zur Genehmigung wird aktuell bei der Behörde eingeholt. „Wasser hat in Tirol natürlich einen hohen Standard und ist ein wertvolles Lebensmittel.“
WEITERE PROJEKTE. Am Spielplatz muss das Holz der Umfriedung ausgetauscht werden, das aufgrund der Bodenfeuchtigkeit durchgefault ist. „Da unterstützt uns die Gemeindegutsagrargemeinschaft, genau wie bei der Weihnachtsbeleuchtung. Die ist zwar ein Luxusartikel, da brauchen wir nicht drüber reden in Zeiten wie diesen, aber trotzdem gehört es zu unserer Tradition dazu. Und unsere alte Weihnachtsbeleuchtung ist schon über 30 Jahre alt“, erklärt der Bürgermeister. Der Innsbruck Tourismus unterstützt ebenfalls. Weiters gibt es Pläne zur Straßensanierung und zur Verbesserung des Hochwasserschutzes, indem ein Geschiebebecken an der Mellach geräumt wird. Diese Verpflichtung besteht seit 1964. „Damals kam die Staumauer und das gehört zu den Instandsetzungsmaßnahmen.“ Ein Projekt der Wasserwirtschaft ist die Verlegung und Führung des Rettenbaches parallel zum Inn, um Überschwemmungen zu verhindern. Mit den entstehenden Tümpeln wird dies ein Naturprojekt, und die Gemeinde möchte einen Radelrastplatz errichten. Bereits im vergangenen Jahr wurde ein Gemeindetraktor angeschafft. „Wir haben uns für eine nicht so hoch komplizierte Maschine entschieden. Wir sind eine ländliche Gemeinde und fast die meisten stammen aus einem landwirtschaftlichen Betrieb und können Traktor fahren“, erklärt Giner. Aus der Wildblumenwiese im Ort wird ein sogenannter Herzplatz. Das Herz des Innsbrucktourismus, vor dem man Selfies machen kann, steht schon in der Gemeindegarage bereit.
WEITERE PROJEKTE. Am Spielplatz muss das Holz der Umfriedung ausgetauscht werden, das aufgrund der Bodenfeuchtigkeit durchgefault ist. „Da unterstützt uns die Gemeindegutsagrargemeinschaft, genau wie bei der Weihnachtsbeleuchtung. Die ist zwar ein Luxusartikel, da brauchen wir nicht drüber reden in Zeiten wie diesen, aber trotzdem gehört es zu unserer Tradition dazu. Und unsere alte Weihnachtsbeleuchtung ist schon über 30 Jahre alt“, erklärt der Bürgermeister. Der Innsbruck Tourismus unterstützt ebenfalls. Weiters gibt es Pläne zur Straßensanierung und zur Verbesserung des Hochwasserschutzes, indem ein Geschiebebecken an der Mellach geräumt wird. Diese Verpflichtung besteht seit 1964. „Damals kam die Staumauer und das gehört zu den Instandsetzungsmaßnahmen.“ Ein Projekt der Wasserwirtschaft ist die Verlegung und Führung des Rettenbaches parallel zum Inn, um Überschwemmungen zu verhindern. Mit den entstehenden Tümpeln wird dies ein Naturprojekt, und die Gemeinde möchte einen Radelrastplatz errichten. Bereits im vergangenen Jahr wurde ein Gemeindetraktor angeschafft. „Wir haben uns für eine nicht so hoch komplizierte Maschine entschieden. Wir sind eine ländliche Gemeinde und fast die meisten stammen aus einem landwirtschaftlichen Betrieb und können Traktor fahren“, erklärt Giner. Aus der Wildblumenwiese im Ort wird ein sogenannter Herzplatz. Das Herz des Innsbrucktourismus, vor dem man Selfies machen kann, steht schon in der Gemeindegarage bereit.
