Künftige Wohnbauprojekte in Zirl
Präsentation von Bauprojekt Frieda bei Zirler Gemeindeversammlung am 14. Oktober, Grundverkauf an TIGEWOSI
Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in Zirl wurde für das bereits in der Schublade liegende Projekt in der Schwabstraße ein Beharrungsbeschluss gefasst. Das Bauvorhaben wird bei der heurigen Gemeindeversammlung nächste Woche vorgestellt. Außerdem wird ein Baugrundstück an der Tiroler Straße in Eigenhofen an die TIGEWOSI verkauft, die hier wohnbaugeförderte Mietkaufwohnungen errichten wird.
7. Oktober 2025
Bürgermeister Thomas Öfner zeigt sich zufrieden mit den Verhandlungen rund um das Revitalisierungsprojekt Frieda, vor dessen zukünftigem Standort er hier steht. Foto: Dorn
In Zirl sind über den Sommer einige kritische Stellungnahmen zum geplanten Bauprojekt in der Schwabstraße eingelangt. „Nach fachlicher Prüfung durch unseren Raumplaner sind wir mit den Betroffenen in intensive Gespräche eingetreten, haben mit ihnen ihre Sorgen und Einwände inhaltlich bearbeitet und diese Einwände am Ende im Gemeinderat als nicht stichhaltig eingestuft“, fasst Bürgermeister Thomas Öfner zusammen. Der nun erneut beschlossene Bebauungsplan ermöglicht dem Bauwerber nun, auf den drei Grundstücken an der Schwabstraße das Projekt „Frieda“ umzusetzen, das das Areal mitten im Zentrum von Zirl, auf dem sich derzeit drei leerstehende Gebäude befinden, wiederzubeleben. Das Projekt wird über mehrere, miteinander verbundene Baukörper verfügen, deren östlichster mit 17 Metern eine ähnliche Höhe wie das gegenüberliegende Gemeindehaus erreichen wird. Im Bebauungsplan wurden zahlreiche Details festgelegt, wie die Form der Satteldächer oder die Mindestfensteranzahl im Osten, die verhindern soll, dass der Gebäudekomplex an dieser Front eines Tages erweitert werden kann. Auch die Freifläche im Westen wurde von der Gemeinde vorgeschrieben, ebenso die Anzahl der anschließenden Parkplätze und die Breite der Arkaden, die im Westen mindestens zwei Meter, im Norden mindestens einen Meter breit werden müssen. In der unteren Ebene sollen Geschäfte einziehen, in den oberen Stockwerken Wohnungen entstehen. Nähere Informationen zum Projekt wird es bei der Gemeindeversammlung am Dienstag nächster Woche geben, bei der auch über den aktuellen Stand zum Weinhof Zirl und die Wiedererrichtung der Schlossbachbrücke informiert wird. Amtsleiter Armin Mölk wird außerdem zum neuen Informationsfreiheitsgesetz einen Kurzvortrag halten.
MIETKAUF-WOHNANLAGE IN EIGENHOFEN. Weiters wurde auf der Gemeinderatssitzung auch der Verkauf eines 1.280 Quadratmeter großen Grundstücks zum Preis von 420.000 Euro an die TIGEWOSI beschlossen. Das alte Bauernhaus mit angrenzendem Stadel an der Tirolerstraße in Eigenhofen soll abgerissen werden und einer Wohnanlage mit voraussichtlich zwölf Wohneinheiten weichen. „Das Interesse an wohnbaugeförderten Mietkaufwohnungen wurde heuer online abgefragt und es hat doppelt so viele Interessenten gegeben, als Wohnungen nun gebaut werden“, geht der Gemeindechef von genug Bedarf aus und verspricht: „Wir ermöglichen also neuerlich durch einen günstigen Grundpreis leistbares Wohnen. Die künftigen Mieten werden inklusive Betriebskosten bei rund 13,70 bis 14 Euro pro Quadratmeter liegen.“ Die Vergabe für diese im Vergleich durchaus günstigen Wohnungen wird bei der Gemeinde liegen, die die dafür geltenden Richtlinien noch festlegt.
MIETKAUF-WOHNANLAGE IN EIGENHOFEN. Weiters wurde auf der Gemeinderatssitzung auch der Verkauf eines 1.280 Quadratmeter großen Grundstücks zum Preis von 420.000 Euro an die TIGEWOSI beschlossen. Das alte Bauernhaus mit angrenzendem Stadel an der Tirolerstraße in Eigenhofen soll abgerissen werden und einer Wohnanlage mit voraussichtlich zwölf Wohneinheiten weichen. „Das Interesse an wohnbaugeförderten Mietkaufwohnungen wurde heuer online abgefragt und es hat doppelt so viele Interessenten gegeben, als Wohnungen nun gebaut werden“, geht der Gemeindechef von genug Bedarf aus und verspricht: „Wir ermöglichen also neuerlich durch einen günstigen Grundpreis leistbares Wohnen. Die künftigen Mieten werden inklusive Betriebskosten bei rund 13,70 bis 14 Euro pro Quadratmeter liegen.“ Die Vergabe für diese im Vergleich durchaus günstigen Wohnungen wird bei der Gemeinde liegen, die die dafür geltenden Richtlinien noch festlegt.






