LH Mattle: „Die Natur ist kein Fitnessstudio!“
Beutegreifer, Klimaerwärmung und ungelenkter Massentourismus waren bei Trophäenschau in Seefeld große Themen
31. März 2026 | von
Gebi G. Schnöll
Mehr als 3.000 Trophäen waren am Wochenende in der Seefelder Tennishalle ausgehängt. Die Geweihe und Krickeln waren ein Beweis dafür, dass die Jagd im Jagdbezirk Innsbruck-Land tadellos funktioniert. Foto: Schnöll
Bezirksjägermeister Thomas Messner konnte neben dem Landeschef Anton Mattle noch eine ganze Reihe von Ehrengästen begrüßen, unter anderem auch Landesjägermeister Anton Larcher, Bezirkshauptfrau Kathrin Eberle, die Landespolitiker Birgit Obermüller und Andreas Kirchmair, Landesforstdirektor Harald Oblasser, Schauspieler Tobias Moretti, der selbst ein Jagdpächter ist, sowie auch mehrere Gemeindevertreter, angeführt von der Seefelder Bürgermeisterin Andrea Neuner. Messner präsentierte eine beeindruckende Bilanz vom Jagdjahr 2025/26. Sowohl beim Rotwild als auch beim Rehwild lag im vergangenen Jagdjahr in den Revieren des Jagdbezirkes Innsbruck-Land die Abschusserfüllung bei 92 Prozent und beim Gamswild bei 77,5 Prozent. Was das Steinwild betrifft, wurden 14 Stück erlegt. „Das ist das beste Bezirksergebnis seit vier Jahren, das eindeutig zeigt, dass das in den Revieren das Wild rücksichtsvoll bejagt“, lobte Bezirksjägermeister Thomas Messner.
RÜCKSICHT. Messner betonte aber auch, dass es immer schwieriger werde, das Wild zu bejagen. Klimaveränderung, Parasiten sowie die großen Beutegreifer Wolf, Goldschakal und Luchs setzen dem Wild ebenso zu wie der Massentourismus in den Wäldern und im alpinen Gelände. Punkto Wolf meinte Messner: „Wenn sich der Wolf noch länger so ausbreitet, braucht es schon bald keine Abschusspläne mehr!“ LJM Anton Larcher berichtete von 869 Nutztieren, die vergangenes Jahr in Tirol gerissen wurden. Man müsse weiterhin daran arbeiten, dass Schad- und Problemwölfe so schnell wie möglich entnommen werden können. LH Anton Mattle brachte in seiner Rede den Tourismus in Wald und Flur zur Sprache. „Die Natur ist kein Fitnessstudio, es muss mehr Rücksicht auf das Wild genommen werden!“
RÜCKSICHT. Messner betonte aber auch, dass es immer schwieriger werde, das Wild zu bejagen. Klimaveränderung, Parasiten sowie die großen Beutegreifer Wolf, Goldschakal und Luchs setzen dem Wild ebenso zu wie der Massentourismus in den Wäldern und im alpinen Gelände. Punkto Wolf meinte Messner: „Wenn sich der Wolf noch länger so ausbreitet, braucht es schon bald keine Abschusspläne mehr!“ LJM Anton Larcher berichtete von 869 Nutztieren, die vergangenes Jahr in Tirol gerissen wurden. Man müsse weiterhin daran arbeiten, dass Schad- und Problemwölfe so schnell wie möglich entnommen werden können. LH Anton Mattle brachte in seiner Rede den Tourismus in Wald und Flur zur Sprache. „Die Natur ist kein Fitnessstudio, es muss mehr Rücksicht auf das Wild genommen werden!“


