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Mehr eigenes Personal und höhere Auslastung

Gerold Stock ist seit gut einem halben Jahr Heimleiter im Seniorenheim Teresa und sieht eine positive Entwicklung

Gerold Stock ist seit dem 15. September als Heimleiter im Seniorenheim Teresa tätig. Nach gut einem halben Jahr resümiert er im Gespräch mit der RUNDSCHAU seine Erfahrungen. „Die Entwicklung ist sehr positiv. Wir haben schon Luft nach oben, aber es geht in die richtige Richtung“, betont der Heimleiter. Er freut sich über neue Mitarbeiter aus der Umgebung. Möglichst bis Ende Juni möchte er ganz auf Leasingkräfte verzichten.
1. April 2026 | von Christina Hötzel
Mehr eigenes Personal und höhere Auslastung
Heimleiter Gerold Stock mit Lawinenhund Milo im Garten des Seniorenheims Teresa. Foto: Hötzel
Mit Herbst ergänzen noch zwei philippinische Pflegefachkräfte das Team sowie drei indische Pflegefachkräfte. Zwei sind seit 25 Jahren im Haus und haben Kontakt zu einer indischen Fachschule. Mit der Aufstockung der Fachkräftequote kann die Anzahl auf 60 Heimbewohner erhöht werden. Das sei eine recht gute Zahl zum Arbeiten, findet Stock. Bis zu 72 Plätze wären mit genügend Personal möglich. „Ich hoffe auf eine Steigerung durch die neuen Kräfte“, so der Heimleiter. Auch über Mitarbeiterwohnungen denke man nach. Es gäbe bereits einen Entwurf für zehn Wohnungen. Deren Kosten müsste der Gemeindeverband tragen. Ob diese durch einen Bauträger oder in Eigenregie verwirklicht würden, ist noch nicht sicher.

HOHE WOHNQUALITÄT UND ANGENEHMES AMBIENTE.  Auf die Frage nach seinem Eindruck vom Pflegeheim antwortet Stock: „Die Lage ist top und es herrscht ein sehr angenehmes Ambiente und eine hohe Wohnqualität.“ Er freue sich auch über die vielen langjährigen Mitarbeiter, die sich sehr um die Bewohner bemühen. „Ferner unterstützen uns die Entscheidungsträger im Gemeindeverband sehr. Im nächsten Jahr müssen wir schauen, dass sich die Wirtschaftlichkeit steigert. Das probieren wir durch mehr eigenes Personal und eine höhere Auslastung.“ Man habe den Reset-Knopf gedrückt und sei komplett neu gestartet, habe aber alle Bereichsverantwortlichen miteinbezogen. Gemeinsam würden sie für ihre Bewohner die bestmöglichsten Dienstleistungen erbringen und den Großteil aller Entscheidungen tragen.  Ab 2004 war er Heimleiter in Kramsach und in Schwaz bei den Barmherzigen Schwestern und ist seit 1993 Krankenpfleger. „Das politische Umfeld ist hier ganz anders. Alle sind sehr wohlwollend und wollen die Bewohner sehr gut versorgt und gepflegt wissen“, betont Stock.

BESTMÖGLICHE BEDINGUNGEN FÜR BEWOHNER UND MITARBEITER. „Es ist wichtig, dass die Bewohner zufrieden sind, aber auch die Mitarbeiter dürfen nicht zu kurz kommen.“ Für sie gibt es zahlreiche Aktivitäten, wie das Juxskirennen oder den lockeren Austausch bei Glühwein und Kiachl vor Weihnachten. Ab Herbst gibt es zwei Pflegelehrlinge. Das Seniorenheim hat einen eigenen Sozialarbeiter und einen Aktivierungstrainer. Für die Heimbewohner gibt es regelmäßige Ausflüge und einen neu eingeführten Bewohnerbeirat. Neun Heimbewohner, von jeder Etage drei, können bei dem Treffen einmal im Monat etwa über den Speiseplan, das Aktivierungsangebot oder die Ausflüge mitbestimmen. „Man muss mit den Leuten reden, dann weiß man, was sie brauchen“, erklärt der Heimleiter ganz pragmatisch. „Natürlich ist wirtschaftlich viel Luft nach oben. Wir müssen gut hinschauen und bessere Ergebnisse erzielen. Wir sind jedoch auf dem richtigen Weg, etwa durch den Wegfall des Leasingpersonals.“ Die Tarife werden in Tirol 2026 um zwei Prozent angepasst. Zukünftig wolle man Veränderungen in Angehörigen-Abenden weitergeben. „Auf der Leistungsebene tut sich viel. Es gibt eine neue Wohnbereichsleitung, strukturelle Veränderungen und neue Mitarbeiter.“ Nach einem guten halben Jahr wolle er mit den Angehörigen in Austausch treten, so Stock. Als Veranstaltungen gibt es auch heuer ein Frühlingsfest, Konzerte und Ausstellungen.

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