Museumspreis für Heimatmuseum Oberhofen
Die höchste Auszeichnung des Landes im Museumswesen ist mit 6.000 Euro dotiert
9. März 2026 | von
Christina Hötzel
Landtagspräsident a. D. Herwig van Staa überreichte dem Obmann des Heimatmuseums Oberhofen, Jörg Eder, den Museumspreis. Foto: Land Tirol/Sidon
„Mit ‚Auf den Spuren der Raeter und Römer im Krautfeld‘ ist im Heimatmuseum Oberhofen eine Ausstellung zu sehen, die historische Zusammenhänge anschaulich vermittelt, neue Perspektiven eröffnet und Geschichte lebendig erfahrbar macht. Sie leistet einen wertvollen Beitrag zur kulturellen Bildung und stärkt zugleich das Bewusstsein für unsere regionale Identität“, spricht Kulturreferent Landeshauptmann Anton Mattle seinen Dank aus. Einen besonderen Dank richtete er an all jene Menschen, die ehrenamtlich an der Umsetzung des Projekts mitgearbeitet haben: „Ihr Einsatz, ihre Fachkenntnis und ihre Leidenschaft sind das Fundament dieses Erfolgs. Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie sehr unsere Kulturlandschaft von gesellschaftlichem Engagement getragen wird – und wie wichtig es ist, diese Strukturen weiterhin zu unterstützen und zu fördern.“ Dies sei allen voran im „Jahr des Ehrenamts 2026“ besonders hervorzuheben: „Das Ehrenamt und die Freiwilligenarbeit sollen heuer noch mehr in den Fokus rücken und uns als Gesellschaft dafür sensibilisieren, dass so vieles in unserem Alltag ohne die helfenden Hände nicht möglich wäre. Dazu zählt auch der Kunst- und Kulturbereich mit den zahlreichen Museen in Tirol, die vielfach durch freiwilliges Engagement gepflegt und lebendig gehalten werden.“
Engagiertes Freiwilligenteam. Auch die Jury des Landes, der Kulturbeirat für Denkmalpflege und Museumswesen, hob das außergewöhnliche Engagement hervor. Das Heimatmuseum prägt laut Jury das kulturelle Selbstverständnis des Ortes und seiner Bevölkerung in besonderer Weise. Die aktuelle Ausstellung hat identitätsstiftende Wirkung für die Gemeinde und darüber hinaus, weil sie die Geschichte Oberhofens anhand eines spektakulären Fundes neu erzählt und wissenschaftlich aufarbeitet. Dazu kommen zahlreiche Begleitangebote: Vorträge, Führungen und Workshops sowie Kooperationen mit Schulen, Vereinen und Facharchäologen sorgen für fachliche Qualität und eine starke regionale Verankerung. Eine selbst finanzierte Publikation macht die Forschungsergebnisse dauerhaft öffentlich zugänglich. Ein rein freiwilliges Team setzte mit minimalem Jahresbudget ein Forschungs- und Ausstellungsprojekt von überregionaler Relevanz um. Damit erfüllt das Museum auf beeindruckende Weise sämtliche Kernaufgaben – vom Sammeln und Bewahren über das Erforschen bis hin zum Vermitteln und Ausstellen.
Engagiertes Freiwilligenteam. Auch die Jury des Landes, der Kulturbeirat für Denkmalpflege und Museumswesen, hob das außergewöhnliche Engagement hervor. Das Heimatmuseum prägt laut Jury das kulturelle Selbstverständnis des Ortes und seiner Bevölkerung in besonderer Weise. Die aktuelle Ausstellung hat identitätsstiftende Wirkung für die Gemeinde und darüber hinaus, weil sie die Geschichte Oberhofens anhand eines spektakulären Fundes neu erzählt und wissenschaftlich aufarbeitet. Dazu kommen zahlreiche Begleitangebote: Vorträge, Führungen und Workshops sowie Kooperationen mit Schulen, Vereinen und Facharchäologen sorgen für fachliche Qualität und eine starke regionale Verankerung. Eine selbst finanzierte Publikation macht die Forschungsergebnisse dauerhaft öffentlich zugänglich. Ein rein freiwilliges Team setzte mit minimalem Jahresbudget ein Forschungs- und Ausstellungsprojekt von überregionaler Relevanz um. Damit erfüllt das Museum auf beeindruckende Weise sämtliche Kernaufgaben – vom Sammeln und Bewahren über das Erforschen bis hin zum Vermitteln und Ausstellen.