Nächste Stationen: Hörtenberg und Hort
Pfaffenhofen wird alte Burgruine erschließen und Hort aussiedeln
14. April 2026 | von
Agnes Dorn
Der Hort soll noch bis Ende dieses Jahres in das Launerhaus übersiedeln. Derzeit läuft die Ausschreibung der Arbeiten. Visualisierung: Manuel Guggenberger
Die Burgruine Hörtenberg befindet sich schon seit vielen Jahren im Besitz der Gemeinde Pfaffenhofen. Von der ehemaligen, erstmals 1239 erwähnten Burg sind die meisten Anlagenteile zerstört, nur der Turm ragt noch in alter Schönheit in den Himmel. Dieser teilweise renovierte Burgfried befindet sich oberhalb von Pfaffenhofen. Er hat eine Grundfläche von etwa neun mal neun Metern und fünf Geschosse. Auf dem Turm wurde nachträglich im 19. Jahrhundert ein Pyramidendach angebracht. Dieser Burgfried war vor einiger Zeit sogar noch dank einer Holzwendeltreppe begehbar. Diesen wieder für die Bevölkerung zugänglich zu machen, ist nun das Hauptziel eines über das Regionalmanagement Innsbruck-Land geförderten Projekts, wie Bürgermeister Andreas Schmid erklärt. In Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt wurde eine Vorstudie erstellt, die sich der Wiederherstellung des historischen Zugangs von außen widmet.
NÄCHSTE SCHRITTE. Ein Erschließungskonzept ist bereits ausgearbeitet und sieht die Errichtung einer Außentreppe bis ungefähr zur Mitte des Turms vor, die dann im Inneren in eine weitere Treppe überleitet. Auch das Mauerwerk des Turms soll saniert werden, das Dach wurde bereits vor zwanzig Jahren mit Schindeln neu eingedeckt. Ebenso wurden vor einigen Jahren Wasser, Kanal und Strom verlegt. Für das nunmehrige Projekt wurden Kosten in der Höhe von rund 400.000 Euro veranschlagt, von denen 60 Prozent durch die EU finanziert werden. Auch der Tourismusverband, das Bundesdenkmalamt, die Landesgedächtnisstiftung sowie die Kulturabteilung des Landes werden die Gemeinde finanziell unterstützen. Eine Umsetzung des Projekts ist für heuer geplant.
NEUE RÄUMLICHKEITEN FÜR DEN HORT. Sozusagen als eine Vorarbeit zur Generalsanierung und Erweiterung vom Haus der Kinder wird nun zunächst der Hort ausgesiedelt. Im sogenannten Launerhaus wurde die ehemalige Ordination des Sprengelarztes aufgekauft, wodurch nun barrierefreie, rund 200 Quadratmeter große Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Vor Weihnachten fand ein kleiner, von Vizebürgermeister Emanuel Slibar koordinierter und von der Dorferneuerung begleiteter Wettbewerb statt, bei dem vier Büros teilnahmen und aus dem der Pfaffenhofener Architekt Manuel Guggenberger als Sieger hervorging. Vom Bauhof wurden bereits die Abbrucharbeiten im Innenbereich erledigt, derzeit läuft die Ausschreibung für die übrigen Arbeiten parallel zur Einreichplanung. Bis Ende dieses Jahres sollen die Arbeiten durchgeführt sein und der Hort übersiedeln können.
NÄCHSTE SCHRITTE. Ein Erschließungskonzept ist bereits ausgearbeitet und sieht die Errichtung einer Außentreppe bis ungefähr zur Mitte des Turms vor, die dann im Inneren in eine weitere Treppe überleitet. Auch das Mauerwerk des Turms soll saniert werden, das Dach wurde bereits vor zwanzig Jahren mit Schindeln neu eingedeckt. Ebenso wurden vor einigen Jahren Wasser, Kanal und Strom verlegt. Für das nunmehrige Projekt wurden Kosten in der Höhe von rund 400.000 Euro veranschlagt, von denen 60 Prozent durch die EU finanziert werden. Auch der Tourismusverband, das Bundesdenkmalamt, die Landesgedächtnisstiftung sowie die Kulturabteilung des Landes werden die Gemeinde finanziell unterstützen. Eine Umsetzung des Projekts ist für heuer geplant.
NEUE RÄUMLICHKEITEN FÜR DEN HORT. Sozusagen als eine Vorarbeit zur Generalsanierung und Erweiterung vom Haus der Kinder wird nun zunächst der Hort ausgesiedelt. Im sogenannten Launerhaus wurde die ehemalige Ordination des Sprengelarztes aufgekauft, wodurch nun barrierefreie, rund 200 Quadratmeter große Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Vor Weihnachten fand ein kleiner, von Vizebürgermeister Emanuel Slibar koordinierter und von der Dorferneuerung begleiteter Wettbewerb statt, bei dem vier Büros teilnahmen und aus dem der Pfaffenhofener Architekt Manuel Guggenberger als Sieger hervorging. Vom Bauhof wurden bereits die Abbrucharbeiten im Innenbereich erledigt, derzeit läuft die Ausschreibung für die übrigen Arbeiten parallel zur Einreichplanung. Bis Ende dieses Jahres sollen die Arbeiten durchgeführt sein und der Hort übersiedeln können.


