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Neues Monitoring-System für Bergrettung

Ortsstelle Telfs erhält als eine von acht Tiroler Bergrettungen einen „Defigard Touch 7“

Aus dem Katastrophenschutzfonds des Landes wurden acht Monitoring-Systeme für ausgewählte Ortsstellen der Bergrettung Tirol finanziert. Die Telfer Retter können damit ihr inzwischen 14 Jahre altes Gerät ersetzen und in Bergnot geratene Patienten bestmöglich erstversorgen. Telfs war 2012 die erste Ortsstelle Tirols, die auf das Überwachungssystem gesetzt hat.
22. April 2026 | von Agnes Dorn
Neues Monitoring-System für Bergrettung<br />
Arnold Rosenkranz (Chemomedica), Bürgermeister Christian Härting, die Bergretter Stefan Pittl, Daniel Schreter, Gregor Frankl, Christian Hilkenmeier und Christoph Waldhart und Präsident Peter Mayr vom Rotary Club. Foto: Dorn
„Der Defigard überwacht den Patienten, wenn ihm starke Schmerzmittel oder eine Narkose verabreicht werden. Eine vernünftige Notfallversorgung ist nur mit solch einem Gerät möglich“, erklärte der Mediziner Christian Hilkenmeier bei der Vorstellung des neuen Gerätes das Monitoring-System. Das tragbare Gerät bietet erstmals mit Touchscreen modernste Defibrillationstechnik, umfassende Überwachungsfunktionen und eine einfache Bedienung. Das Vorgängermodell hatte die Ortsstelle Telfs seinerzeit dank der finanziellen Unterstützung des Rotary Clubs Telfs-Seefeld und der Marktgemeinde Telfs anschaffen können.

MONITORING-GERÄT ALS LEBENSRETTER. Seit 2012 war es nicht nur in Telfs, sondern auch ortsstellenübergreifend mehrmals im Einsatz, wie bei der Bergung eines Schwammerlsuchers in Flaurling oder Einsätzen auf der Wildspitze und in Imst. Teilweise war sein Einsatz dabei patientenentscheidend, wie Ortsstellenleiter Christoph Waldhart erklärt. Das neue Gerät bietet auch die Möglichkeit der Datenübertragung per Mobilfunk und Wi-Fi, wodurch es für Ersthelfer auch möglich wäre, per Telemedizin von Ärzten Anweisungen für die Versorgung des Patienten zu erhalten.
Neues Monitoring-System für Bergrettung<br />
Mediziner Christian Hilkenmeier präsentiert stolz das Gerät. Foto: Dorn

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