Notärztliche Versorgung auf hohem Niveau
Gesundheitslandesrätin war kürzlich beim Notarztteam des Roten Kreuzes Telfs auf Nachtschicht
10. März 2026 | von
Gebi G. Schnöll
„Die notärztliche Versorgung in Tirol gewährleistet, dass Patienten in kritischen Situationen rasch und auf hohem medizinischen Niveau betreut werden. Die professionelle Zusammenarbeit aller Beteiligten ist dabei entscheidend für die Qualität und Verlässlichkeit des Systems“, betont Thomas Fluckinger, Chefarzt des Roten Kreuzes in Tirol, und er begrüßt das Engagement von Cornelia Hagele ausdrücklich: „Dass sich die politisch verantwortliche Landesrätin selbst ein Bild von den Herausforderungen in einem Nachtdienst am Notarztwagen macht, ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung auch gegenüber unseren Mitarbeiter:innen, den hauptamtlichen ebenso wie den ehrenamtlichen.“ Cornelia Hagele, Landesrätin für Gesundheit, Pflege, Bildung und Wissenschaft, sieht in der notärztlichen Versorgung einen unverzichtbaren Bestandteil der Gesundheitsstruktur. „Mir ist es besonders wichtig, die Abläufe und Anforderungen im Rettungsdienst direkt vor Ort kennenzulernen. Nur so bekomme ich Einblick in die Herausforderungen, denen sich die notärztliche Diensteinheit im Einsatz stellen muss. Ich danke allen Haupt- und Ehrenamtlichen herzlich für ihr Engagement und ihre professionelle Arbeit“, so die Landesrätin im Vorfeld ihrer nächtlichen Dienstschicht.
FLÄCHENDECKENDE VERSORGUNG GEWÄHRLEISTET. Der Rettungsdienst Tirol ist im Bundesland für die gesamte bodengebundene notärztliche Versorgung zuständig. Mit 13 Notarztstützpunkten verfügt Tirol über eine im Bundesländervergleich sehr hohe Dichte. Diese Struktur stellt sicher, dass Menschen in gesundheitlichen Notsituationen auch im topografisch herausfordernden Tirol rasch erreicht werden können. Für den Notarztdienst stehen 18 modern ausgestattete Notarztwägen zur Verfügung. Der notärztliche Dienst ist rund um die Uhr gewährleistet. Das Team am Notarztwagen besteht immer aus einem Notarzt sowie einem Notfallsanitäter. Die Aufgaben der Notfallsanitäter zählen zu den herausfordernden ehrenamtlichen Tätigkeiten. „Dass sich so viele in Tirol lebende Menschen dieser Verantwortung stellen, verdient höchsten Respekt und Anerkennung“, betont Hagele.
NOTÄRZTLICHE VERSORGUNG AUF HOHEM NIVEAU. Im Jahr 2024 – dem aktuellen Berichtsjahr – verzeichnete der Rettungsdienst in Tirol insgesamt 21.375 notärztliche Einsätze. Hinzu kamen 1.624 Intensivtransporte, 2.379 zeitkritische Interhospitaltransfers sowie 13.153 nicht zeitkritische Interhospitaltransfers. Diese Zahlen verdeutlichen die hohe Belastung und die zentrale Rolle der notärztlichen Versorgung im Tiroler Gesundheitswesen. „Insbesondere die vergangenen Wochen und Monate waren geprägt von teils schweren Unfällen. Das belegt einmal mehr, wie wichtig ein engmaschiges und leistungsfähiges notärztliches System ist“, sagt Thomas Fluckinger. Sorge bereitet dem Chefarzt hingegen die steigende Zahl bei den Interhospitaltransporten: „Diese binden erhebliche Personal- und Zeitressourcen im Notarztsystem und stellen die Organisation vor zusätzliche Herausforderungen, die wir genau beobachten müssen. Es geht darum, Perspektiven zu erarbeiten, um die Einsatzbereitschaft für Primäreinsätze, also für die Versorgung der Notfallpatienten vor Ort, abzusichern“, so Fluckinger. Cornelia Hagele zieht nach ihrem ersten Dienst am Notarztwagen eine positive Bilanz: „Die notärztliche Versorgung in Tirol funktioniert zuverlässig und befindet sich auf hohem Niveau!“
FLÄCHENDECKENDE VERSORGUNG GEWÄHRLEISTET. Der Rettungsdienst Tirol ist im Bundesland für die gesamte bodengebundene notärztliche Versorgung zuständig. Mit 13 Notarztstützpunkten verfügt Tirol über eine im Bundesländervergleich sehr hohe Dichte. Diese Struktur stellt sicher, dass Menschen in gesundheitlichen Notsituationen auch im topografisch herausfordernden Tirol rasch erreicht werden können. Für den Notarztdienst stehen 18 modern ausgestattete Notarztwägen zur Verfügung. Der notärztliche Dienst ist rund um die Uhr gewährleistet. Das Team am Notarztwagen besteht immer aus einem Notarzt sowie einem Notfallsanitäter. Die Aufgaben der Notfallsanitäter zählen zu den herausfordernden ehrenamtlichen Tätigkeiten. „Dass sich so viele in Tirol lebende Menschen dieser Verantwortung stellen, verdient höchsten Respekt und Anerkennung“, betont Hagele.
NOTÄRZTLICHE VERSORGUNG AUF HOHEM NIVEAU. Im Jahr 2024 – dem aktuellen Berichtsjahr – verzeichnete der Rettungsdienst in Tirol insgesamt 21.375 notärztliche Einsätze. Hinzu kamen 1.624 Intensivtransporte, 2.379 zeitkritische Interhospitaltransfers sowie 13.153 nicht zeitkritische Interhospitaltransfers. Diese Zahlen verdeutlichen die hohe Belastung und die zentrale Rolle der notärztlichen Versorgung im Tiroler Gesundheitswesen. „Insbesondere die vergangenen Wochen und Monate waren geprägt von teils schweren Unfällen. Das belegt einmal mehr, wie wichtig ein engmaschiges und leistungsfähiges notärztliches System ist“, sagt Thomas Fluckinger. Sorge bereitet dem Chefarzt hingegen die steigende Zahl bei den Interhospitaltransporten: „Diese binden erhebliche Personal- und Zeitressourcen im Notarztsystem und stellen die Organisation vor zusätzliche Herausforderungen, die wir genau beobachten müssen. Es geht darum, Perspektiven zu erarbeiten, um die Einsatzbereitschaft für Primäreinsätze, also für die Versorgung der Notfallpatienten vor Ort, abzusichern“, so Fluckinger. Cornelia Hagele zieht nach ihrem ersten Dienst am Notarztwagen eine positive Bilanz: „Die notärztliche Versorgung in Tirol funktioniert zuverlässig und befindet sich auf hohem Niveau!“