Opposition gegen Projekt „Frieda“
Liste „Zukunft Zirl – ÖVP“ fordert, Pläne nochmals zu überdenken und zu diskutieren
Wie bereits ausführlich berichtet, läuft in Zirl eine Petition gegen das Wohnprojekt „Frieda“, das ein privater Investor an der „Schwabstraße“, vis-à-vis vom Gemeindeamt, errichten will. Gegen das Projekt spricht sich auch die Liste „Zukunft Zirl – ÖVP“ von Vizebürgermeisterin LA Iris Zangerl-Walser aus, wie in einer E-Mail an die RUNDSCHAU-Redaktion mitgeteilt wird.
9. Dezember 2025
Auf diesem Areal soll das Wohnungsprojekt „Frieda“ realisiert werden. Gegner befürchten Lärm und Parkplatzprobleme. RS-Foto: Schnöll
„Der Gemeinderat der Marktgemeinde Zirl hat in jüngster Vergangenheit den Bebauungsplan für das Großprojekt ‚Frieda‘ inklusive dem geplanten Turm mehrheitlich bestätigt. Die Liste ‚Zukunft Zirl‘ stimmte dem Vorhaben in dieser Form nicht zu und kritisierte vor allem die fehlende Anpassung des ca. 17 Meter hohen Turms aufgrund der vielen Einwände“, heißt es in der E-Mail. „Der geplante Turm ist in seiner derzeitigen Dimension für das Ortszentrum schlichtweg zu groß und zu dicht“, erklärt die Zirler Vizebürgermeisterin Iris Zangerl-Walser. „Das tatsächliche Ausmaß war uns nicht bekannt, da wir als Opposition bisher nur Image-Fotos mit dem Sailerhaus davor zu Gesicht bekommen haben.“
ORTSZENTRUM STÄRKEN. Die Liste „Zukunft Zirl“ fordert daher, dieses Projekt nochmals offen zu diskutieren und gemeinsam mit den Bürgern nach einer maßvolleren und ortsbildverträglichen Lösung zu suchen. „Ich habe mich im Gemeinderat klar dafür ausgesprochen, die Bauhöhe des Turmes zu reduzieren. Angesichts der vielen Einwände wäre eine Abänderung nicht nur sinnvoll, sondern notwendig gewesen. Zudem ist die Parkplatzsituation nur unzureichend bedacht und geplant“, so die Vizebürgermeisterin weiter. Abschließend betont sie: „Wir stehen für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung und Modernisierung des Dorfzentrums – aber für eine Entwicklung, die Zirl stärkt und nicht überrollt!“
Gebi G. Schnöll





