Pettnau lebt von der Vielfalt der Menschen
Trotz Sparkurs probiert die Gemeinde allen Generationen gerecht zu werden und Projekte voranzubringen
18. Feber 2025 | von
Christina Hötzel
Symbolfoto des geplanten Gemeindelagers. Das Vordach dient wie eine überdachte Galerie als Steinschlagschutz. Foto: Gemeinde Pettnau
In der Volksschule wurde aus Energiespargründen und als Ergänzung zur Grundwasserwärmepumpe eine neue Fußbodenheizung eingebaut. Die alten Radiatoren wurden entfernt und das alte Konferenzzimmer mit neuen Möbeln und einer Teeküche ausgestattet. Die Gesamtkosten des Projektes betrugen 221.000 Euro, mit einer Förderung von beinahe 90 Prozent. Nach etwa sieben Jahren schwieriger Verhandlungen mit dem Gemeinderat konnte die Errichtung des WCs, bei der Kirche in Leiblfing, umgesetzt werden. Der Kirchenrat stellte dazu den Grund von 39 Quadratmetern gratis zur Verfügung. Da die Reparatur des alten Gemeindetraktors zu kostenintensiv gewesen wäre, enschied sich die Gemeinde diesen auszutauschen. Ein sehr gut erhaltener Ersatztraktor des gleichen Typs konnte gefunden werden und wurde für 42.000 Euro generalüberholt. Ein neues Feuerwehrauto wurde für 470.000 Euro angeschafft. Auch wurden im vergangenen Jahr 117.000 Euro in die Straßensanierung investiert. Die größten Sanierungsarbeiten waren beim Doktor-Otto-Keimel-Weg, bei der Kreuzung Birkenweg/Wiesenweg, bei der Alten Straße und bei den Parkplätzen vor dem Gemeindeamt. Im Kultursaal wurde das Foyer mit verbesserten Schallmaßnahmen ausgestattet. 14-tägig treffen sich dort die Senioren zum Spielen, für den Austausch und zur Unterhaltung.
DIE GEMEINDE WÄCHST WEITER. Um durchschnittlich 15 Personen wächst die Gemeinde Pettnau pro Jahr. „Mich freut vor allem, dass die Jungen hierbleiben können und die Möglichkeit haben, sich etwas aufzubauen“, betont Schwaninger. „Ich bin mit der Entwicklung in Pettnau in den vergangenen neun Jahren meiner Amtszeit sehr zufrieden. Die Unterstützung des Landes Tirol ist gut, wir haben in allen Bereichen viel umgesetzt, und die Gemeinde steht gut da. Die Zusammenarbeit mit der Region, wie beim Sprengelhaus in Telfs, klappt ebenfalls gut“, findet der Bürgermeister. Manchmal wünsche er sich nur ein bisschen wirtschaftlicheres Denken seiner Gemeinderäte. Für den Kindergarten und Hort wurden 2024 158.560 Euro investiert anstelle von 100.600 Euro im Jahr davor. Zwölf Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 4.000 Quadratmetern stehen für die Zukunft frei. Im Moment gibt es Niemanden, der sich hat vormerken lassen und auf Wohnraum wartet“, so Schwaninger.
ZUKÜNFTIGE PROJEKTE. Trotz des geringen finanziellen Spielraums plant Pettnau ein zweites Gemeindelager am Alten Römerweg. Da dort der Weg zum Kindergarten entlangführt, dient das Dach auch als Steinschlagschutz, gleich einer überdachten Galerie. Beim Schuldenstand ist die Gemeinde per 31. Dezember des laufenden Jahres auf 1.945.200 Euro, nahezu die gleiche Summe, mit der der Bürgermeister die Gemeinde 2015 übernommen hat. Für den Schuldendienst sind 281.500 Euro veranschlagt. Im vergangenen Jahr wurden zwei Wohnungen am Mitterweg für 715.000 Euro gekauft. Der größte Posten sind die Personalkosten mit 880.000 Euro, die zu einem großen Teil in die Kinderbetreuung einfließen. „Das Personal in der Kinderbetreuung arbeitet hervorragend“, lobt der Bürgermeister.
DIE GEMEINDE WÄCHST WEITER. Um durchschnittlich 15 Personen wächst die Gemeinde Pettnau pro Jahr. „Mich freut vor allem, dass die Jungen hierbleiben können und die Möglichkeit haben, sich etwas aufzubauen“, betont Schwaninger. „Ich bin mit der Entwicklung in Pettnau in den vergangenen neun Jahren meiner Amtszeit sehr zufrieden. Die Unterstützung des Landes Tirol ist gut, wir haben in allen Bereichen viel umgesetzt, und die Gemeinde steht gut da. Die Zusammenarbeit mit der Region, wie beim Sprengelhaus in Telfs, klappt ebenfalls gut“, findet der Bürgermeister. Manchmal wünsche er sich nur ein bisschen wirtschaftlicheres Denken seiner Gemeinderäte. Für den Kindergarten und Hort wurden 2024 158.560 Euro investiert anstelle von 100.600 Euro im Jahr davor. Zwölf Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 4.000 Quadratmetern stehen für die Zukunft frei. Im Moment gibt es Niemanden, der sich hat vormerken lassen und auf Wohnraum wartet“, so Schwaninger.
ZUKÜNFTIGE PROJEKTE. Trotz des geringen finanziellen Spielraums plant Pettnau ein zweites Gemeindelager am Alten Römerweg. Da dort der Weg zum Kindergarten entlangführt, dient das Dach auch als Steinschlagschutz, gleich einer überdachten Galerie. Beim Schuldenstand ist die Gemeinde per 31. Dezember des laufenden Jahres auf 1.945.200 Euro, nahezu die gleiche Summe, mit der der Bürgermeister die Gemeinde 2015 übernommen hat. Für den Schuldendienst sind 281.500 Euro veranschlagt. Im vergangenen Jahr wurden zwei Wohnungen am Mitterweg für 715.000 Euro gekauft. Der größte Posten sind die Personalkosten mit 880.000 Euro, die zu einem großen Teil in die Kinderbetreuung einfließen. „Das Personal in der Kinderbetreuung arbeitet hervorragend“, lobt der Bürgermeister.