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Rege Bautätigkeiten in der Gemeinde Gries

Nicht nur die Außenanlage des Gemeindezentrums wird momentan saniert, auch zahlreiche Bürger bauen und renovieren

Der Umstand, dass in der Gemeinde Gries im Sellrain momentan sechs Baukräne aufgestellt sind, deutet wohl darauf hin, dass immer mehr Grieser im Ort bleiben möchten, neue Einfamilienhäuser bauen oder alte Gebäude renovieren. Darüber freut sich Bürgermeister Hans Motz. Die Gemeinde saniert momentan die Außenanlage des Gemeindezentrums und gestaltet es barrierefrei aus. Trotz der knappen Finanzmittel wird auch der LWL-Ausbau weiter vorrangetrieben, das Kraftwerk Gries steht kurz vor der naturschutz- und wasserrechtlichen Genehmigung und das erste Mal wurde ein Pkw für die Bauhofmitarbeiter angeschafft.
20. April 2026 | von Christina Hötzel
Rege Bautätigkeiten in der Gemeinde Gries
Bürgermeister Hans Motz vor der Baustelle an der Außenanlage des Gemeindezentrums. Foto: Hötzel
Die Gemeinde arbeitet seit 2014 am LWL-Ausbau und hat bereits 40 Anschlüsse in Haushalten installiert. Es gibt fast 100 Interessenten, die einen Glasfaseranschluss wünschen. Die Gemeinde arbeitet mit Hochdruck daran, die Hausanschlüsse herzustellen und die Infrastruktur zu verbessern. Vier Provider schaffen Konkurrenz für günstigere Anschlüsse. Mit der umfangreichen Verbesserung des Stromnetzes ist parallel die TINETZ beschäftigt. Die freistehenden Strommasten fallen weg und die Leitungen werden unterirdisch verlegt. Früher bestand die Gefahr, dass die Masten durch Lawinen umstürzten oder unter der Schneelast nachgaben. „Die unterirdische Verlegung erhöht die Versorgungssicherheit enorm“, betont Motz.   

EIGENES KRAFTWERK. Das Kraftwerksprojekt Gries steht kurz vor der naturschutz- und wasserrechtlichen Genehmigung und soll in die Planungs- und Bauphase übergehen. Die Gemeinde hat eine Quartiersentwicklung für das Ortszentrum geplant, welche die Nahversorgung und eine Aufführungsbühne umfasst. Die Finanzierung des Projekts ist jedoch noch unklar. „Die Quartiersentwicklung hat die Gemeinde Gries zwei Jahre lang beschäftigt, sie wurde bereits abgespeckt. Im April entscheidet sich nun, ob die finale Planung finanzierbar ist“, so Motz. Für die Planung des Blaulichtzentrums für Bergrettung, Feuerwehr und Bauhof wird ein privates Grundstück erworben. Dann stünden 1.600 Quadratmeter für die weitere Planung zur Verfügung. Die Erschließung des Siedlungsgebietes Auerwaldele wurde im Spätsommer 2025 abgeschlossen. Es gibt noch fünf freie Einzelgrundstücke, vier Grundstücke für Reihenhäuser und Platz für eine Wohnanlage.

SCHUTZDAMM UND SKILIFT. Am Roasenbach wird ein Schutzdamm errichtet und erstmals hat die Gemeinde einen PKW angeschafft, der den Bauhofmitarbeitern zur Verfügung steht. Die Liftsaison am Sonnberg Lift ist sehr gut verlaufen. „Der Lift hat seine Berechtigung als Ausbildungslift und für die Belebung des Ortes. Die Vereine aus Flaurling, Inzing, Oberperfuss, Sellrain, Grinzens und Gries trainieren dort und halten ihre Rennen ab.“ Die Gemeinde muss allerdings Sanierungen vornehmen und stellt aktuell die Finanzierung zusammen. In Gries wird heuer auch gefeiert. Die Gemeinde freut sich auf das Bezirksmusikfest vom 9. bis 12. Juli.
Rege Bautätigkeiten in der Gemeinde Gries
Insgesamt sechs Baukräne deuten darauf hin, dass immer mehr Grieser daheimbleiben möchten. Darüber freut sich die Gemeinde. Foto: Hötzel

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