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Telfer wird Direktor von „Missio Österreich“

Pfarrer Johannes Laichner, der derzeit den Seelsorgeraum Inntal betreut, wechselt mit 1. September nach Wien

Im Seelsorgeraum Roppen-Karres-Karrösten-Mils b. Imst steht ein Priesterwechsel unmittelbar bevor. Pfarrer Johannes Laichner, der die vier Pfarren derzeit betreut, wird mit 1. September in Wien die Leitung der „Päpstlichen Missionswerke Österreich“ übernehmen. Er wurde auf Vorschlag der Österreichischen Bischofskonferenz von der zuständigen vatikanischen Behörde für eine Amtszeit von fünf Jahren ernannt. Laichner folgt Pater Karl Wallner nach, der nach zehn Jahren an der Spitze von „Missio Österreich“ in sein Heimatkloster Stift Heiligenkreuz zurückkehrt und dort neue Aufgaben übernimmt.

30. Juni 2026
Telfer wird Direktor von „Missio Österreich“  <br />
Pfarrer Johannes Laichner, der derzeit vier Inntalgemeinden betreut, ist zum neuen „Missio“-Nationaldirektor bestellt worden. Foto: Missio
Johannes Laichner wurde 1982 geboren und ist in Telfs aufgewachsen. Er maturierte am Stiftsgymnasium Stams und studierte anschließend an der Universität Innsbruck „Katholische Fachtheologie“ sowie „Klassische Archäologie“. Nach ersten pastoralen Erfahrungen in mehreren Tiroler Pfarren wurde er 2007 zum Diakon geweiht und absolvierte einen Studienaufenthalt am „Collegio Teutonico“ in Rom. 2008 folgte die Priesterweihe, im Oktober 2019 wurde Johannes Laichner „Missio-Diözesandirektor“ der Diözese Innsbruck.

Von Tirol in die Weltkirche. Pfarrer Johannes Laichner ist es bisher immer wieder gelungen, großes Interesse für die Weltkirche zu wecken. Mehrere Projektbesuche führten ihn bereits in Länder des Globalen Südens, wo „Missio“ Bildungs-, Sozial- und Pastoralprojekte unterstützt. Mit dem Wechsel an die Spitze von „Missio Österreich“ wird Johannes Laichner sein Amt als Tiroler Diözesandirektor niederlegen. Er hat in Dritte-Welt-Ländern selbst erlebt, wie es dort um die Kirche steht, und er kennt die innige frohe Gläubigkeit der dortigen Menschen ebenso wie die Herausforderungen durch Armut, medizinische Unterversorgung und Analphabetismus. Der Beginn seiner Amtszeit als Leiter der „Päpstlichen Missionswerke Österreich“ fällt mit der Seligsprechung von Erzbischof Fulton Sheen zusammen, der es als Nationaldirektor für die USA verstand, die Menschen über die Medien zu begeistern: sowohl für einen klaren katholischen Glauben als auch für eine großherzige konkrete Nächstenliebe.

buchautor. Auch publizistisch setzte Johannes Laichner Akzente: Anlässlich der Heiligsprechung des Tiroler Missionars und Märtyrers Engelbert Kolland veröffentlichte er das Buch „Den Esel also mache ich!“, welches das Leben und Wirken des Franziskaners nachzeichnet, der im 19. Jahrhundert als Missionar von Tirol nach Syrien ging und dort den Märtyrertod erlitt.

Über „Missio Österreich“. Die „Päpstlichen Missionswerke“ unterstützen jährlich über 740 pastorale, medizinische, soziale und Bildungsprojekte in den ärmsten Regionen der Welt und fördern die weltweite Solidarität innerhalb der katholischen Weltkirche. Pater Karl Wallner scheidet nach zwei Amtsperioden laut internationalen Statuten der „Päpstlichen Missionswerke“ mit insgesamt zehn Jahren als Nationaldirektor aus. Unter seiner Leitung entwickelte sich „Missio Österreich“ zu einer der sichtbarsten katholischen Hilfs- und Missionsorganisationen des Landes und zu einer der zehn größten Spendenorganisationen Österreichs.

Bischof hermann glettler ist um rasche Nachfolge bemüht. Neben seinem weltkirchlichen Engagement betreut Pfarrer Johannes Laichner derzeit den Seelsorgeraum Inntal Roppen-Karres-Karrösten-Mils b. Imst. Mit seinem Wechsel nach Wien wird er diese Aufgaben ebenfalls übergeben. Wer ihm als Seelsorger in den vier genannten Pfarren nachfolgt, steht noch nicht fest. „Bischof Hermann Glettler ist bemüht, rasch eine Nachfolge zu finden, die zu keinem Bruch im Seelsorgeraum führt. Es ist auch mein Wunsch, dass ein guter Nachfolger gefunden wird. Der Bischof hat mit möglichen Nachfolgekandidaten bereits erste Gespräche geführt, eine Entscheidung, wer mir nachfolgt, soll es möglichst bald geben“, erklärt Pfarrer Laichner gegenüber der RUNDSCHAU. Dem Vernehmen nach wird der Geistliche am 15. August beim Kirchtagsfest in Roppen offiziell verabschiedet.
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Johannes Laichner wird als Leiter der „Päpstlichen Missionswerke Österreich“ künftig auch viel in Afrika unterwegs sein, um Menschen der Kirche zuzuführen und Projekte zu inspizieren, die mit Missiospenden finanziert werden. Foto: Missio

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Kommentare

5 Posts
Schorsch Huber
14:00

Titeltext

Mein Kommentar
Maier Thomas
11:00

Ganz sicher?

Mein toller Kommentar...
gar
18:04

dg

dgs
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