Telfs kehrt „Klimabündnis Tirol“ den Rücken
5.000 Euro Jahresbeitrag sind zu viel, zudem sieht man nicht ein, dass die Hälfte des Geldes nach Südamerika fließt
27. April 2026 | von
Gebi G. Schnöll
Telfs ist mit mehr als 16.000 Einwohnern die drittgrößte Gemeinde Tirols. Dem „Klimabündnis“ gehört die Marktgemeinde jetzt nicht mehr an. Foto: Schnöll
Der Beschluss für den Rückzug aus dem „Klimabündnis Tirol“ wurde vom Telfer Gemeinderat bereits vor einigen Monaten mehrheitlich gefasst und nun vollzogen. „In unseren Abteilungen sind Energie und Umweltschutz ein großes Thema und es wird in diese Bereiche viel Geld investiert. Wir sehen aber nicht ein, dass wir jedes Jahr 5.000 Euro an das ‚Klimabündnis Tirol‘ überweisen sollen und die Hälfte des Geldes dann nach Südamerika zum Schutz eines Regenwaldes am Rio Negro verwendet wird. Entwicklungsaufgaben müssen nicht von den Kommunen erledigt werden“, meint Bürgermeister Christian Härting. Im vergangenen Jahr wurde Telfs zur „e4-Gemeinde“ ernannt. „Wir sind fast am Höhepunkt und dabei belassen wir es jetzt. Das soll auch ein deutliches Zeichen an das Land Tirol sein. Die Personalstände beim ‚Klimabündnis Tirol‘ und bei der ‚Energie Tirol‘ sind zu hoch. Tirol hat weniger ein Einnahmen- als ein Ausgabenproblem“, so der Telfer Bürgermeister.
KONTAKT BLEIBT. „Klimabündnis Tirol“-Geschäftsführer Andrä Stigger sagt, dass man den Austritt von Telfs aus dem Bündnis bedauere. Man werde aber danach trachten, den Kontakt zur Marktgemeinde weiterhin aufrechtzuerhalten, so zum Beispiel auch mit den Workshops an der Volksschule. Stigger bestätigt, dass die Hälfte der Jahresbeiträge der Mitgliedsgemeinden zum Schutz des Regenwaldes am Rio Negro verwendet wird. „Global denken, lokal handeln“ ist unser Motto. Mit dem Geld unterstützen wir indigene Organisationen in Südamerika rechtlich dabei, gegen nicht genehmigte Abholzungen in den Regenwäldern vorzugehen!“.
KONTAKT BLEIBT. „Klimabündnis Tirol“-Geschäftsführer Andrä Stigger sagt, dass man den Austritt von Telfs aus dem Bündnis bedauere. Man werde aber danach trachten, den Kontakt zur Marktgemeinde weiterhin aufrechtzuerhalten, so zum Beispiel auch mit den Workshops an der Volksschule. Stigger bestätigt, dass die Hälfte der Jahresbeiträge der Mitgliedsgemeinden zum Schutz des Regenwaldes am Rio Negro verwendet wird. „Global denken, lokal handeln“ ist unser Motto. Mit dem Geld unterstützen wir indigene Organisationen in Südamerika rechtlich dabei, gegen nicht genehmigte Abholzungen in den Regenwäldern vorzugehen!“.
