Trinkwasser soll auch Strom erzeugen
In Pfaffenhofen wird die Hauptleitung erneuert, die Miterrichtung eines Trinkwasserkraftwerkes wird geprüft
28. April 2026 | von
Agnes Dorn
Bürgermeister Andreas Schmid hofft auf einen positiven Bescheid für das geplante Trinkwasserkraftwerk bis nächstes Jahr im Frühjahr. Foto: Dorn
Für die Versorgung der Gemeinde Pfaffenhofen mit bestem Trinkwasser wurde schon viel unternommen: So wurden die beiden Hochbehälter bereits nachjustiert und mittels einer UV-Anlage wird deren Trinkwasser keimfrei aufbereitet. Doch nun ist es an der Zeit, die Hauptwasserleitung von den Quellen bis ins Tal zu erneuern, wie Bürgermeister Andreas Schmid erklärt: „Wir haben im Zuge der Vorplanungen bemerkt, dass der Bestand gar nicht die beste Trasse ist, sondern man hat sich für eine von vier möglichen Trassen entschieden. In den letzten zwei Jahren wurden entlang dieser Trasse kontinuierlich Gutachten eingeholt, die nun abgeschlossen sind.“ Dazu gehören umweltrechtliche, geologische und forstwirtschaftliche Überprüfungen.
BAUARBEITEN VOR ORT. Parallel dazu erfolgte die Prüfung der Erschließung, da manche Bauwerke, wie zum Beispiel die Quellstuben der Krösbachquelle und weiterer kleinerer Quellen, neu errichtet und dabei alte Quellen wieder eingebunden werden sollen, wie die insgesamt drei Kreuzbrunnenquellen, die derzeit ausgeleitet sind. Hierzu ist ein Forstweg zum Zugang nötig, da einige Quellen, wie eben auch die Hauptquelle Krösbachquelle, derzeit nicht oder nur erschwert zugänglich sind. Im Zuge dessen wurde überlegt, als neue Hauptleitung gleich eine Druckleitung zu bauen, die für ein Trinkwasserkraftwerk genutzt werden könnte. Das würde Zusatzkosten verursachen, amortisiert sich aber nach einigen Jahren.
NOCH HEUER EINREICHUNG. Auch dafür und für den Hochbehälter „Dorf“ müssten Erschließungen gebaut werden, sodass Bautätigkeiten vor Ort mit Lkw und schwerem Gerät nötig sind. Die Unterlagen und die Einreichplanung sollen heuer fertiggestellt und beim Land Tirol für die neue Trinkwasserversorgung eingereicht werden, wie Schmid erklärt. Der Dorfchef hofft spätestens für das Frühjahr 2027 auf einen positiven Bescheid. Erst dann kann eine detaillierte Kostenschätzung und -planung für das Projekt erfolgen, das dann in den darauffolgenden fünf Jahren umgesetzt werden würde.
BAUARBEITEN VOR ORT. Parallel dazu erfolgte die Prüfung der Erschließung, da manche Bauwerke, wie zum Beispiel die Quellstuben der Krösbachquelle und weiterer kleinerer Quellen, neu errichtet und dabei alte Quellen wieder eingebunden werden sollen, wie die insgesamt drei Kreuzbrunnenquellen, die derzeit ausgeleitet sind. Hierzu ist ein Forstweg zum Zugang nötig, da einige Quellen, wie eben auch die Hauptquelle Krösbachquelle, derzeit nicht oder nur erschwert zugänglich sind. Im Zuge dessen wurde überlegt, als neue Hauptleitung gleich eine Druckleitung zu bauen, die für ein Trinkwasserkraftwerk genutzt werden könnte. Das würde Zusatzkosten verursachen, amortisiert sich aber nach einigen Jahren.
NOCH HEUER EINREICHUNG. Auch dafür und für den Hochbehälter „Dorf“ müssten Erschließungen gebaut werden, sodass Bautätigkeiten vor Ort mit Lkw und schwerem Gerät nötig sind. Die Unterlagen und die Einreichplanung sollen heuer fertiggestellt und beim Land Tirol für die neue Trinkwasserversorgung eingereicht werden, wie Schmid erklärt. Der Dorfchef hofft spätestens für das Frühjahr 2027 auf einen positiven Bescheid. Erst dann kann eine detaillierte Kostenschätzung und -planung für das Projekt erfolgen, das dann in den darauffolgenden fünf Jahren umgesetzt werden würde.