Trotz Sparzwang Investitionen in die Zukunft
Die Gemeinde Seefeld hat Wohn- und Straßenbau, Kinderbetreuung und die Sanierung des Kanalnetzes im Auge
17. Feber 2026 | von
Christina Hötzel
Andrea Neuner leitet seit Februar 2024 die Geschicke von Seefeld. Trotz Sparstift hat die Gemeinde heuer einiges vor. Foto: Tanja Cammerlander
Im Dezember fand die Übergabe der ersten Baustufe der Wohnanlage „Kirchwald 2“ statt, bei der zahlreiche Familien und Gemeinderäte anwesend waren. 38 Schlüssel wurden übergeben. Die zweite Baustufe wird bald gestartet. Baubeginn ist, sobald die Wettersituation es zulässt, berichtet Neuner. „Wir möchten aber auch noch die dritte und vierte Baustufe in unserer Periode weiterbeschließen, sodass nicht der nächste Bürgermeister und Gemeinderat wieder neu entscheiden muss“, betont die Bürgermeisterin. Die Vergabe der jetzt entstehenden Wohnungen wird jedoch erst im März/April möglich sein. Beim Siedlungsprojekt in der Leutascher Straße, bei dem die Gemeinde die Grundstücke verkauft, sind derzeit noch freie Plätze vorhanden. „Da haben wir zwei Kriterien festgelegt und die Plätze werden jetzt noch einmal ausgeschrieben“, so Neuner.
SENIOREN- UND JUGENDTREFF. „Wir haben entschieden, mit einem Seniorentreffen in der alten Feuerwehrhalle im ehemaligen Florianistüberl zu starten. Das planen wir jetzt gerade. Da verfassen wir aber zeitnah ein Infoschreiben an die Seefelder Senioren. Wichtig ist, dass es nur die Seefelder Senioren betrifft und nicht die Senioren vom Plateau. Der Jugendtreff hat auch wieder gestartet, dort findet ein- oder zweimal im Monat zumindest ein Treffen statt“, erklärt die Bürgermeisterin.
GRÖSSERE PROJEKTE. Als Infrastrukturprojekte stehen die Sanierung des Kanalnetzes und der Kläranlage als Hauptprojekte an sowie Straßensanierungen. Für den Straßenbau seien 200.000 Euro jährlich bis 2030 vorgesehen, während für Kanalbauten und Sanierungen, einschließlich der Haspingerstraße und des Leitungsinformationssystems, insgesamt 1,5 Millionen Euro eingeplant seien. Im Bereich der Wasserversorgung seien 130.000 Euro für Instandhaltungen und für die Sanierung des Dachs am Friedhofsgebäude 250.000 Euro eingeplant. Zudem seien 100.000 Euro für die Kirchenrestaurierung und 78.000 Euro für die Feuerwehrhalle vorgesehen. Insgesamt belaufen sich die geplanten Großprojekte auf 2,3 Millionen Euro. Die Instandhaltung des Klärwerks werden vorübergehend die Gemeindewerke Telfs (GWT) übernehmen, da die Stelle des Klärwärters besetzt werden muss und die neuen Klärwärter sich noch beide in Ausbildung befinden.
SCHWIMMBAD. Das Sport- und Kongresszentrum muss nicht geschlossen werden. „Das Schwimmbad läuft in dieser Saison gut. Auch da sind die Zahlen positiv. Vom 13. April bis 13. Mai ist Revision“, erklärt Neuner. Auch die Feier zum 50-jährigen Bestehen des Schwimmbads verlief gut, auch wenn die Besucherzahlen hinter den Erwartungen zurückblieben. Insgesamt nahmen etwa 200 Personen über den Tag verteilt teil. Für die Abfallbeseitigungsanlage im Areal der Ochsentanne ist schon länger eine Überdachung mittels PV-Anlage geplant. Dazu erhält die Gemeinde eine Bedarfszuweisung in Höhe von 800.000 Euro.
AUSREICHEND KAPAZITÄTEN IN DER KINDERBETREUUNG. Auch die Kosten für die Kinderbetreuung in Kindergarten, Hort und Krippe steigen stetig an. Mit seinem offenen Konzept ist Seefeld Vorreiter. „Im Kindergarten ist es nicht so, dass das Kind in eine feste Kindergartengruppe geht, sondern es hat praktisch seine Stammgruppe mit Stammpädagogen und dann kann das Kind selber entscheiden, in welche Räumlichkeiten es bleibt, wo es spielt und wo es die Zeit verbringt“, so Neuner. „Man weiß nicht, wie sich der Bedarf entwickelt, wenn die ganzen Wohnungen fertig gebaut sind. Aber derzeit passt es.“
SENIOREN- UND JUGENDTREFF. „Wir haben entschieden, mit einem Seniorentreffen in der alten Feuerwehrhalle im ehemaligen Florianistüberl zu starten. Das planen wir jetzt gerade. Da verfassen wir aber zeitnah ein Infoschreiben an die Seefelder Senioren. Wichtig ist, dass es nur die Seefelder Senioren betrifft und nicht die Senioren vom Plateau. Der Jugendtreff hat auch wieder gestartet, dort findet ein- oder zweimal im Monat zumindest ein Treffen statt“, erklärt die Bürgermeisterin.
GRÖSSERE PROJEKTE. Als Infrastrukturprojekte stehen die Sanierung des Kanalnetzes und der Kläranlage als Hauptprojekte an sowie Straßensanierungen. Für den Straßenbau seien 200.000 Euro jährlich bis 2030 vorgesehen, während für Kanalbauten und Sanierungen, einschließlich der Haspingerstraße und des Leitungsinformationssystems, insgesamt 1,5 Millionen Euro eingeplant seien. Im Bereich der Wasserversorgung seien 130.000 Euro für Instandhaltungen und für die Sanierung des Dachs am Friedhofsgebäude 250.000 Euro eingeplant. Zudem seien 100.000 Euro für die Kirchenrestaurierung und 78.000 Euro für die Feuerwehrhalle vorgesehen. Insgesamt belaufen sich die geplanten Großprojekte auf 2,3 Millionen Euro. Die Instandhaltung des Klärwerks werden vorübergehend die Gemeindewerke Telfs (GWT) übernehmen, da die Stelle des Klärwärters besetzt werden muss und die neuen Klärwärter sich noch beide in Ausbildung befinden.
SCHWIMMBAD. Das Sport- und Kongresszentrum muss nicht geschlossen werden. „Das Schwimmbad läuft in dieser Saison gut. Auch da sind die Zahlen positiv. Vom 13. April bis 13. Mai ist Revision“, erklärt Neuner. Auch die Feier zum 50-jährigen Bestehen des Schwimmbads verlief gut, auch wenn die Besucherzahlen hinter den Erwartungen zurückblieben. Insgesamt nahmen etwa 200 Personen über den Tag verteilt teil. Für die Abfallbeseitigungsanlage im Areal der Ochsentanne ist schon länger eine Überdachung mittels PV-Anlage geplant. Dazu erhält die Gemeinde eine Bedarfszuweisung in Höhe von 800.000 Euro.
AUSREICHEND KAPAZITÄTEN IN DER KINDERBETREUUNG. Auch die Kosten für die Kinderbetreuung in Kindergarten, Hort und Krippe steigen stetig an. Mit seinem offenen Konzept ist Seefeld Vorreiter. „Im Kindergarten ist es nicht so, dass das Kind in eine feste Kindergartengruppe geht, sondern es hat praktisch seine Stammgruppe mit Stammpädagogen und dann kann das Kind selber entscheiden, in welche Räumlichkeiten es bleibt, wo es spielt und wo es die Zeit verbringt“, so Neuner. „Man weiß nicht, wie sich der Bedarf entwickelt, wenn die ganzen Wohnungen fertig gebaut sind. Aber derzeit passt es.“