Wintersaisonschluss mit zartem Gästeplus
TVB Seefeld bilanziert Wintersaison mit drei Prozent Plus bei den Nächtigungen – Sommervorschau nicht rosig
19. Mai 2026 | von
Gebi G. Schnöll
Die Touristiker am Seefelder Plateau hoffen, dass das durch einen Großbrand schwer in Mitleidenschaft gezogene Fünf-Sterne-Hotel „Klosterbräu“ spätestens im Dezember wieder aufsperren kann. Foto: Heinz Holzknecht
„Der Start in die vergangene Wintersaison war perfekt. Von Dezember bis Ende Feber war das Geschäft gut, im März gab es dann einen großen Rückgang bei den Ankünften und Nächtigungen“, bilanziert TVB-GF Elias Walser kurz den Saisonverlauf. Die Gründe für den schwachen März sieht er darin, dass viele Gäste jetzt schon vor dem März ihre Ferientage am Seefelder Plateau genießen, einige Hotels haben im März bereits geschlossen und auch Lifte stehen still. Wenigstens das Ostergeschäft sei noch halbwegs gut gewesen, freut sich Walser.
SPANNENDER SOMMER. Der Ausblick auf die anstehende Sommersaison ist angesichts der globalen Situation äußerst spannend. „Man kann nicht sagen, welche Folgen für den heimischen Tourismus die politischen Ereignisse noch nach sich ziehen werden. Der heurige Sommer wird aber bestimmt nicht einfach. Es gibt derzeit keine Planungssicherheit, wie weit die Teuerungsschraube bis zum Saisonstart noch angezogen wird, weiß jetzt noch niemand. Ich bin zwar optimistisch, rechne aber trotzdem damit, dass die Sommersaison schwächer ausfallen wird als die Vorjahressaison“, zeichnet TVB-Geschäftsführer Elias Walser ein eher düsteres Bild. In der Sommerbilanz 2026 werden natürlich auch die Nächtigungszahlen vom „Hotel Klosterbräu“ fehlen, das Mitte April durch ein Großfeuer schwer beschädigt wurde. „Wir hoffen inständig, dass die Familie Seyrling das Fünf-Sterne-Haus spätestens heuer im Dezember wieder aufsperren kann. Das Hotel ist für den Tourismus in unserer Region sehr wichtig“, stellt Walser abschließend fest.
SPANNENDER SOMMER. Der Ausblick auf die anstehende Sommersaison ist angesichts der globalen Situation äußerst spannend. „Man kann nicht sagen, welche Folgen für den heimischen Tourismus die politischen Ereignisse noch nach sich ziehen werden. Der heurige Sommer wird aber bestimmt nicht einfach. Es gibt derzeit keine Planungssicherheit, wie weit die Teuerungsschraube bis zum Saisonstart noch angezogen wird, weiß jetzt noch niemand. Ich bin zwar optimistisch, rechne aber trotzdem damit, dass die Sommersaison schwächer ausfallen wird als die Vorjahressaison“, zeichnet TVB-Geschäftsführer Elias Walser ein eher düsteres Bild. In der Sommerbilanz 2026 werden natürlich auch die Nächtigungszahlen vom „Hotel Klosterbräu“ fehlen, das Mitte April durch ein Großfeuer schwer beschädigt wurde. „Wir hoffen inständig, dass die Familie Seyrling das Fünf-Sterne-Haus spätestens heuer im Dezember wieder aufsperren kann. Das Hotel ist für den Tourismus in unserer Region sehr wichtig“, stellt Walser abschließend fest.
