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Zirl ist beim Klimaschutz vorbildhaft

Bei der e5-Gala wurden der Marktgemeinde gleich drei „e’s“ verliehen, insgesamt sind es nun fünf

Tirols Gemeinden treiben die Energiewende mit großem Engagement voran. Das zeigte sich kürzlich bei der e5-Gala, im Rahmen derer 14 Gemeinden für ihre Leistungen in den Bereichen Energieeffizienz, Klimaschutz und nachhaltige Mobilität ausgezeichnet wurden. Insgesamt vergab das e5-Programm 49 der begehrten „e“ an Tiroler Gemeinden. Für die Marktgemeinde Zirl gab es drei „e’s“.

13. Oktober 2026
Zirl ist beim Klimaschutz vorbildhaft<br />
LR René Zumtobel, Gijs Peterson Nobbe (e5-Team Wattens), Regina Stolze-Witting (e5-Teamleiterin Zirl), LHSTv. LR Josef Geisler, GF Rupert Ebenbichler. Foto: Energieagentur Tirol/Blitzkneisser

„Die Energiewende ist eine gemeinsame Aufgabe, bei der jede und jeder einen Beitrag leisten kann und muss. Gerade die Gemeinden haben dabei eine wichtige Vorbild- und Multiplikatorenrolle. Die e5-Gemeinden zeigen, dass sich konsequentes Handeln auszahlt: Es senkt den Energiebedarf, stärkt die regionale Energieversorgung und verbessert gleichzeitig die Lebensqualität. Mein Dank gilt allen Gemeinden und den engagierten Menschen dahinter, die mit konkreten Projekten dazu beitragen, dass wir unserem Ziel TIROL 2050 energieautonom Schritt für Schritt näherkommen“, betont Energielandesrat LHStv. Josef Geisler.

Positive Bilanz. Auch für den Bezirk Innsbruck-Land fällt die Bilanz äußerst positiv aus: Die ausgezeichneten Gemeinden konnten insgesamt sechs e’s ergattern. Zirl erhielt drei e’s. Die neue Schulstraße zwischen Mittel- und Volksschule erhöht die Sicherheit der Kinder und fördert außerdem aktive Mobilität. Darüber hinaus engagiert sich die Gemeinde bei der Eindämmung invasiver Neophyten und leistet damit einen Beitrag zum Schutz der heimischen Natur. Insbesondere im Zuge der geplanten Kanalbauarbeiten entlang bestimmter Straßenzüge ergeben sich in den kommenden Jahren neue Möglichkeiten für eine umfassende Weiterentwicklung des Ortszentrums. Im Projekt „Dorfoasen“ werden etwa die Stärkung des Ortskerns, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität, die Förderung des Fuß- und Radverkehrs, die Verkehrsberuhigung, sichere Schulwege sowie mehr Begrünung und Klimaresilienz in den Fokus gerückt. „Die Tiroler e5-Gemeinden zeigen, dass Klimaschutz und Energiewende auf Gemeindeebene vorangetrieben werden können und die Maßnahmen dort besonders rasch wirksam sind. Ob erneuerbare Energieversorgung, klimafreundliche Mobilität oder die Anpassung an den Klimawandel: Die Vielfalt und Qualität der Projekte beweist, wie engagiert Tirols Gemeinden die Energie- und Mobilitätswende gestalten und dass Worten auch Taten folgen“, ist Klimaschutz- und Mobilitätslandesrat René Zumtobel überzeugt.

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