Gemeinderat erfüllt zwei Musikwünsche
In Leutasch soll nun der Pavillonvorplatz umgestaltet werden, und auch das Probelokal wird erweitert
12. September 2023 | von
Von Bernhard Rangger
Mit der Umgestaltung des Leutascher Pavillonplatzes soll noch heuer begonnen werden, das Probelokal soll bis „Cäcilia“ erweitert sein. Foto: Rangger
Von Bernhard Rangger
Über die Neugestaltung des Pavillonvorplatzes wird in Leutasch schon länger debattiert. Bei der jüngsten Sitzung lagen aber erstmals Angebote vor: 275.000 Euro war das billigste für die Platzgestaltung, Stromverlegung, WC-Instandsetzung, Tribünen und die Asphaltierung im nördlichen und südlichen Bereich. „Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, wird der Platz auch wieder für andere Zwecke wie das Sommermarktl oder den Christkindlmarkt funktionieren“, glaubt Bürgermeister Jorgo Chrysochoidis. „Wir werden heuer mit den Vorarbeiten beginnen, aber noch kein Pflaster verlegen, da wir davor festlegen müssen, ob wir uns für eine Überdachung entscheiden!“ Kostenvoranschlag dafür gibt es allerdings noch keinen. „Ich hab nur eine Handskizze und eine Grobschätzung auf Grund der Planengröße. Wir sollten mit 120.000 Euro rechnen“, so der Ortschef. Vize-Bgm. Stefan Obermeir meinte: „Bevor wir zu bauen anfangen, sollten wir eine schriftliche Zusage vom Tourismusverband haben, wieviel Gelder man für das Projekt übrig hat!“ Auch bei der Dorferneuerung soll angefragt werden, Auf die Frage des Zeitplans meinte Chrysochoidis: „Ich würde im 2024 Jahr gerne den Platz machen und möglichst bald die Überdachung!“
WUNSCHZETTEL. Völlig überraschend für den Gemeinderat flatterte auch ein Antrag der Musikkapelle ein, das Probelokal zu erneuern. Obmann Matthias Nairz: „Da die Musiker immer mehr Platz benötigen, wollen wir den Aufenthaltsbereich und den Eingangsbereich zu einem Raum zusammenlegen und die Bar verkleinern. Auch das Probelokal soll so umgestaltet werden, dass die Musiker auf drei Ebenen sitzen und den Kapellmeister besser sehen. Die Umbaukosten bezeichnete er mit 70.000 Euro. Mit Eigenleistungen und Mitteln aus der Kameradschaftskassa könne man die Kosten auf 45.000 Euro drücken. Da die Gemeinde keine Budgetmittel vorgesehen hat, wird sie ihren Anteil im kommenden Jahr bezahlen. Eine Debatte gab es auch wegen der Musikschüler, die derzeit die beiden Vorräume und teilweise auch das Probelokal nutzen. Die Musikkapelle regte an, die Musikschüler langfristig im neuen Kindergarten unterzubringen.
Über die Neugestaltung des Pavillonvorplatzes wird in Leutasch schon länger debattiert. Bei der jüngsten Sitzung lagen aber erstmals Angebote vor: 275.000 Euro war das billigste für die Platzgestaltung, Stromverlegung, WC-Instandsetzung, Tribünen und die Asphaltierung im nördlichen und südlichen Bereich. „Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, wird der Platz auch wieder für andere Zwecke wie das Sommermarktl oder den Christkindlmarkt funktionieren“, glaubt Bürgermeister Jorgo Chrysochoidis. „Wir werden heuer mit den Vorarbeiten beginnen, aber noch kein Pflaster verlegen, da wir davor festlegen müssen, ob wir uns für eine Überdachung entscheiden!“ Kostenvoranschlag dafür gibt es allerdings noch keinen. „Ich hab nur eine Handskizze und eine Grobschätzung auf Grund der Planengröße. Wir sollten mit 120.000 Euro rechnen“, so der Ortschef. Vize-Bgm. Stefan Obermeir meinte: „Bevor wir zu bauen anfangen, sollten wir eine schriftliche Zusage vom Tourismusverband haben, wieviel Gelder man für das Projekt übrig hat!“ Auch bei der Dorferneuerung soll angefragt werden, Auf die Frage des Zeitplans meinte Chrysochoidis: „Ich würde im 2024 Jahr gerne den Platz machen und möglichst bald die Überdachung!“
WUNSCHZETTEL. Völlig überraschend für den Gemeinderat flatterte auch ein Antrag der Musikkapelle ein, das Probelokal zu erneuern. Obmann Matthias Nairz: „Da die Musiker immer mehr Platz benötigen, wollen wir den Aufenthaltsbereich und den Eingangsbereich zu einem Raum zusammenlegen und die Bar verkleinern. Auch das Probelokal soll so umgestaltet werden, dass die Musiker auf drei Ebenen sitzen und den Kapellmeister besser sehen. Die Umbaukosten bezeichnete er mit 70.000 Euro. Mit Eigenleistungen und Mitteln aus der Kameradschaftskassa könne man die Kosten auf 45.000 Euro drücken. Da die Gemeinde keine Budgetmittel vorgesehen hat, wird sie ihren Anteil im kommenden Jahr bezahlen. Eine Debatte gab es auch wegen der Musikschüler, die derzeit die beiden Vorräume und teilweise auch das Probelokal nutzen. Die Musikkapelle regte an, die Musikschüler langfristig im neuen Kindergarten unterzubringen.